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Ford trennt sich von Anteilen an Mazda

Am Donnerstag gab Ford bekannt, dass die Anteile, die der Autobauer an Mazda hält, erneut minimiert werden. Von bislang 11 Prozent sollen diese auf nur noch 3,5 Prozent fallen. Nach rund 30 Jahren ist Ford somit erstmals nicht mehr der Hauptaktionär des japanischen Automobilherstellers. Die Beteiligung, die durch das Unternehmen nun noch an Mazda gehalten wird, ist vergleichsweise gering. Die beiden Autobauer verwiesen am Donnerstag darauf, dass sich an der strategischen Partnerschaft jedoch nichts ändern soll. Ford erhofft sich durch die geringere Beteiligung mehr Flexibilität bei den eigenen Geschäften in China.

1979 trat Ford erstmals als der größte Aktionär von Mazda auf. Zum damaligen Zeitpunkt hielten die Amerikaner an den Japanern 25 Prozent der Anteile. 1996 wurden die Anteile erneut aufgestockt. Mit 33,4 Prozent ging die Kontrollmehrheit an Ford. Über Jahre hinweg nahmen die Amerikaner bei dem japanischen Autobauer eine wichtige Position ein. Sie waren es, die Mazda vor dem Untergang bewahrten. Zudem erhielten die Japaner wichtige Unterstützung beim Wiederaufbau ihres Images. Doch auch Ford profitierte von der starken Beteiligung. Immerhin konnten die Amerikaner bei der Entwicklung von Kleinwagen von Mazda profitieren. Schon Ende 2008 reduzierte Ford seine Anteile an Mazda deutlich und minderte die Beteiligung auf 13 Prozent. Der Grund dafür war die Wirtschaftskrise, wegen der Ford dringend frisches Geld benötigte.

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