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Erneut Rückruf bei Honda

Erneut muss sich der japanische Autobauer Honda mit einem Rückruf auseinandersetzen. Wie der Automobilhersteller in Tokio erklärte, müssen tausende Fahrzeuge aufgrund von defekten Federn überprüft werden. Von der aktuellen Rückrufaktion sind rund 700.000 Autos betroffen. Sie sollen den Angaben des Unternehmens zufolge vorsichtshalber überprüft werden. Für den Rückruf ist eine defekte Feder verantwortlich. Laut Honda kann diese dazu führen, dass der Motor abgewürgt wird. Dem Automobilhersteller liegen in Japan und dem Ausland rund 100 Kundenbeschwerden vor.

In Tokio betonte Honda, dass es aufgrund des Defekts noch nicht zu einem Unfall kam. Allein in Japan müssen insgesamt 167.000 Autos zurück in die Werkstätten. Weitere 233.000 Fahrzeuge sind im übrigen Asien betroffen. Des Weiteren müssen in den USA insgesamt 122.000 Autos in die Werkstätten.

Es ist nicht der erste Rückruf, mit dem sich Honda auseinandersetzen muss. Bereits Ende 2010 musste der Hersteller rund eine Million Wagen zurückrufen. Grund für diese Aktion waren defekte Scheinwerfer. Anfang des Jahres musste auch Hondas Konkurrent Toyota erneut einen Rückruf bekanntgeben. Der von Rückrufen geplante Automobilhersteller musste Anfang 2010 insgesamt mehr als vier Millionen Wagen in die Werkstätten ordern. Grund für den damaligen Rückruf war ein Defekt des Gaspedals. Eine Studie kam jedoch zu dem Ergebnis, dass eben dieser Fehler durch den Fahrer der betroffenen Autos verursacht wurde.

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