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Mattlack lässt sich bei Autos schwerer pflegen

Autos mit Mattlack liegen in diesem Jahr im Trend und so gehören sie zu den Favoriten deutscher Autofahrer. Nichts desto trotz haben sie einen entscheidenden Nachteil. Nach Angaben des ADAC lassen sich Autos mit Mattlack schwerer pflegen als Fahrzeuge, die über einen Glanzlack verfügen. Bereits beim Besuch in der Waschanlage können sie ihre optischen Eigenschaften erheblich verändern. Grund dafür ist das Wachs, das von vielen Waschanlagen verwendet wird. Zugleich sorgen die leicht schleifenden Lackpflegemittel für Mängel am Mattlack. Sie hinterlassen auf der Oberfläche einen Glanzeffekt.

Laut dem ADAC lässt sich der unangenehme Glanzeffekt nur durch eine manuelle Fahrzeugreinigung vermeiden. Wer nicht auf den Besuch in der Waschanlage verzichten will, sollte darauf achten, dass er sich für eine Anlage entscheidet, die mit textilem Waschmaterial arbeitet. Dabei sollte auf eine Wachskonservierung verzichtet werden. Ist das Auto stark verschmutzt, kann ein spezielles Pflegemittel verwendet werden. Dieses sollte sich speziell an Mattlacke richten. Der ADAC in München erklärte, dass sich Lackschäden und kleine Kratzer bei Mattlack nur schwer beheben lassen, da bei ihnen ein Polieren nicht möglich ist.

Oft muss aus diesem Grund eine Neulackierung des jeweiligen Karosserieteils erfolgen. Derzeit stehen noch keine geeigneten Verfahren zum Auffrischen der Mattierungseffekte zur Verfügung, sodass bereits kleine Streifspuren ärgerlich sind.

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