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Archiv für Mai, 2012

BMW setzt auf Ausbau der Kapazitäten in China

30. Mai 2012 Keine Kommentare
BMW

BMW | © by flickr M 93

Der deutsche Automobilhersteller BMW setzt auf einen Ausbau der eigenen Kapazitäten in China und schließt sich damit den allgemeinen Entwicklungen auf dem Automobilmarkt an. Bei der Pressekonferenz zur Eröffnung des Werks in Shenyang zeigte sich BMW-Chef Norbert Reithofer zuversichtlich. Seit Jahresanfang konnte China für BMW zum weltgrößten Markt aufsteigen. Die positive Entwicklung soll nach den Plänen des Herstellers weiter anhalten. Nicht zuletzt deswegen hat sich BMW nun für ein zweites Werk entschieden. Mit diesem möchte der Münchner Autokonzern vordergründig seine Kapazitäten ausbauen. Sie sollen auf dem größten Automarkt der Welt auf nun 200.000 Fahrzeuge steigen. Damit die Produktion noch stärker ausgebaut werden kann, hat sich BMW dazu entschlossen, gemeinsam mit dem chinesischen Joint-Venture-Partner Brilliance eine weitere Summe in Höhe von 500 Millionen Euro zu investieren.

Norbert Reithofer geht auch in diesem Jahr in China von einem zweistelligen Wachstum aus. Allerdings hat sich zuletzt auch der gesamte Automarkt in China wieder abgekühlt und so vor allem bei einzelnen Herstellern für eine Ernüchterung gesorgt. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres kam China auf einen Zuwachs in Höhe von 35 Prozent. Damit konnte das Reich der Mitte die Märkte in den USA und Deutschland mit Blick auf den Stellenwert beim Hersteller BMW hinter sich lassen. Reithofer unterstrich, dass es das erste Mal ist, dass sich China zur Nummer eins für das Unternehmen entwickeln konnte. Bis Ende 2013 soll die Kapazität von BMW in China auf insgesamt 300.000 Fahrzeuge erhöht werden.

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Limousine setzt sich in Kompaktklasse durch

27. Mai 2012 Keine Kommentare
Volvo S60

Volvo S60| © by flickr / David Villarreal Fernández

Über Jahre hinweg wurde die Limousine in erster Linie als Spießerauto betrachtet. Sie galt als Modell, das vor allem bei der älteren Klientel ankommt. Doch schrittweise hat sich dieses Bild in jüngster Vergangenheit wieder ändern können. Heute erfreut sich die Limousine einer wachsenden Beliebtheit und schafft es zusehends sich in der Kompaktklasse zu etablieren. Die kompakte Limousine ist heute alles andere als ein Spießerauto. Von Seiten der Verbraucher wird sie als praktisch angesehen. Tatsächlich bietet sie durch ihre Bauweise eine Vielzahl an Vorteilen, die sich im Alltag bemerkbar machen. Zu verdanken hat das Stufenheck seinen Erfolgszug in erster Linie den Herstellern. Sie zeichnen die Limousine schnittiger denn je und vermitteln ihr so ein doch modernes und zeitgemäßes Gewand. Darüber hinaus ist die Limousine immer häufiger mit einer sportlichen Motorisierung ausgestattet und kann auf diesem Weg auch die jüngere Zielgruppe ansprechen.

Gemeinsam mit den neuen Modellkonzepten hat die Limousine zuletzt tatsächlich den Staub der vergangenen Jahrzehnte abschütteln können. Ohne Zweifel ist das Stufenheck zu einem sportlichen Schönling geworden, dem es an Überzeugungskraft nicht mangelt. Dabei sind es vor allem die zahlreichen Nobelhersteller, die in diesen Tagen doch große Hoffnungen in die meist kleinen Viertürer setzen. Die Integration neuer Modelle trägt bei den Automobilherstellern in erster Linie zu neuen Angeboten in der Kompaktklasse bei. Gleich mehrere Hersteller haben zuletzt eigene Limousinen vorgestellt.

Das Auto wird zum Privat-Assistent

24. Mai 2012 Keine Kommentare
Freispechanlage

Freispechanlage

Mehr und mehr entwickelt sich das Auto in diesen Tagen zum Privat-Assistent. Diese Entwicklung wird auch in Zukunft anhalten und so darf davon ausgegangen werden, dass der Bordcomputer zahlreiche Aufgaben miteinander vereinen wird. Die neuen Aufgaben des Bordcomputers gehen selbstredend mit erheblichen Anforderungen für die Hersteller einher. Ein Beweis dafür ist das idyllische Karlsbad-Ittersbach, in dem Bordcomputer modernsten Standards gebaut werden. Schon nach dem Zweiten Weltkrieg begann man in diesen Gefilden mit dem Bau von Autoradios und Lautsprechersystemen für Fahrzeuge der verschiedensten Art. Das Unternehmen war damals noch unter dem Namen Becker bekannt und befand sich in Händen deutscher Unternehmensführung. Mittlerweile firmiert es hingegen unter amerikanischer Regie und präsentiert sich auf dem Markt mit dem Namen Harman. In den Hallen von Harman werden heute verschiedene Audio- und Infotainment-Systeme für die Autoindustrie entwickelt.

