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Archiv für April, 2011

Toyota gibt Produktionsstopp in Europa bekannt

27. April 2011 Keine Kommentare

Auch weiterhin kämpft der japanische Autobauer Toyota mit den Folgen des verheerenden Erdbebens vom 11. März 2011. Nachdem der weltgrößte Automobilhersteller zunächst nur in Japan die Produktion stoppen musste, weiten sich die Folgen nun auch auf Europa aus. Wie Toyota im Laufe dieser Woche bekanntgab, wird es in Europa zu einem Produktionsstopp kommen. Dadurch soll vordergründig der Druck auf die Zulieferer minimiert werden. Betroffen davon ist unter anderem das türkische Werk Adapazari, das sich in der Nähe von Istanbul befindet. Hier sollen die Bänder bis zum 2. Mai still stehen. Der nun bekanntgegebene Produktionsstopp hat erhebliche Auswirkungen auf die europäischen Händler.

So müssen sich Händler in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Italien und Frankreich auf Verzögerungen einstellen. Wie Toyota im Zuge des Produktionsstopps mitteilte, werden derzeit einige Elektronikkomponenten, die benötigt werden, nicht aus Japan an die europäischen Zulieferer geliefert. Aufgrund der fehlenden Lieferungen habe man sich für einen Produktionsstopp von acht Tagen entschieden. Durch dieses Zeitfenster soll der Druck, der derzeit auf den Zulieferern lastet, minimiert werden. Seit der Naturkatastrophe am 11. März kämpfen die japanischen Autobauer mit großen Problemen. Durch das Erdbeben und den Tsunami wurden zahlreiche Fabriken zerstört, sodass die Produktion zunächst unbefristet unterbrochen werden musste. Die damit verbunden Folgen haben Auswirkungen auf das weltweite Vertriebs- und Händlernetz von Europa.

Fiat will Beteiligung an Chrysler deutlich erhöhen

24. April 2011 Keine Kommentare

In den kommenden Jahren möchte sich Fiat zu einem weltweit agierenden Automobilhersteller entwickeln. Um diesen Traumplan in die Realität umsetzen zu können, setzt Fiat nun auf rasche Handlungen. In der letzten Woche hat der italienische Autokonzern seine Beteiligung an dem US-amerikanischen Hersteller Chrysler erneut ausgebaut. Lag diese bislang bei 25 Prozent, hält Fiat nun 30 Prozent an Chrysler. In den kommenden Monaten möchte Fiat seine Mehrheit erneut aufstocken. So sollen bis zur Jahresmitte 46 Prozent der Unternehmensanteile von Chrysler in den Händen der Turiner sein. Hierfür möchte Fiat eine Summe in Höhe von 880 Millionen Euro in die Hand nehmen.

Bis Jahresende will Fiat dann die absolute Mehrheit an dem US-Konzern halten. Bei Chrysler-Fiat sollen ab 2015 nach den Plänen der Italiener jährlich rund sechs Millionen Fahrzeuge vom Band rollen. Die absolute Beteiligungsaufstockung durch Fiat soll jedoch erst erfolgen, wenn Chrysler seine Schulden in Höhe von rund sieben Milliarden Dollar beglichen hat. Fiat hat in das US-Unternehmen, das von der Regierung vor der Pleite bewahrt wurde, bislang keinen Cent investiert. Vielmehr beschränkte sich der Beitrag der Italiener auf die Einbringung von neuen Technologien. Die Turiner kontrollieren Chrysler im Grunde schon seit der Insolvenz 2009. Vor anderthalb Jahren konnten die Regierungen der USA und Kanada Chrysler vor der Pleite bewahren.

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Honda kämpft weiter mit Rückruf

20. April 2011 Keine Kommentare

Der japanische Autobauer Honda kämpft auch weiterhin mit einem Rückruf. Der aktuelle Rückruf verschafft dem Hersteller erneut eine gelungene Dosis Aufmerksamkeit. Betroffen von dem Rückruf ist der Civic Hybrid. Wie Honda zuletzt bekanntgab, sind in Deutschland von der aktuellen Aktion 683 Fahrzeuge betroffen. Für den Rückruf sorgt nach Herstellerangaben ein Defekt im IMA-System. Durch den Fehler kann der Motor des Honda Civic während der Fahrt ausgehen. Honda betonte, dass alle von dem Rückruf betroffenen Fahrzeughalter von dem Kraftfahrt-Bundesamt angeschrieben werden.

Von dem Rückruf sind ausschließlich Honda Civic Hybrid Modelle betroffen, die dem Modelljahr 2006 zugesprochen werden müssen. Sie wurden nach Angaben des japanischen Herstellers zwischen dem 9. Juni 2005 und dem 11. Januar 2006 gebaut. Wie Honda erklärte, kommt es bei diesen Fahrzeugen zu einem Defekt im IMA-System, dem Integrated Motor Assist-System. Durch diesen Defekt kann ein Kurzschluss ausgelöst werden. Er  führt schließlich zu einer  Beschädigung der Hauptsicherung. Infolge dessen kann der Motor während der Fahrt plötzlich ausgehen. Während in Deutschland nur  683 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen sind, muss Honda in ganz Europa insgesamt 3715 Civic Hybrid zurück in die Werkstätten holen. Für die erforderliche Reparatur plant der Hersteller eine reine Arbeitszeit von gut einer Stunde ein.

