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Archiv für die Kategorie ‘Automobilia’

Energie-Effizienzlabel für Autos ist gestartet

4. Dezember 2011 Keine Kommentare
BMW

BMW X | © by flickr/ Daniel Chou

Seit wenigen Tagen steht in Deutschland ein weiteres Energie-Effizienzlabel für Autos zur Verfügung. Das neue CO2-Label sorgt vor allem dafür, dass nun auch Geländewagen als besonders umweltfreundlich gelten. Doch die Vorschusslorbeeren für das neue Ökolabel der Automobilbranche sind gering. Bereits mehrfach wurden kritische Stimmen dazu laut und so wurde das neue Energie-Effizienzlabel von vielen Seiten als Mogelpackung oder auch als unsinnigstes Öko-Label Deutschlands bezeichnet. Das neue Energie-Effizienzlabel bedient sich an dem Vorbild der Kühlschrank-Klassifizierung. Bei den Händlern werden die Fahrzeuge im Zuge des neuen Siegels den Klassen A+ bis G zugeordnet. Dabei gilt die Klasse A+ als besonders effizient und ist grün gezeichnet.

Als wenig effizient müssen dagegen Fahrzeuge angesehen werden, die in der Klasse G eingeordnet sind. In dieser Klasse ist das Energie-Effizienzlabel mit der Farbe Rot gekennzeichnet. Die Kritik, der das neue Energie-Effizienzlabel ausgesetzt ist, kommt aber nicht von ungefähr. Bei der Zuordnung der Fahrzeuge spielt letztlich nicht nur der reine CO2-Ausstoß eine wichtige Rolle. Vielmehr wird bei dem Label auch das Gewicht der Fahrzeuge wesentlich berücksichtigt. Nach Ansicht der NABU führt genau dieser Aspekt zu zum Teil doch absurden Effekten. So kann ein Auto mit hohem Gewicht besonders leicht eine grüne Effizienzklasse erreichen. Von diesem Aspekt profitieren beispielsweise Fahrzeuge, die der Klasse der Geländewagen zugeordnet werden müssen.

Die wichtigsten PKW-Neuheiten des Jahres

1. Dezember 2011 Keine Kommentare
Citroen DS5

Citroen DS5 | © by flickr/ Autoviva.com

Das laufende Jahr neigt sich dem Ende. In den vergangenen Monaten gab es auf dem nationalen und internationalen Automobilmarkt zahlreiche Neuheiten. Viele Hersteller haben sich 2011 für komplett neue Fahrzeuge oder umfangreiche Überarbeitungen entschieden. Doch bei welchen Modellen handelt es sich um die wichtigsten PKW-Neuheiten des Jahres? Schon jetzt steht fest, dass sich die Bandbreite der Neuheiten in diesem Jahr sehr umfangreich gestaltete. So reichte sie angefangen von der Sportwagen-Ikone bis hin zum City-Fahrzeug. 2011 sind fast 100 neue und überarbeitete Modelle auf den Markt gekommen. Zu den wichtigsten Neuheiten dieses Jahres gehört der Audi A6. Audi hat sich bei diesem Modell für eine edle Businesslimousine entschieden, die sowohl durch Ambiente als auch durch Antriebssouveränität und Verarbeitung überzeugen kann.

Eine weitere Neuheit, die 2011 für Aufsehen sorgte, stammt aus dem Hause BMW. Mit dem neuen 3er BMW hat der Hersteller in der Premiumabteilung der Mittelklasse den Dreikampf aufgenommen und diesem gleichzeitig zu deutlich mehr Fahrt verholfen. Bei dem 3er hat BMW den Stand der Technik neu definiert und dürfte damit vor allem bei seinen Konkurrenten Audi und Mercedes für manch eine Überraschung gesorgt haben. Mit dem DS5 hat auch Citroen seinen Beitrag zu den wohl aufregendsten Neuheiten 2011 geleistet. Der DS5 beweist, dass die Franzosen ihre eigenen Wurzeln nicht vollends vergessen haben.

