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Archiv für September, 2010

So lässt sich teures Abschleppen von Fahrzeugen vermeiden

29. September 2010 Keine Kommentare

Auch wenn das eigene Auto irgendwo abgestellt ist, muss bei diesem mit Ärger gerechnet werden. Immer öfter wird von den hohen Kosten, die durch das Abschleppen entstehen, berichtet. Grundsätzlich ist das Abschleppen jedoch noch immer mit zahlreichen Irrtümern versehen. Mieter eines Privatparkplatzes sind nach deutschem Recht nicht dazu verpflichtet, eine halbe oder ganze Stunde zu warten bis sie den Abschleppdienst verständigen. Sie dürfen, wenn der gemietete Parkplatz durch ein fremdes Auto blockiert wird, sofort den Abschlepper rufen, müssen dann aber auch die Kosten auslegen. Diese Kosten können vom Fremdparker eingefordert werden. Daneben besteht das Recht Schadenersatz geltend zu machen, wenn weitere Kosten durch diesen entstanden sind.

Teuer wird es hingegen, wenn Eigentümer von Gewerbeparkplätzen das eigene Fahrzeug abschleppen. Nach Angaben der ARAG Rechtsexperten spielt es keine Rolle, ob das Abschleppen verhältnismäßig war. Demnach ist es gleich, ob noch ausreichend andere Stellplätze vorhanden waren oder das Geschäft geschlossen hatte. Viele gewerbliche Parkplatzbetreiber arbeiten mit dubiosen Abschleppdiensten zusammen. In ihrem Auftrag liegt oft auch die Überwachung des Parkplatzes. Wurde das eigene, widerrechtlich parkende Auto entfernt, geben diese Gesellschaften das Fahrzeug erst dann wieder heraus, wenn durch den Betroffenen die Abschleppkosten beglichen wurden. Dieses Vorgehen ist auch rechtens. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Zahlung unter Vorbehalt erfolgen sollte, wenn die Gebühr über dem allgemein gültigen Ortssatz liegt. Ist die Gebühr höher als 120 Euro, sollte auf der Quittung vermerkt werden, dass die Zahlung unter Vorbehalt erfolgt.

VW-Patriarch Piech regelt seinen Nachlass

26. September 2010 Keine Kommentare

Ferdinand Piech, der weltweit als VW-Patriarch bekannt ist, hat in diesen Tagen Medienberichten zufolge seinen Nachlass geregelt. Auf diesem Weg möchte der ewige Autoboss vermeiden, dass seine Erben sein Vermächtnis zerstören. Insgesamt geht es um Firmenanteile im Wert von mehr als einer Milliarde Euro. Piech hat seine Konzernanteile in Stiftungen eingebracht. Auf diesem Weg stärkt er die Macht seiner Frau. Zugleich sorgt er aber auch dafür, dass die eigenen Verwandten aus der legendären Porsche-Familie in Zugzwang geraten.

Ferdinand Piech, der derzeit im VW Aufsichtsrat als Chef tätig ist, ist als einer der mächtigsten Autobosse in Deutschland bekannt. Er gilt aber auch als Strippenzieher, der es versteht, die eigene Rolle offensiv auszuspielen. Nun soll er seine Beteiligungen am VW-Konzern in zwei österreichischen Stiftungen organisiert haben. Auf diesem Weg will er vermeiden, dass seine Erben die Anteile irgendwann verkaufen. Bisher steht Piech selbst an der Spitze der beiden Stiftungen. Nach seinem Tod wird dies seine Frau Ursula übernehmen.

Für die insgesamt 12 Kinder von Ferdinand Piech kommt diese Entscheidung einer Entmündigung gleich. Immerhin können die VW-Anteile nur dann verkauft werden, wenn sich zum einen neun Erben einig sind und zum anderen sowohl der Vorstand als auch der Beirat der Stiftung der Entscheidung zustimmen. Während die Kinder des VW-Patriarchen mit der Entscheidung nicht einverstanden sein dürften, zeigten sich sowohl die Arbeitnehmervertreter als auch Experten zufrieden.

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Autoteile günstig finden

23. September 2010 Keine Kommentare

Die noch junge Firma Carmio Internet GmbH verschafft Ihnen einen Überblick, wo sie günstig Autoteile erwerben können. Und das geht ganz einfach!

Auf der Seite www.carmio.de wählen Sie zunächst Ihre Automarke aus, beispielsweise „Opel“. Danach können Sie die Baureihe mit Baujahr festlegen, beispielsweise „Astra G, Stufenheck (1998-2005)“. Dann wählen Sie noch flugs den Motor aus, in unserem Beispiel „1.8 16V (125 PS)“ und dann geht es auch schon los. Suchbegriff für das zu suchende Bauteil eingetippt, wir nehmen „Bremsscheibe“. Das Suchergebnis gestaltet sich recht übersichtlich: links oben sind die Autoangaben angegeben, unterhalb werden alle Hersteller für das entsprechende Bauteil aufgelistet.

