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BMW setzt auf Ausbau der Kapazitäten in China

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BMW | © by flickr M 93

Der deutsche Automobilhersteller BMW setzt auf einen Ausbau der eigenen Kapazitäten in China und schließt sich damit den allgemeinen Entwicklungen auf dem Automobilmarkt an. Bei der Pressekonferenz zur Eröffnung des Werks in Shenyang zeigte sich BMW-Chef Norbert Reithofer zuversichtlich. Seit Jahresanfang konnte China für BMW zum weltgrößten Markt aufsteigen. Die positive Entwicklung soll nach den Plänen des Herstellers weiter anhalten. Nicht zuletzt deswegen hat sich BMW nun für ein zweites Werk entschieden. Mit diesem möchte der Münchner Autokonzern vordergründig seine Kapazitäten ausbauen. Sie sollen auf dem größten Automarkt der Welt auf nun 200.000 Fahrzeuge steigen. Damit die Produktion noch stärker ausgebaut werden kann, hat sich BMW dazu entschlossen, gemeinsam mit dem chinesischen Joint-Venture-Partner Brilliance eine weitere Summe in Höhe von 500 Millionen Euro zu investieren.

Norbert Reithofer geht auch in diesem Jahr in China von einem zweistelligen Wachstum aus. Allerdings hat sich zuletzt auch der gesamte Automarkt in China wieder abgekühlt und so vor allem bei einzelnen Herstellern für eine Ernüchterung gesorgt. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres kam China auf einen Zuwachs in Höhe von 35 Prozent. Damit konnte das Reich der Mitte die Märkte in den USA und Deutschland mit Blick auf den Stellenwert beim Hersteller BMW hinter sich lassen. Reithofer unterstrich, dass es das erste Mal ist, dass sich China zur Nummer eins für das Unternehmen entwickeln konnte. Bis Ende 2013 soll die Kapazität von BMW in China auf insgesamt 300.000 Fahrzeuge erhöht werden.

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