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Deutsche Autobauer schließen Kurzarbeit nicht aus

Die deutschen Autobauer erwägen wieder Kurzarbeit. Grund dafür ist die Katastrophe in Japan. Zunehmend sind auch die deutschen Hersteller von Lieferengpässen betroffen. Bei vielen Autobauern fehlen in diesen Tagen bereits erste Teile von japanischen Zulieferern. Zudem steigt die Nervosität in der Branche. Laut aktuellen Medienberichten hat die Nachfrage bei der Bundesagentur für Arbeit nach Kurzarbeit von Seiten der Unternehmen der Autoindustrie bereits zugenommen. Obwohl bislang noch keine konkreten Anträge für Kurzarbeitergeld bei der Behörde eingegangen sind, wird damit gerechnet, dass die deutschen Autobauer in den kommenden Wochen reagieren werden. Bei Opel kam es bereits zu den ersten Schichtausfällen. Weil Teile aus Japan fehlen, musste der deutsche Autobauer zu Wochenbeginn bereits zwei Schichten ausfallen lassen.

Auch bei Volkswagen befindet man sich auf der Suche nach möglichen Lösungen. So wurde eine Task Force eingerichtet. Sie soll zum einen die Lieferkette überwachen und zum anderen nach alternativen Lieferanten suchen. Direkt betroffen von der Katastrophe ist der japanische Autobauer in Toyota. Noch mindestens bis Ende der Woche wird Toyota die Produktion in seinen 12 Werken einstellen. Durch den Produktionsstopp wird sich nach Angaben von Toyota auch die Einführung von zwei neuen Prius-Modellen verschieben. Der weltgrößte Autobauer kündigte an, dass auch in den USA die Fertigung zurückgefahren wird. Demnach wird es auch in den US-amerikanischen Werken einige Pausen geben.

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