Durch Klick auf die Checkboxen kann die Suche auf einen oder mehrere Hersteller eingegrenzt werden. Rechts daneben ist das eigentliche Suchergebnis zu sehen. Meistens mit Bild und mit einer kurzen Beschreibung wird neben dem Bauteil die Preisspanne angezeigt. Schnell erreichbar ist auch der günstigste Shop und die Übersicht zu allen Preisen der einzelnen Shops mit Bewertung durch andere Kunden. Die Preisersparnis ist enorm! So haben wir uns in unserem Beispiel für eine Optimal Bremsscheibe mit 280 mm Bauhöhe entschieden. Aber auch für kleinere Teile, wie Scheibenwischer oder Außenspiegel gibt es Angebote.

Die Preisspanne beginnt bei etwa 22,50 und reicht bis ca. 75,00 Euro. Eine Preisersparnis von unglaublichen 70% sind also möglich. Aber das ist noch nicht alles. Eine spezielle Suche für Reifen aller namhaften Hersteller und einer Suche für eine Werkstatt oder einen Abschleppdienst in Ihrer Nähe runden das Angebot ab.

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UDV stellt Verbesserungspotenzial bei neuen Fahrzeugen fest

21. September 2010 Keine Kommentare

Die Unfallforschung der Versicherer, UDV, hat sich gemeinsam mit der RWTH Aachen mit Maßnahmen auseinandergesetzt, die Unfallfolgen bei Fußgängern abschwächen können. Jedes Jahr sterben rund 600 Menschen im Straßenverkehr als Unfallopfer. Über 8000 Fußgänger werden bei einem Zusammenprall mit einem Fahrzeug schwer verletzt. Im Rahmen des Forschungsprojektes fand die UDV heraus, dass auch bei neuen Fahrzeugen erhebliches Verbesserungspotenzial besteht.

Bereits optimierte Stoßfänger und aufstellbare Hauben können den Aufprall eines Fußgängers bei einem Zusammenstoß mit einem Fahrzeug mildern. Gleiches gilt für Scheibenrahmenairbags. Zugleich spricht sich die UDV für Notbremsassistenten aus, die mit einer Fußgängererkennung ausgestattet sind.

Durch diesen Assistenten könnte die Geschwindigkeit vor dem Aufprall so stark reduziert werden, dass das Verletzungsrisiko geringer wäre. Allerdings unterstrich auch die UDV erneut, dass es sehr schwierig ist, Unfälle zwischen Fahrzeugen und Fußgängern so zu beeinflussen, dass schwere Folgen vermieden werden können. Entscheidend sind aber nicht nur die unterschiedlichen Fahrzeugfronten, sondern auch die verschiedenen Verhaltensweisen der Fußgänger.

Im Rahmen des Forschungsprojektes konnte unterstrichen werden, dass es bisher keinerlei Einzelmaßnahmen gibt, die bei allen Autoformen angewendet werden können. Das Schutzpotenzial kann nach Auffassung des UDV vor allem durch aktive Assistenzsysteme in Verbindung mit einer passiven Sicherheit erhöht werden. Entscheidend ist für die Unfallfolgen die Aufprallgeschwindigkeit. Basierend auf den Ergebnissen des Forschungsprojektes hat die UDV mehrere Maßnahmen formuliert, die künftig für einen besseren Schutz umgesetzt werden sollen.

Ergonomischer Prüfstand für VW-Produktionsprozesse

19. September 2010 Keine Kommentare

Mitglieder des VW-Markenvorstands und die Werkleiter der in Europa niedergelassenen Standorte haben an dem ersten Ergonomietag teilgenommen. Im Rahmen dessen wurden die Produktionsprozesse von VW auf den ergonomischen Prüfstand gestellt. Im Fokus stand dabei die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen. Der Ergonomietag vermittelte mit zahlreichen Fachvorträgen Einblicke in die effiziente und zugleich ergonomische Arbeitsplatzgestaltung.

VW erklärte, dass es wichtig ist, dass die Produktionsprozesse an die Fertigkeiten der Belegschaft angepasst werden. Nur auf diesem Weg können auch mit einer immer älter werdenden Belegschaft hochwertige Automobile hergestellt werden. Dabei sollen sich Produktivität und Ergonomie bei VW künftig noch besser ergänzen. Während des Ergonomietages wurden zahlreiche Innovationen vorgestellt, die künftig auch bei VW Anwendung finden können.

Dazu gehören unter anderem ein magnetischer Schraubenpicker und ein Batterie-Montagewagen. Aber auch ein ergonomischer Montagesitz  wurde als Innovation vorgestellt. Durch die damit verbundenen Neuerungen soll zum einen die physische Belastung der Mitarbeiter reduziert werden und zum anderen soll eine Steigerung der Arbeitseffizienz realisiert werden.

Die Teilnehmer von VW konnten sich im Rahmen von verschiedenen praktischen Teilen einen Überblick über das ergonomische Verbesserungspotenzial verschaffen. Dabei standen komplette Produktionsabläufe genauso im Fokus wie einzelne Arbeitsschritte. Unter anderem wurde so nach Verbesserungen für das Abstapeln von Fahrzeugdächern und der Montage von Frontend-Modulen gesucht.