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Archiv für Juni, 2011

Diskussionen über Lärmmacher bei Elektroautos

29. Juni 2011 Keine Kommentare
Nissan Leaf

Nissan Leaf | © by flickr / cliff1066™

Elektroautos werden längst als die automobile Zukunft gehandelt. Doch sie sorgen auch immer wieder für Diskussionen. Derzeit streiten sich Experten über eine Vorgabe der UNO. Im Fokus stehen dabei künstliche Lärmmacher, die bei Elektroautos zum Einsatz kommen sollen. Sie sollen die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Elektroautos sind sehr leise und können damit vor allem für Menschen mit Sehbehinderung zum Gefahrenfaktor werden. Die lautlosen Eigenschaften der Elektrofahrzeuge haben zweifelsohne ihre Vor- und Nachteile. So ist es verständlich, dass bei der Frage nach künstlichen Lärmmachern die Meinungen weit auseinandergehen. Während Nissan seinen Leaf von Anfang an mit einem entsprechenden Soundsystem ausgestattet hat, zeigt sich bei den anderen Herstellern ein differenziertes Bild.

Gern wird bei den Diskussionen um die künstlichen Lärmmacher auf das lautlose Fahrrad verwiesen, das einst als zusätzliche Sicherheit mit einer Klingel ausgestattet wurde. In einer Analyse des Bundesverkehrsministeriums wurde darauf verwiesen, dass sich das geräuschlose Fahrverhalten von Elektro- und Hybridfahrzeugen vor allem für die schwächeren Verkehrsteilnehmer zur Gefahr entwickeln könnte. Davon wären Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Fahrradfahrer und Blinde betroffen. Mittlerweile hat das Thema auch die UNO erreicht. Gemeinsam mit Verbänden und den Regierungen der Mitgliedsstaaten hat sich die UNO dafür ausgesprochen, dass auch die Elektroautos künftig ausreichend Lärm erzeugen sollen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass sie im Straßenverkehr rechtzeitig wahrgenommen werden.

Volvo setzt sich bei Zufriedenheits-Studie durch

24. Juni 2011 Keine Kommentare
Volvo Xc 70

Volvo XC70 | © by flickr / Carcomparing.eu

In einer aktuellen Zufriedenheits-Studie hat sich der schwedische Autobauer Volvo durchsetzen können. Dahinter reihen sich die Fahrzeuge von Mercedes und Mazda ein. Die aktuelle Studie zeigt, dass Käufer eines Volvo Fahrzeugs in der Regel auch zufrieden mit ihrem Wagen sind und den Erwerb nicht bereuen. Nicht so gut schnitt der deutsche Autobauer VW ab. Er landete in der aktuellen Studie lediglich im Mittelfeld. Auf dem letzten Platz der Studie liegt Chevrolet. In der aktuellen Rangliste des Marktforschungsinstituts J.D. Power hat Volvo auf dem deutschen Markt einen Zufriedenheitswert von 84,1 Prozent erreicht.

Ähnlich stark schnitt Mercedes ab. Der deutsche Autobauer landete mit 83,9 Prozent auf dem zweiten Platz. Der dritte Platz ging in der Studie an Mazda. Der japanische Autobauer erhielt einen Wert von 83,1 Prozent. Mit 81 Prozent landete VW lediglich auf Rang 11. Die aktuelle Studie hat die Zufriedenheitswerte von 28 verschiedenen Modellen unter die Lupe genommen. Auf den hinteren Plätzen rangieren Mitsubishi, Citroen und Chevrolet. Mitsubishi erreichte einen Zufriedenheitswert von 77,6 Prozent. Der französische Autobauer Citroen erhielt lediglich 77,6 Prozent und Chevrolet beendete die Studie mit 73 Prozent. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Studie die Zufriedenheitswerte in einzelnen Fahrzeugklassen ermittelt. Hier konnte sich im Bereich der Kleinstwagen der Fiat 500 durchsetzen.

Worauf muss man achten, wenn man einen Autoanhänger mietet?

23. Juni 2011 Keine Kommentare
Autoanhaenger

Autoanhaenger

Immer wieder kommt man in den Zwang, dass man einen passenden Autoanhänger braucht, aber keinen zur Verfügung hat. In so einem Fall, muss man nicht immer viel Geld locker machen, um sich einen Anhänger zu kaufen. Wer ihn nur kurzzeitig braucht, kann sich einfach einen Anhänger mieten. Im Internet gibt es reichlich Angebote, weit mehr, als es zu Mietfahrzeugen gibt. Das macht das Suchen sehr einfach, aber trotzdem sollten einige Dinge beachtet werden, wenn man keine böse Überraschung erleben will.

Was sollte unbedingt gemacht werden?
Die Grundlagen sind ähnlich, wie wenn man sich ein Auto mietet. Der generelle Zustand des Anhängers sollte überprüft werden und jeder Mangel sollte protokolliert werden, am besten unter Anwesenheit eines Zeugen. Auch alle Papiere sollte man sich immer vorzeigen lassen. Das klingt absolut selbstverständlich, aber schon hier machen viele Leute einen Fehler, der sie später teuer zu stehen kommen kann.

