Archiv

Archiv für Juni, 2012

Rußfilter können Krebsrisiko minimieren

21. Juni 2012 Keine Kommentare
Dieselfahrzeug

Dieselfahrzeuge | © by flickr/ Pink Dispatcher

Wie Forscher jüngst bekanntgaben, sind Dieselabgase krebserregend. Um das Krebsrisiko zu senken, können Autofahrer einen Rußpartikelfilter nachrüsten. Durch ihn lässt sich das Krebsrisiko, das durch Abgase entsteht, senken. Inklusive Einbau entstehen für den Partikelfilter Kosten in Höhe von 700 Euro und mehr. Vom Staat wird die Maßnahme auch weiterhin mit einer Summe von 330 Euro gefördert. Allerdings ist der Fördertopf bald leer. Vor allem bei Fahrern eines älteren Fahrzeuges ist die Gefahr alles andere als gering. Jedoch können sie auch einiges tun, um das Risiko zu minimieren. Von Forschern der Weltgesundheitsorganisation wurden die Dieselabgase aus Autos und Maschinen jüngst als krebserregend eingestuft. Wie von Seiten der Wissenschaftler betont wurde, sei es mittlerweile erwiesen, dass die Abgase bei Menschen Lungenkrebs hervorrufen können.

Von Seiten der Autobauer wurde die Studie scharf kritisiert. Demnach basiere sie auf Emissionswerten, die von alten Dieselmotoren ohne Filtersysteme stammen. Zum Nachrüsten werden die sogenannten offenen Rußpartikelfilter angeboten. Sie fangen rund 50 Prozent der Partikel ab. Auch wenn die Quote vergleichsweise gering ist, sinkt durch das Nachrüsten das Krebsrisiko. Das Problem mit den Partikeln konnte dagegen bei den Neufahrzeugen, die über einen geschlossenen Rußpartikelfilter verfügen, weitgehend gelöst werden. Bei diesen werden die Partikel um fast 100 Prozent gefiltert. Dadurch entsteht Berichten zufolge kein Krebsrisiko mehr. Über das Internet können Fahrzeughalter herausfinden, ob sie bei ihrem Fahrzeug einem Rußpartikelfilter nachrüsten können.

VW kann Konzernabsatz erneut ankurbeln

21. Juni 2012 Keine Kommentare
VW

VW | © by flickr/ /kallu

Der deutsche Autobauer VW kann seinen Konzernabsatz erneut ankurbeln und setzt damit den positiven Trend der vergangenen Monate fort. Mit seinen sieben Pkw-Marken und den leichten Nutzfahrzeugen erzielte der Autobauer weltweit erneut ein starkes Absatzplus. Europas größter Automobilhersteller verkaufte von Januar bis Mai insgesamt 3,64 Millionen Fahrzeuge. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum handelt es sich dabei um ein Plus von 8,4 Prozent. Der Zuwachs hatte bis Ende April bei den globalen Auslieferungen mit 8,6 Prozent noch leicht über dem Niveau gelegen.

In der Vertriebsstatistik reiht sich der Monat Mai mit einem Zuwachs von 7,8 Prozent ein. Die Kernmarke VW-Pkw konnte Berichten zufolge seit Jahresbeginn besser abschneiden als der Gesamtkonzern. Die Marke hat bereits am Dienstag die eigenen Zahlen vorgelegt. Demnach erzielte sie ein Plus von 9,4 Prozent bei dem eigenen Absatz. Anfang der Woche gab auch die Oberklasse-Tochter Audi einen neuen Absatzrekord für den Mai bekannt. Zwischen Januar und Mai konnten die Ingolstädter ebenso sehr deutlich an Tempo gewinnen. So legte ihr Absatz um 12,1 Prozent zu. Auch Skoda konnte in diesem Zeitfenster mehr Autos verkaufen als im vergangenen Jahr. Der tschechische Hersteller erzielte ein Plus von 8,6 Prozent. Dagegen legten die Auslieferungen im Bereich der Nutzfahrzeuge um 3,5 Prozent zu. Gegensätzlich gestaltet sich das Bild auch weiterhin bei der spanischen Tochter Seat. Sie hat ein Gesamtminus von 11,9 Prozent eingefahren.

