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Opel stattet lebenslange Garantie mit Besonderheiten aus

Mit einer lebenslangen Garantie möchte Opel die Nachfrage nach den eigenen Modellen ankurbeln. Nachdem lange Zeit über das neue Garantieangebot spekuliert wurde, ist bereits seit einigen Tagen öffentlich bekannt, dass der Autobauer das Angebot für Neuwagen in das eigene Portfolio aufgenommen hat. Doch was zu Beginn sowohl national als auch international für Aufsehen sorgen konnte, verliert beim genauen Hinschauen an Reiz. Immerhin müssen sich Autofahrer auch bei diesem Angebot auf Einschränkungen einstellen. Fakt ist, dass das Wort lebenslang nicht das halten kann, was es eigentlich verspricht. Doch was bietet die lebenslange Garantie von Opel wirklich?

Eines sei allen Spekulationen vorweg genommen. Bei einer Garantie handelt es sich immer um eine freiwillige Leistung. Vor allem in Verbindung mit Garantiezeiten, die länger als die durch den Gesetzgeber vorgeschriebenen 2 Jahre  sind, muss oftmals mit Einschränkungen gerechnet werden, so auch bei Opel. Der deutsche Autobauer hat die Garantiezeit auf maximal 160.000 km begrenzt. Sind diese erreicht, haben die Autohalter auch keinen Garantieanspruch mehr. Damit Kunden die Garantie nutzen können, müssen sie jährlich eine Aktivierungsgebühr bezahlen. Diese beläuft sich beim aktuellen Opel-Angebot auf 11,90 Euro pro Jahr.

Bedingungslos sind die Garantieleistungen zudem nur während der ersten zwei Jahre. In den sich anschließenden Jahren müssen sich die Kunden an den Materialkosten, die durch Garantieleistungen des Herstellers entstehen, beteiligen. Weitere Knackpunkte bestehen bei der Übertragbarkeit, die spätestens dann für Besitzer von Interesse sind, wenn sie ihren Opel verkaufen möchten. Die lebenslange Garantie kann nur dann an einen anderen Halter übertragen werden, wenn der Verkauf innerhalb der ersten sechs Jahre erfolgt. Außerdem darf der Tachostand nicht jenseits der 160.000 km liegen. Durch die Übertragung der Garantie wird zudem eine hohe jährliche Gebühr von mindestens 150 Euro fällig.

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