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VW-Patriarch Piech regelt seinen Nachlass

Ferdinand Piech, der weltweit als VW-Patriarch bekannt ist, hat in diesen Tagen Medienberichten zufolge seinen Nachlass geregelt. Auf diesem Weg möchte der ewige Autoboss vermeiden, dass seine Erben sein Vermächtnis zerstören. Insgesamt geht es um Firmenanteile im Wert von mehr als einer Milliarde Euro. Piech hat seine Konzernanteile in Stiftungen eingebracht. Auf diesem Weg stärkt er die Macht seiner Frau. Zugleich sorgt er aber auch dafür, dass die eigenen Verwandten aus der legendären Porsche-Familie in Zugzwang geraten.

Ferdinand Piech, der derzeit im VW Aufsichtsrat als Chef tätig ist, ist als einer der mächtigsten Autobosse in Deutschland bekannt. Er gilt aber auch als Strippenzieher, der es versteht, die eigene Rolle offensiv auszuspielen. Nun soll er seine Beteiligungen am VW-Konzern in zwei österreichischen Stiftungen organisiert haben. Auf diesem Weg will er vermeiden, dass seine Erben die Anteile irgendwann verkaufen. Bisher steht Piech selbst an der Spitze der beiden Stiftungen. Nach seinem Tod wird dies seine Frau Ursula übernehmen.

Für die insgesamt 12 Kinder von Ferdinand Piech kommt diese Entscheidung einer Entmündigung gleich. Immerhin können die VW-Anteile nur dann verkauft werden, wenn sich zum einen neun Erben einig sind und zum anderen sowohl der Vorstand als auch der Beirat der Stiftung der Entscheidung zustimmen. Während die Kinder des VW-Patriarchen mit der Entscheidung nicht einverstanden sein dürften, zeigten sich sowohl die Arbeitnehmervertreter als auch Experten zufrieden.

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