KategorienVW Tags: , , ,

Citroën C4 Aircross

19. Juni 2012 Keine Kommentare

Der Citroën C4 Aircross ist ein SUV, der sich als Zwilling des erfolgreichen Modells Mitsubishi ASX gibt. Sein Erscheinungsbild wird zwar mit "gut" bewertet, aber der Preis ist erheblich. Die Identität zwischen dem Citroën C4 und dem Mitsubishi-Modell hält sich in Grenzen. Außer den Türen und dem Dach gibt es keine Parallelen. Äußerlich hat der Citroën C4 vorne die typischen verchromten Doppelbügel und den Kühlerschlund mit den LED Tageslichtern.

Die Kotflügel sind ausgeformt die Seitenlinie ansteigend, das Heck ganz eigenständig und ein wenig verspielt. Man könnte der Meinung sein, dass sich dieser Citroën in die edle DS Familie einpassen möchte. Zu vermuten ist, dass man eine vorwiegend weibliche Käuferschaft ansprechen möchte. Diese kann zwischen drei Motorvarianten wählen: den 117 PS Starkem 1,6 Liter Motor, zwei Dieselmotoren mit 1,6 Liter und 1,8 Liter, wobei besonders die 115 PS/85 KW starke Dieselversion die Aufmerksamkeit auf sich ziehen soll.

Zu langsam für einen Diesel ist die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 10,8 Sekunden. Besser sieht es da mit dem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 4,6 Litern aus. Die Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h ist gut, der Tank fasst 60 Liter und lässt das Fahrzeug ohne Stopp weit fahren. Der große Diesel verbraucht im Schnitt 5,6 Liter, ist aber dafür auch nicht so laut jenseits der 140 km/h und allemal ein für ein Allradfahrzeug optimaler Kraftstoffverbrauch. Nicht im Programm ist ein Automatikgetriebe. Der Fahrer muss also mit dem etwas hakeligen 6 Gang Getriebe manuell auskommen. Kurvenfahrten werden durch Untersteuerung und Wankbewegungen gewöhnungsbedürftig. Der Preis – wie gesagt- ist das Erstaunlichste.

Das nichts sagende Basismodell kostet immerhin fast 24000€. Damit liegt das Fahrzeug fast 5000€ über seinem Mitsubishi-Zwilling. Von der Ausstattung, er hat Tempomat, Regen-Licht-Sensor, CD-Radio und eine Klimaautomatik, empfehlenswert ist das Modell HDI 115, das aber fast 30000€ kostet. Die Konkurrenz ist groß. Mit dem VW Tiguan, dem Nissan Qashqai, dem BMW X1 und dem MazdaCX5 beherrschen die Konkurrenten den Markt. Zwar sind alle diese Fahrzeuge größer, der Citroën misst nur 4,34m, aber die technische Ausstattung stellt mit ESP, Berganfahrhilfe sowie dem mit Handrad zuschaltbaren Allradantrieb sowie Scheibenwischersensoren und Lichtsensoren nur ein absolutes Minimum dar.

