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Opel sorgt weiter für Sorgenfalten bei General Motors

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Opel | © by flickr/ RUD66

Der deutsche Traditionshersteller Opel sorgt bei dem US-amerikanischen Mutterkonzern General Motors weiterhin für Sorgenfalten. Trotz aller Bemühungen kommt der Hersteller nicht vom Fleck. Der Autobauer schreibt anhaltend hohe Verluste und kämpft mit einem Rückgang bei den Verkaufszahlen. Zu Jahresbeginn haben die Rüsselsheimer ihrem Mutterkonzern einmal mehr das Ergebnis verhagelt. Wie Konzernchef Dan Akerson am Donnerstag in Detroit betonte, bleibt Europa für General Motors auch weiterhin eine Baustelle. Demnach stünden nach Angaben von GM mehr Autos unverkauft herum als es dem Unternehmen lieb sei.

Infolge der negativen Entwicklungen musste auch der Aktienkurs von General Motors erneut Federn lassen. So sank dieser um insgesamt zwei Prozent. Amerikanische Anleger und Analysten fordern bereits seit langem ein hartes Durchgreifen von GM in Europa. Durch einen neuen Sparplan könnten auf die Mitarbeiter jedoch Stellenstreichungen und Werksschließungen zukommen. Berichten zufolge passiere bereits viel im Background. Mit Details hält sich das Unternehmen jedoch zurück. Im ersten Quartal musste sich GM mit einem Minus im Europageschäft von operativ 256 Millionen Dollar zufrieden geben. Dies entspricht umgerechnet einer Summe von 195 Millionen Euro. Noch im Vorjahr konnte Opel gemeinsam mit dem britischen Hersteller Vauxhall noch einen kleinen Gewinn einfahren. Infolge der Euro-Schuldenkrise begannen die Verkäufe dann jedoch wieder zu stocken. Am Ende musste GM schließlich bereits den fünften Jahresverlust infolge bekanntgeben.

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