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Begleitetes Fahren mit 17 bietet zusätzlichen Vorteil

Vor wenigen Tagen beschloss die deutsche Bundesregierung das begleitete Fahren mit 17. Bereits kurze Zeit nach der Entscheidung sprach sich auch der ADAC für das Gesetz aus. 2011 dürfen demnach bundesweit Jugendliche unter Begleitung einer weiteren Person ans Steuer. Doch neben der zusätzlichen Flexibilität, die sich vor allem Jugendliche erhoffen, bietet das BF 17 ein weiteres Extra. So hat der ADAC für die jungen Autofahrer ein attraktives Versicherungsangebot geschnürt. Durch dieses werden die Jugendlichen bei der Kfz-Versicherung nicht wie ursprünglich in der Schadenfreiheitsklasse 0 mit 240 Prozent eingestuft, sondern in der SF 1 bei 100 Prozent. Dadurch wird die Autoversicherung für Jugendliche wesentlich preiswerter.

Die Entscheidung des ADAC für das neue Angebot basiert auf ersten Modellversuchen, die in den vergangenen Monaten gestartet wurden. Basierend auf den Ergebnissen der ersten Versuche verursachen BF-17-Teilnehmer wesentlich weniger Unfälle und Schadensfälle als Jugendliche, die erst mit 18 Jahren ans Steuer können. Aus diesem Grund galten Fahranfänger bisher auch als Risikogruppe und mussten mit hohen Beiträgen in der Kfz-Versicherung rechnen.

BF-17-Teilnehmer können sich alternativ bei den Eltern kostenlos mitversichern. Der ADAC verzichtet bei diesen Fahranfängern auf einen Zuschlag, wenn sie sich im Vertrag der Eltern absichern lassen. Die Beitragsfreiheit gilt bis zum 23. Lebensjahr. Möchten Fahranfänger die günstigen Tarife des ADAC nutzen, müssen sie beim Kauf eines eigenen Autos auf Besonderheiten achten. So darf das erste eigene Auto nicht mehr als 115 PS haben. Zudem darf es nicht älter als 12 Jahre sein. Der ADAC möchte durch diese Einschränkungen vermeiden, dass Fahranfänger an der Sicherheitstechnik sparen, jedoch in PS-starke-Fahrzeuge investieren.

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