In den Sitzen hat der Citroën eine sehr kurze Beinauflagefläche vorne und hinten, die Innenverkleidung von Türen und Armaturenbrett stellen einen Materialmix dar. Das Panoramadach sorgt für Licht,wie beim Nissan. Es ist nicht zu öffnen.
 

gesponserter Artikel

Viral video by ebuzzing

KategorienCitroen Tags: , ,

Bugatti startet Auslieferung von Roadster der Superlative

15. Juni 2012 Keine Kommentare
Bugatti

Bugatti | © by flickr/ JetLinear

Der Sportwagenhersteller Bugatti hat mit der Auslieferung seines Roadsters Veyron Vitesse begonnen. Bei dem Modell handelt es sich um einen Roadster der Superlative. Nach Werksangaben ist der Veyron Vitesse der schnellste Roadster der Welt. Er soll mit einem 1200 PS starken Motor ausgestattet sein. Der 16-Zylinder-Motor soll für ausreichend Leistung und Fahrspaß sorgen. Von dem neuen Bugatti Veyron Vitesse wird eine Höchstgeschwindigkeit von 410 km/h erreicht. Wie Bugatti bei der Vorstellung des Wagens in Barcelona erklärte, kann der neue Roadster in nur 2,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Die Beschleunigung auf Tempo 200 nimmt nur 7,1 Sekunden Zeit in Anspruch.

Der Zweisitzer verbraucht im Durchschnitt etwa 23,1 Liter. Bei dauerhaftem Vollgas muss der Roadster bereits nach 12 Minuten an die Tankstelle. Nicht nur die Fahrleistungen des Veyron Vitesse sind durchaus außergewöhnlich. Auch der Preis kann sich sehen lassen. So müssen Kunden für den Supersportwagen immerhin mehr als 2 Millionen Euro bezahlen. Der Supersportwagen besteht aus leichtem Karbon. Das Auto wurde nach Unternehmensangaben bereits von einem Dutzend gut betuchter Schnellfahrer bestellt. Für jeden Wagen musste eine Anzahlung in Höhe von 400.000 Euro geleistet werden. Mittlerweile sind nur noch 90 Fahrzeuge von dem Veyron Vitesse verfügbar. Die Produktion des Supersportwagens soll nach insgesamt 300 Coupés und 150 Roadsters eingestellt werden.

Brüssel verstärkt Druck auf Autohersteller

13. Juni 2012 Keine Kommentare
Peugeot 308

Peugeot 308 | © by flickr/ dmytrok

Brüssel verstärkt den Druck auf die Autohersteller weiter. Die Autobauer sollen den Sprit-Verbrauch in Zukunft realistischer angeben müssen. Dabei muss sich die Autoindustrie in Europa auf neue Eingriffe von Seiten der EU in ihr Geschäft einstellen. Im Rahmen dieser soll eine neue Messung des Spritverbrauchs ermittelt werden. Sie soll künftig realistischer gestaltet sein. Darüber hinaus soll nach den Plänen der EU neben Abgaben und Kohlendioxid letzten Endes auch der Lärm, der von Autos ausgeht, durch Gesetze begrenzt werden. Dies geht aus einem Strategiepapier der Cars-21-Gruppe vor. Bei ihr handelt es sich um eine Runde führender Vertreter der EU-Länder. Die Gruppe wurde von der EU eingerichtet.

Das Konzept zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Autoindustrie in der Europäischen Union soll von Industriekommissar Antonio Tajani und dem Chef des Branchenverbandes ACEA, Sergio Marchionne vorgestellt werden. Der Grund für den Bericht des durchaus hochkarätig besetzten Gremiums ist die anhaltende Branchenkrise in Europa. In Europa kämpft die Autoindustrie zusehends mit schwindenden Verkäufen, sowie der wachsenden Importkonkurrenz aus Korea. Während die deutschen Oberklassehersteller noch auf ein wachsendes Exportgeschäft verweisen können, gestaltet sich das Bild bei den Massenherstellern anders. Fiat, Opel und Peugeot haben mit hohen Verlusten und Überkapazitäten zu kämpfen. Die Cars-21-Gruppe geht davon aus, dass der europäische Automarkt auch im laufenden Jahr wieder schrumpfen wird. Dabei würde es sich um den fünften Rückgang infolge handeln. Nach aktuellen Prognosen sollen nur noch 12,4 Millionen Autos verkauft werden.