Archiv

Archiv für Juli, 2011

Continental ist auf Rekordkurs

31. Juli 2011 Keine Kommentare
Reifen

Reifen | © by flickr/ npapist

Aufgrund der hohen Autonachfrage steuert Continental aktuell auf ein Rekordjahr zu. Nachdem der Konzern im ersten Halbjahr überaus positive Zahlen bekanntgeben konnte, hat der Reifenhersteller und Autozulieferer seine Prognosen für das Gesamtjahr abermals angehoben. Damit reagiert Continental auf die weiterhin große Nachfrage. Wie Elmar Degenhart, Chef von Continental, in Hannover mitteilte, sieht der Konzern derzeit keinen Grund dafür, warum sich die gute Ergebnisentwicklung im zweiten Halbjahr des laufenden Jahres nicht fortsetzen sollte. Nach der jüngsten Anhebung der Prognose rechnet Continental nun mit einem Erlös in Höhe von mindestens 29,5 Milliarden Euro.

Im vergangenen Jahr lag der Gesamterlös bei 26 Milliarden Euro. 2010 hat Continental nach langen Bangen und herben Diskussionen seine Schulden in den Griff bekommen. Künftig möchte der Autozulieferer jedoch deutlich mehr Geld verdienen und rentabler werden. Bereits im zweiten Quartal des laufenden Jahres konnte Continental seine Zahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich verbessern. So belief sich der Verdienst des Konzerns im zweiten Quartal auf 315 Millionen Euro. Damit verdiente Continental fast doppelt so viel als im Vorjahreszeitraum. Auch beim Umsatz konnte der Zulieferer ein deutliches Plus bekanntgeben. Lag dieser im zweiten Quartal 2010 noch bei 6,7 Milliarden Euro, konnte Continental nun insgesamt 7,5 Milliarden Euro umsetzen. Allein in der Reifensparte rechnet der Konzern aufgrund der hohen Rohstoffkosten mit Belastungen in Höhe von 850 Millionen Euro. Bis Ende Juni konnte Continental seine Schulden auf 7,1 Milliarden Euro reduzieren.

Handy am Steuer: Bußgelder in anderen Ländern

29. Juli 2011 Keine Kommentare
Freispechanlage

Freispechanlage

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern ist das Handy am Steuer verboten und wird mit Bußgeldern geahndet. Dabei sollten sich Autofahrer vor allem in der Urlaubszeit darüber im Klaren sein, dass das Handy für sie beim Autofahren zum teuren Spaß werden kann. In Deutschland beträgt das Bußgeld 40 Euro, wenn das Handy ohne Freisprechanlage während der Fahrt genutzt wird. Dabei ist hierzulande nicht nur das Telefonieren am Steuer strafbar. Gleiches gilt für das Schreiben und Lesen von SMS, sowie für das Surfen im Internet. Sobald der Motor gestartet wurde, ist es untersagt, dass Handy in die Hand zu nehmen. In Deutschland ist das Bußgeld in Höhe von 40 Euro vergleichsweise gering.

Anders gestaltet sich das Bild in Ländern wie Italien und Großbritannien. In Italien müssen Autofahrer, die sich mit dem Handy am Steuer erwischen lassen, mit einem Bußgeld von knapp 600 Euro rechnen. Die genaue Höhe der Strafe liegt in einigen Ländern im Ermessen der Beamten. Demnach werden durch den Staat nur Richtwerte vorgegeben. Mit sehr hohen Strafen müssen Autofahrer in Großbritannien rechnen. In dem Land bleibt es beim Handy am Steuer nicht nur bei einem einfachen Bußgeld. Grundsätzlich ist eine Anklage in extremen Fällen möglich. Kommt es dabei zu einer Verurteilung, muss der Autofahrer mit einer Strafe von bis zu 1100 Euro rechnen. Im unteren Bereich bewegen sich dagegen Portugal, die Niederlande und Norwegen. Hier beträgt das Bußgeld rund 100 Euro.

Porsche plant Einsteigermodell

27. Juli 2011 Keine Kommentare
Porsche

Porsche | © by flickr/ Rob Shenk 

Der Automobilhersteller Porsche möchte seinen Absatz verdoppeln. Dazu soll nun auch ein Einsteigermodell beitragen. Der Volksporsche reiht sich in die ehrgeizigen Wachstumsziele des Stuttgarter Sportwagenherstellers ein. Bis 2018 möchte der Autobauer nach eigenen Angaben mindestens 200.000 Fahrzeuge verkaufen. Um dies zu erreichen, soll das Portfolio von bislang vier auf insgesamt sieben Modellreihen ausgebaut werden. Wie Porsche-Vorstandschef Matthias Müller mitteilte, soll im Zuge dessen auch die Beschäftigung um 50 Prozent gesteigert werden. Mit einem neuen Einstiegsmodell könnte sich Porsche an Kundenkreise wenden, die bislang unerforscht für den Sportwagenbauer blieben.