Muss eine gesonderte Versicherung für den Mietanhänger abgeschlossen werden?
Wenn man bei einem gewerblichen Anbieter einen Hänger mietet, dann muss man keine eigene Versicherung abschließen. Die meisten Anbieter haben bereits eine Versicherung laufen, die im Schadensfall von selbst einspringt. Diese Versicherungen sind meist auf den Raum Deutschland beschränkt.
Zur Kasse gebeten wird der Mieter nur, bei selbst verschuldeten Unfällen oder Unachtsamkeit, wie das Überladen oder bei Schäden am Transportgut, die durch höhere Gewalt verursacht wurden: Beispiel starke Winde, die den Anhänger umwerfen könnten.

Wo sollte man den Anhänger lagern?
Braucht man den Anhänger länger als nur einen Tag, sollte eine Unterstellmöglichkeit vorhanden sein. Ist diese nicht vorhanden, kann der Anhänger auch mit einer Plane abgedeckt werden, dann aber sollte er aus stabilem und wetterfestem Material bestehen, denn jeder Schaden wird später dem Kunden angerechnet.

Lohnt sich Vergleichen?
Bei dem großen Angebot an Anhängervermietern lohnt sich das Vergleichen immer, auch wenn es etwas länger dauern kann. Besonders auf die Konditionen sollte man achten. Manche Versicherer wirken auf den ersten Blick günstig, haben aber hohe Schadenszahlungen, auch bei kleinen Schäden. Hier sollte man immer auf das Kleingedruckte achten, ähnlich wie wenn man eine Versicherung abschließt.

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Nissan gibt Navara-Rückruf bekannt

22. Juni 2011 Keine Kommentare
Nissan Navara

Nissan Navara | © by flickr / DiamondBack Truck Covers

Auch der japanische Autobauer Nissan wird derzeit nicht von einem Rückruf verschont. In den vergangenen Tagen musste der Hersteller einen Rückruf für sein Modell Navara bekanntgeben. Die aktuelle Rückrufaktion geht mit einem enormen logistischen Aufwand einher und stellt das Team von Nissan damit durchaus vor besondere Herausforderungen. Insgesamt sind weltweit 193.508 Fahrzeuge der Baureihe Navara betroffen. Bei ihnen müssen während des Werkstattbesuchs die Felgen ausgetauscht werden. Wie Nissan bekanntgab, können diese unter bestimmten Voraussetzungen brechen. Nissan hat den Rückruf aufgrund des enormen logistischen Aufwands und der hohen Anzahl betroffener Fahrzeuge in zwei Phasen geteilt.

In Deutschland sind nach Angaben des Herstellers insgesamt 10.216 Fahrzeuge betroffen. Die betroffenen Halter werden durch das KBA über den erforderlichen Besuch in der Werkstatt informiert. Wie Nissan Deutschland gegenüber den Medien erklärte, kann es bei dem Navara zu einem Einreißen der Speichen des Felgensterns kommen. Dies ist dann möglich, wenn das Fahrzeug dauerhaft unter erhöhtem Stresseinfluss steht. Beispiele dafür sind eine Beiladung oder Aufbauten. Die Risse können nach Angaben des Herstellers schließlich zu einem Bruch des Felgensterns führen. Nissan betonte, dass ausschließlich die Fahrzeuge der Baureihe betroffen sind, die zwischen dem 1. Juni 2005 und dem 3. Juli 2008 gebaut wurden. Werden beim ersten Besuch in der Werkstatt bei einem betroffenen Fahrzeug keine gravierenden Schäden festgestellt, erhalten die Besitzer des Wagens einen zweiten Werkstatttermin. Dieser wird im Herbst dieses Jahres durchgeführt.

Volvo veröffentlicht erste Informationen zu neuem Assistenzsystem

17. Juni 2011 Keine Kommentare
Volvo S60

Volvo S60| © by flickr / David Villarreal Fernández

Volvo arbeitet auch weiterhin an der Perfektion seiner Sicherheitssysteme. Im Rahmen des Projekts Vision 2020 hat es sich der schwedische Autobauer zum Ziel gemacht, dass künftig ernsthafte Verletzungen in den neuen Fahrzeugen von Volvo ausgeschlossen werden können. Auf diesem Weg arbeitet der Hersteller derzeit unter anderem an der Entwicklung eines neuen Sicherheitssystems. Nun wurden von den Schweden erste Informationen zu dem neuen Assistenzsystem veröffentlicht. Durch das neue System sollen Wildunfälle künftig vermieden oder zumindest deren Folgen deutlich reduziert werden können. Als Basis für das neue Sicherheitssystem nutzt Volvo die Fußgängerfrüherkennung. Sie wurde erstmals 2010 eingesetzt und verfügt über eine automatische Notbremsfunktion. Nach den Plänen des schwedischen Herstellers soll das neue System seine Serienreife für alle Modelle von Volvo bereits in den kommenden Jahren erreichen.

Wie Volvo erklärte, arbeitet das neue System sowohl am Tag als auch in der Nacht. Mehrere Untersuchungen haben verdeutlicht, dass sich die Mehrzahl der Wildunfälle zwischen der Abenddämmerung und dem Morgengrauen ereignet. In dem System setzt der schwedische Autobauer auf eine Infrarotkamera. Durch sie wird die Verkehrssituation, die sich vor der Fahrzeugfront abspielt, permanent überwacht. Kann das System innerhalb einer festgelegten kritischen Gefahrenzone ein Tier erfassten, wird es ein akustisches Warnsignal ausgesendet. Reagiert der Fahrer auf das Signal nicht, aktiviert sich die automatische Notbremsfunktion. Dabei gehört das Programmieren der Software bei diesem System zu den größten Herausforderungen der Volvo Experten.