In diesen Tagen widmen sich die Entwickler in dem idyllischen Karlsbad dagegen dem vernetzten Autofahrer der Zukunft. Ziel ist es, dass er allzeit bereit und stets auf dem Laufenden ist. Mit dem Bordcomputer der Zukunft sollen Autofahrer nicht mehr nur im Auto Mails abrufen können, sie sollen auch bequem das nächste Parkhaus suchen. Zu den Besonderheiten gehört außerdem eine Rundum-Kamera. Mit dieser soll künftig sichergestellt werden, dass man auch aus einer engen Parklücke ohne eine Schramme herauskommt. Ziel ist es, dass der Autofahrer unterschiedlichste Dinge erledigt, dabei letzten Endes aber nie vom Fahren abgelenkt ist. Harman möchte dem Fahrer künftig alle Dienste eines Smartphones zur Verfügung stellen, ohne dass sich dieser einem Risiko aussetzt.

Astra-Produktion wird verlagert

20. Mai 2012 Keine Kommentare
Opel Astra GTC

Opel Astra GTC | © by flickr/ David Villarreal Fernández

Das Stammwerk des deutschen Autobauers Opel muss in diesen Tagen mit einem schweren Schlag zurechtkommen. Nach tagelangen Spekulationen steht nun fest, dass das Werk in Rüsselsheim die Astra-Produktion verlieren wird. Der Autohersteller hat sich dazu entschieden, die Produktion des Erfolgsmodells ins Ausland zu verlagern. Dort gestaltet sich die Herstellung des Astra preiswerter. Darüber hinaus ist Opel weiterhin zum Sparen gezwungen. Bereits ab 2015 soll der Astra nur noch im polnischen Gliwice und britischen Ellesmere Port produziert werden. Opel betonte zuletzt, dass es das Ziel sei, auch Rüsselsheim als modernstes Werk in Europa in vollem Umfang auszulasten.

In Gesprächen zwischen Management und Betriebsrat soll schließlich geklärt werden, wie die Auslastung in Zukunft gestaltet sein soll. Karl-Friedrich Stracke, Chef von Opel, betonte zum Schluss, dass ein wettbewerbsfähiges Werk Rüsselsheim eine wichtige Rolle im Bereich der Wachstumsstrategie des Herstellers spielt. Das Unternehmen ließ jedoch weiterhin offen, ob die Entscheidung zugunsten der Werke im Ausland auch Auswirkungen auf andere Standorte von Opel in Deutschland haben wird. Besondere Aufmerksamkeit wird an dieser Stelle dem Werk in Bochum zuteil. Zuletzt wurde über eine mögliche Schließung dieses Werks spekuliert. Die Mitarbeiter erhoffen sich jedoch bereits am Montag Klarheit. Am 21. Mai soll eine Belegschaftsversammlung in Bochum stattfinden. Wie für Rüsselsheim gilt auch für das Werk in Bochum eine Standortgarantie bis Ende 2014. Der Bochumer Betriebsrat sieht in der Entscheidung der Unternehmensführung jedoch ein Anstieg der Gefahr für das eigene Werk.

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Entscheidung über Astra-Produktion steht noch aus

16. Mai 2012 Keine Kommentare
Opel Astra GTC

Opel Astra GTC | © by flickr/ David Villarreal Fernández

Die Schlagzeilen um den deutschen Autobauer Opel reißen nicht ab. So machte die Belegschaft zuletzt mit einem Warnstreik auf die Pläne der Unternehmensleitung aufmerksam. Von Seiten des Managements wurde bekannt, dass darüber nachgedacht wird, die Astra-Produktion in Rüsselsheim zu beenden. Dabei handelt es sich bei dem Astra um das zweitwichtigste Modell des Stammwerks in Rüsselsheim. Ob die Baureihe auch in Zukunft noch in dem Werk gebaut wird, ist weiterhin unklar. Wie zuletzt von Seiten des Herstellers erklärt wurde, soll erst demnächst eine Entscheidung über die Astra-Produktion getroffen werden. Jedoch gilt es durchaus als vorstellbar, dass der Kompaktwagen in Zukunft nicht mehr in Rüsselsheim produziert wird. Für das Opel-Werk wäre die Einstellung der Produktion des Modells ein herber Schlag.

Wie von Seiten des Herstellers bekannt wurde, soll eine Entscheidung über die Produktionsstätte der nächsten Astra-Generation erst nach Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern gefällt werden. Damit geraten die Mitarbeiter von Opel erneut unter Druck. Mit den Erklärungen reagierte Opel auf einen Bericht, nach dem der Hersteller darüber nachdenkt, dass Modell bereits ab 2015 im englischen Werk in Ellesmere Port produzieren zu lassen. Neben Ellesmere Port wird auch das polnische Gliwice als Produktionsstätte des Astra in Erwägung gezogen. Von Opel wurde darauf verwiesen, dass es sich bei dem Werk in Rüsselsheim, um das einzige Insignia-Werk handelt, das sich im europäischen Produktionsverband befindet. Aus diesem Grund genießt es auch ein entsprechendes Alleinstellungsmerkmal.