Derzeit liegt das günstigste Modell, der Porsche Boxster, bei 47.000 Euro. Der Preis des neuen Einstiegsmodells soll sich unterhalb der Marke bewegen. Die VW-Tochter erreicht derzeit einen Absatz von insgesamt 100.000 Fahrzeugen pro Jahr. 2013 werden die Stuttgarter mit dem Porsche Cajun einen kompakten Geländewagen auf den Markt bringen. Er soll als fünfte Modellreihe des Herstellers angeboten werden. Nach den Plänen von Porsche wird sich der Absatz des Cajun auf rund 50.000 Stück im Jahr belaufen. Als Einstiegsmodell wäre nach Aussagen von Müller ein kleiner offener Zweisitzer interessant. Dabei denkt der Vorstandschef des Autobauers vordergründig an eine moderne Variante des James-Dean-Porsche. Neben dem neuen Volksporsche denkt Müller über einen weiteren Ausbau der eigenen Modellpalette nach. Gute Chancen hätte nach Einschätzungen des Vorstandschefs auch ein Modell im Preissegment von 400.000 Euro.

ADAC testet Raststätten auf Familienfreundlichkeit

24. Juli 2011 Keine Kommentare
Rasthof

Rasthof | © by flickr/ Conanil

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Pünktlich zum Beginn der Sommerferien 2011 starten zahlreiche deutsche Familien mit ihren Kindern im Urlaub in die beliebten Ferienhäuser. Auch in diesem Jahr stehen Reiseziele in Deutschland hoch im Kurs. Die Mehrzahl der Familien nutzt für die Anreise das eigene Auto. Doch wer mit Kindern in den Urlaub startet und eine lange Autofahrt vor sich hat, sollte mehrere Pausen einplanen.  Entlang der deutschen Autobahnen finden sich zahlreiche Raststätten, doch längst nicht jede bietet sich für eine Pause mit dem eigenen Nachwuchs an. Der ADAC hat nun insgesamt 50 Raststätten in Deutschland getestet. Unter ihnen waren Autohöfe und Rastanlagen gleichermaßen. Das Ergebnis der Tester gestaltet sich ernüchternd. Lediglich eine der 50 getesteten Anlagen hat sich in dem aktuellen Test die Bestnote „sehr gut“ sichern können. Die Mehrzahl der Anlagen reiht sich im Mittelfeld ein.

Testsieger ist nach Angaben des ADAC die Rastanlage Recknitz-Niederung West an der A19 in Mecklenburg-Vorpommern. Sie hat sich in sämtlichen Kategorien Bestnoten sichern können und überzeugte die Tester auch in Sachen Familienfreundlichkeit. Noch immer ist die Familien- und Kinderfreundlichkeit an vielen deutschen Raststätten ein Problem. Wie der ADAC in seinem aktuellen Test betonte, werden von vielen Anlagen zwar gewisse Mindeststandards eingehalten, doch nicht selten ähneln die Angebote für Familien lediglich Alibieinrichtungen. Das bestätigen nun auch die Testergebnisse. Insgesamt fünf Anlagen wurden von dem ADAC im Bereich der Kinderfreundlichkeit  mit der schlechtesten Note bewertet.

Modellautos – ein beliebtes Hobby

22. Juli 2011 Keine Kommentare

Modellautos

Gerade in puncto Autos stehen viele Menschen oft vor dem bekannten Problem, dass die Vorstellung vom Traummodell oft im Gegensatz zur harten Realität der finanziellen Situation stehen.
Eine beliebte Alternative zum Kauf des Traumautos, welches heute durchaus den Kaufpreis einer Ein- Zimmer- Wohnung erreichen kann, ist daher, das entsprechende Modell im Format 1:18 zu kaufen. Es sind hier meist nicht die Kinder, die den Hauptteil der Kundschaft in dieser florierenden Branche darstellen. Modellautos gehören weniger zum Bereich der Spielzeuge. Vielmehr stellen Sie teilweise sehr hochwertige Sammlerstücke dar, die man als Autofan gern in einer beleuchteten Vitrine aufbewahrt und sich täglich am Anblick erfreut.
Eine der beliebtesten Varianten, um sich eines der wertvollen Modelle zu sichern, ist das Bestellen auf Grundlage der Ausschreibungen in einschlägigen Katalogen vom Versandhaus. Die hier ausschreibenden Unternehmen haben sich auf den Verkauf von Modellautos in zahlreichen Größen fast aller gängigen Marken spezialisiert.
Ist man eher auf der Suche nach älteren Einzelstücken, ist man gut beraten, sich auf Trödel- oder Flohmärkten und Börsen umzusehen. Hier hat man als Autofan die einmalige Gelegenheit, seltene Sammlerstücke von hohem Wert zu erwerben. Selbstverständlich sollte man sich im Klaren sein, dass diese zwar meist vom Vorbesitzer sehr gut gepflegt wurden, sich jedoch aufgrund des Alters nicht immer in einem einwandfreien Zustand befinden.
Es geht hier demnach öfter um den ideellen Wert der Artikel.
In der heutigen Zeit boomt das Geschäft mit den Modellautos und aufgrund der Tatsache, dass immer wieder neue „große“ Modelle den Automarkt überfluten, ist auch für die Produktion der kleinen Modelle kein Ende in Sicht.