Wo gibt es Hilfe zum Thema Autoreparaturen, Autotuning und Autos?

17. April 2011 Keine Kommentare

Wer Fragen zum Thema Auto hat, für den ist das Internet die ideale Informationsquelle, denn dort gibt es spezielle Webseiten, die sich mit dem Thema Auto auseinandersetzen. Interessenten, die Fragen rund ums Auto haben, können sie auf diesen Webseiten stellen und erhalten Antworten. Die Antworten kommen von anderen Nutzern. Von den Webseiten, die als Infoquelle zum Thema Auto genutzt werden können, gelten einige als sehr empfehlenswert, und damit niemand lange suchen muss, gibt es hierzu einmal ein paar Infos.

Die Auto-Ratgeber-Community „Gute Frage“
Die Webseite gutefrage.net ist eine Community, auf der ein reger Informationsaustausch zwischen Usern stattfindet. Schon im Vorfeld wirkt die Webseite sehr ansprechend. Ohne eine Anmeldung kann hier jeder, der eine Frage hat, herumstöbern. Findet man keine passende Antwort, reicht eine Anmeldung aus, um Fragen zum Thema Auto allgemein, Autotuning, Autoreparatur, etc. stellen zu können. Die Nutzung des Portals ist kostenlos.

Die Auto-Reparatur-Community Auto Frage
Das Portal autofrage.net ist ein Ableger von gutefrage.net. Im Gegensatz zu allgemeinen Autofragen dreht es sich auf dieser Seite um Autoreparaturen. Wer Fragen rund um das Reparieren von Autos hat, ist dort genau richtig.

Autofragen bei CosmiQ

Autofragen bei CosmiQ

Der Infoblog Auto-Tipps (Neuheiten, Aktuelles, Gesetzesänderungen)
Bei den Webseiten auto-tipps.net und auto-lexikon.info handelt es sich um einen Informationsblog. Hier erhalten Interessenten allgemeine Infos und Ratschläge rund ums Auto.

Auto-Diskussionsportal „Wer Weiss Was“
Die Webseite wer-weiss-was.de beschäftigt sehr intensiv mit dem Themen Autoreparaturen, Tuning, etc. Wer richtige Probleme mit seinem Auto hat, ist dort mit Sicherheit genau richtig, denn hier setzten sich die User mit Autoproblemen intensiv auseinander. Eine Anmeldung genügt, um Fragen stellen zu können.

Auto-Community COSMIQ
Die Communitywebseite cosmiq.de ist eine Webseite, die ähnlich wie gutefrage.net und autofrage.net funktioniert, allerdings mit einem kleinen Unterschied. Auf cosmiq.de geht es nicht nur um Autofragen, sondern auch um andere Fragen aus dem täglichen Leben. Interessant an dem Portal ist, dass relativ schnell eine Antwort auf eine Frage folgt und das teilweise sogar von Experten. Wer dringend einen Rat oder Tipp benötigt, könnte dort genau richtig sein.

Die Nutzung der hier näher beschriebenen Communitys kann absolut sinnvoll sein, wenn es um das Thema Autos geht. Die Webseiten autofrage.net und gutefrage.net existieren schon sehr lange. Die User der Webseiten tauschen sich aus, geben sich gegenseitig nützliche Tipps und scheinen sehr aktiv zu sein, wenn es um das Thema Autos geht.

Rückruf bei Citroen, Mitsubishi und Peugeot

17. April 2011 Keine Kommentare

Mehrere Autohersteller kämpfen in diesen Tagen mit Rückrufen. Eine der größten Aktionen dieser Art beschäftigt in diesen Tagen Citroen. Bereits seit Februar läuft der aktuelle Rückruf bei Citroen. Wie der französische Autobauer nun bekanntgab, konnte der Fehler noch nicht bei allen Fahrzeugen in Deutschland behoben werden. Allein hierzulande müssen noch 109 betroffene Fahrzeuge in die Werkstatt. Von dem Rückruf ist der Citroen C-Crosser betroffen. Als Grund für den erforderlichen Werkstattbesuch nannten die Franzosen Stecker, die im Fußraum des C-Crosser falsch verlegt wurden. Aufgrund der fehlerhaften Verlegung kann es in den betroffenen Fahrzeugen zu einem Kurzschluss kommen. Citroen betonte zuletzt, dass ausschließlich die C-Crosser betroffen sind, die im Produktionszeitraum von April 2007 bis Januar 2008 hergestellt wurden.

Citroen erklärte im Zuge der Bekanntgabe des Rückrufs, dass durch Wasser auf dem Teppich Feuchtigkeit in die Stecker eindringen kann. Diese sorgen zunächst für Korrosion. Im Anschluss können sie jedoch einen Kurzschluss hervorrufen. Wie der französische Autobauer Citroen betonte, ist dieser Fehler auch in den Fahrzeugen vorhanden, die nicht über eine Sitzheizung verfügen. Im Zuge des Werkstattbesuchs werden die Stecker neu positioniert, sodass der Fehler nicht mehr auftritt. Das Problem des C-Crosser tritt auch bei den Schwestermodellen des Citroen Fahrzeuges auf. Demnach sind von  der Aktion auch der Mitsubishi Outlander, sowie der Peugeot 4007 betroffen.