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Archiv für August, 2010

VW entscheidet sich für neuen Chefstrategen

31. August 2010 Keine Kommentare

VW setzt künftig auf einen neuen Chefstrategen. Dabei handelt es sich bei ihm keineswegs um einen unbekannten Kopf. Immerhin kommt der Stratege von Porsche. Damit wird VW die Bande mit Porsche erneut intensiver gestalten. Der Porsche-Ingenieur wird demnach Matthias Müller ersetzen, der bisher als Chefstratege in Wolfsburg agierte. Er wird künftig die Führung bei dem Sportwagenbauer übernehmen.

Klaus-Gerhard Wolpert wird als neuer Stratege für VW tätig sein. Bereits seit 1984 ist Wolpert bei Porsche Ingenieur. Bei VW wird er nach dem Wechsel zweifelsohne eine Schlüsselposition übernehmen. Bisher war er bei Porsche für den Geländewagen Cayenne verantwortlich. Beide Unternehmen kommentierten die Medienberichte bisher jedoch nicht. Allerdings dürfte der Wechsel der Experten einem Personalkarussell gleichen. Wolpert wird als Chefstratege bei VW  verschiedene Aufgaben übernehmen. In erster Linie wird er jedoch die Entwicklung von neuen Modellen prüfen. Zugleich soll er diese vorantreiben und somit maßgeblich am Erfolg von VW verantwortlich sein.

Der neue Stratege muss in seiner Position vergleichsweise eng mit Martin Winterkorn, der als Chef bei VW tätig ist, zusammenarbeiten. Ein VW-Insider erklärte gegenüber der Financial Times Deutschland, dass diese Position für den Erfolg des Autobauers wichtiger ist als manch ein Markenchef, der bei VW tätig ist. Unbekannt ist Klaus-Gerhard Wolpert aber auch in Wolfsburg nicht. Da er für den Porsche Cayenne verantwortlich war, war er in wichtigen Bereichen auch in das Schwestermodell Touareg involviert.

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Absatz von Smart bricht weiter ein

29. August 2010 Keine Kommentare

Während die einen dem Smart kaum ein gutes Haar abverlangen können, sind die anderen begnadete Anhänger, die die Vorzüge des kompakten Modells lieben gelernt haben. Doch obwohl der Smart in manch einem Bereich sicherlich einen Kultstatus aufweisen kann, verkauft sich die Marke immer schlechter. Daimler muss erneut mit einem deutlichen Absatzeinbruch rechnen. Vermutlich werden im laufenden Jahr weniger als 100.000 Fahrzeuge verkauft und das obwohl es sich beim Smart um das Auto mit dem geringsten Verbrauch handelt.

Im Grunde kommen die negativen Absatzentwicklungen jedoch alles andere als überraschend. Immerhin hat die Daimler-Marke Smart nunmehr seit 3 Jahren mit deutlichen Problemen zu kämpfen. Viele Modelle von Smart sind bei der Zielgruppe nicht gerade beliebt und müssen sich demnach Wettbewerbern geschlagen geben und das obwohl sie ein wenig mehr verbrauchen. Nichts desto trotz könnte dieses Jahr noch wesentlich schwieriger für die Marke laufen. Während 2008 noch 139.000 und 2009 114.000 Smarts an den Mann oder die Frau gebracht werden konnten, wird der Absatz in diesem Jahr aller Wahrscheinlichkeit nach unter 100.000 Fahrzeugen liegen.

Dabei dürfte der Absatz in den USA am deutlichsten von dem Einbruch betroffen sein. Nachdem Smart 2008 mit dem Verkauf in den USA startete und noch 25.000 Autos absetzen konnte, rechnet man in diesem Jahr mit einem Rückgang von rund einem Drittel. Smart scheint vor allem darunter zu leiden, dass es aktuell kaum ein Modell mit mehr als 2 Sitzen gibt. In diesem Bereich konnte Fiat 500 zahlreiche Kunden gewinnen. Wahrscheinlich wird sich der Absatz der Marke erst in gut drei Jahren entspannen, denn dann soll ein neues Modell auf den Markt kommen.

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Daparto bringt Händler und Autobesitzer zusammen

22. August 2010 Keine Kommentare

Oft gestaltet sich die Suche nach passenden Ersatzteilen für das eigene Auto langwierig und nervenaufreibenden. Noch immer wenden sich die meisten Autobesitzer an Händler vor Ort, die die passenden Autoteile gegebenenfalls beim Hersteller ordern. Nicht selten  entstehen so Kosten, die in der Haushaltskasse des Verbrauchers ein tiefes Loch hinterlassen. Obwohl mittlerweile Vergleichsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, werden diese nur selten genutzt. Immer wieder zeigt sich jedoch, dass sie deutliche Einsparungen beim Kauf der Autoteile realisieren können.

Zur wichtigen Adresse für Verbraucher entwickelte sich das Portal Daparto, das mittlerweile seit Jahren Händler und Autobesitzer zusammenbringt. Daparto ist ein neutraler Online-Marktplatz, der vollkommen unabhängig agiert. Das Portal bietet sowohl neue als auch gebrauchte Autoteile für unterschiedliche Fahrzeugmodelle und Typen. Als Marktplatz offeriert es Angebote verschiedener Händler und Hersteller und erreicht dadurch eine maximale Auswahl. Mittlerweile können Autobesitzer bei Daparto aus mehr als 4 Millionen Angeboten wählen. Durch eine optimierte Suchfunktion gestaltet sich die Recherche nach dem passenden Angebot nicht nur vergleichsweise einfach, sondern auch überraschend schnell. So lassen sich bereits zu Beginn verschiedene Kriterien eingeben, die die Ergebnisse eingrenzen.

Außerdem stellt Daparto auf Wunsch Produktalternativen vor, die sich entweder aufgrund des Preises oder der Qualität empfehlen. Eine große Unterstützung bei der Suche nach den perfekten Angeboten ist der Vergleich der Autoteile, der weit über die Gegenüberstellung von Preisen hinausgeht. Daparto bezieht bei allen Vergleichen qualitative Merkmale ein. Dadurch wirken sich die Popularität eines Produktes und die Bewertungen von Nutzern bezüglich der Hersteller und Händler direkt auf die Ergebnisse aus.

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Toyota baut offiziell die saubersten Autos

18. August 2010 Keine Kommentare

Während sich Toyota in der Vergangenheit immer wieder mit manch einer Negativschlagzeige auseinandersetzen musste, darf sich der größte Autobauer der Welt nun über eine positive Meldung freuen. Nach dem Umweltranking des Verkehrsclubs Deutschland VCD baut Toyota auch weiterhin die umweltfreundlichsten Autos, die in Deutschland an den Mann oder die Frau gebracht werden. Die Japaner belegten mit ihren Modellen die ersten drei Plätze.

Dabei konnten sich in diesem Jahr gleich zwei Toyota Modelle Platz eins sichern. So wurden der Auris Hybrid und der Prius Hybrid als Sieger auserkoren. Der Prius Hybrid konnte sich bereits im vergangenen Jahr den ersten Platz sichern. Den Erfolg der Japaner konnte schließlich der iQ VVT-i perfekt machen, der sich nach den beiden Siegern Platz drei erhaschen konnte. Alles in allem sind Hybridautos auch in Deutschland stark im Kommen. So gingen Platz 4 und 9 an zwei weitere Modelle, die einen Elektro- mit einem Benzinmotor kombinieren.

Die Studie zur Umweltfreundlichkeit von Autos wird bereits seit 1989 jedes Jahr durchgeführt. Dabei werden in die Bewertung der Modelle verschiedene Kriterien einbezogen. Dazu gehört unter anderem der CO2-Ausstoß. Aber auch die Lärmbelastung nimmt auf die Ergebnisse Einfluss. Gleiches gilt für den Ausstoß von gesundheitsschädlichen Schadstoffen. Der VCD bewertete in diesem Jahr 350 verschiedene Modelle. Das bestplatzierteste Auto eines deutschen Herstellers ist auf Platz fünf der VW Polo 1.2 TDI BlueMotion. Nur drei Plätze dahinter reihte sich der Smart Fortwo ein.

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Opel stattet lebenslange Garantie mit Besonderheiten aus

17. August 2010 Keine Kommentare

Mit einer lebenslangen Garantie möchte Opel die Nachfrage nach den eigenen Modellen ankurbeln. Nachdem lange Zeit über das neue Garantieangebot spekuliert wurde, ist bereits seit einigen Tagen öffentlich bekannt, dass der Autobauer das Angebot für Neuwagen in das eigene Portfolio aufgenommen hat. Doch was zu Beginn sowohl national als auch international für Aufsehen sorgen konnte, verliert beim genauen Hinschauen an Reiz. Immerhin müssen sich Autofahrer auch bei diesem Angebot auf Einschränkungen einstellen. Fakt ist, dass das Wort lebenslang nicht das halten kann, was es eigentlich verspricht. Doch was bietet die lebenslange Garantie von Opel wirklich?

Eines sei allen Spekulationen vorweg genommen. Bei einer Garantie handelt es sich immer um eine freiwillige Leistung. Vor allem in Verbindung mit Garantiezeiten, die länger als die durch den Gesetzgeber vorgeschriebenen 2 Jahre  sind, muss oftmals mit Einschränkungen gerechnet werden, so auch bei Opel. Der deutsche Autobauer hat die Garantiezeit auf maximal 160.000 km begrenzt. Sind diese erreicht, haben die Autohalter auch keinen Garantieanspruch mehr. Damit Kunden die Garantie nutzen können, müssen sie jährlich eine Aktivierungsgebühr bezahlen. Diese beläuft sich beim aktuellen Opel-Angebot auf 11,90 Euro pro Jahr.

Bedingungslos sind die Garantieleistungen zudem nur während der ersten zwei Jahre. In den sich anschließenden Jahren müssen sich die Kunden an den Materialkosten, die durch Garantieleistungen des Herstellers entstehen, beteiligen. Weitere Knackpunkte bestehen bei der Übertragbarkeit, die spätestens dann für Besitzer von Interesse sind, wenn sie ihren Opel verkaufen möchten. Die lebenslange Garantie kann nur dann an einen anderen Halter übertragen werden, wenn der Verkauf innerhalb der ersten sechs Jahre erfolgt. Außerdem darf der Tachostand nicht jenseits der 160.000 km liegen. Durch die Übertragung der Garantie wird zudem eine hohe jährliche Gebühr von mindestens 150 Euro fällig.