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L.A. Auto Show mit guter Stimmung

20. November 2011 Keine Kommentare
Porsche

Porsche | © by flickr/ Rob Shenk 

Blicken Automanager in diesen Tagen auf den US-Markt, haben sie kaum einen Grund zur Klage. Die gute Stimmung des Marktes zeigt sich derzeit auch bei der L.A. Auto Show, die zu den letzten Veranstaltungen dieser Art im laufenden Jahr gehört. Auf der L.A. Auto Show stehen vor allem Luxuswagen und leistungsstarke Modelle im Rampenlicht. Viele Highlights der Veranstaltung kommen in diesem Jahr einmal mehr aus der Bundesrepublik. Obwohl die Automobilbranche in diesen Tagen vor allem auf China blickt, das weiter mit guten Wachstumsprognosen aufwarten kann, wissen Experten, dass man die USA nicht vollkommen aus den Augen verlieren darf. Auch die deutschen Autobauer kennen die Chancen und das Potenzial, das mit dem US-Markt einhergeht.

Mit Blick auf den Automarkt in den USA herrscht auf breiter Ebene weitgehend Zuversicht. Der Grund dafür ist vor allem das Ende der Krise, die vor zwei Jahren insbesondere die großen Drei aus Detroit deutlich ins Schleudern bringen konnte. Doch nicht nur das Ende der Krise macht den US-Markt für die meisten Hersteller in diesen Tagen wieder besonders beliebt. Die meisten Kunden in den USA sind solider geworden und verzichten beim Fahrzeugkauf auf Finanzierungen. Immer mehr Autos, die in den USA gekauft werden, werden auch in bar bezahlt. Dabei liegt ein gewisser Fokus auf Los Angeles. In keiner anderen Stadt werden so viele Sportwagen und Luxusautos veräußert wie in der Metropole am Pazifik.

Ab wann lohnt sich die Umrüstung auf Autogas

26. Oktober 2011 Keine Kommentare
Autogas

Autogas | © by flickr/gasinbouwzuidbeveland

Aufgrund der hohen Benzinkosten und den Preissteigerungen in diesem Bereich denken viele Autofahrer derzeit über die Umrüstung auf Autogas nach. Doch diese Umrüstung ist kostenintensiv und so stellt sich bei den Überlegungen zu dieser die Frage, wann sie sich lohnt. Der ADAC hat sich mit der Umrüstung genauer auseinandergesetzt und hat durchgerechnet, ab wann sich diese für den Autofahrer lohnt. Im Durchschnitt rechnet sich die Umrüstung von einem PKW auf Autogas nach rund 50.000 Kilometern. Zu diesem Ergebnis kam der ADAC im Rahmen von Modellrechnungen für 50 verschiedene Fahrzeugmodelle.

Haben sich die Kosten für den Umbau amortisiert, werden nach Erklärungen des Automobilclubs auf 100 Kilometern Kostensenkungen von mehr als 5 Euro erreicht. Im Vergleich zu Benzin kostet Autogas nur etwa die Hälfte. Für den Umbau müssen Autofahrer mit Kosten zwischen 2000 und 3000 Euro rechnen. Der teure Umbau lohnt sich demnach für größere Autos schneller, da bei ihnen der Spritverbrauch höher ist als bei den Kleinwagen. Damit sich der Umbau lohnt, müssen Fahrzeuge wie der Ford Galaxy, der Chrysler Voyager, der Renault Espace und der Audi A8 rund 35.000 bis 38.000 Kilometer gefahren werden. Bei Kleinwagen liegt die erforderliche Kilometerleistung deutlich höher. So müssen Modelle wie der Mitsubishi Colt, der Opel Corsa und der Fiat Punto rund 60.000 Kilometer gefahren werden, bevor die Autofahrer von dem Spareffekt profitieren.

So erkennen Sie einen guten Winterreifen

17. Oktober 2011 Keine Kommentare
Winterreifen Pflicht

Winterreifen Pflicht - flickr/quinet

Der Winter naht mit großen Schritten, die bundesdeutschen Straßen sind bald wieder mit Schnee und Eis bedeckt. Daher sollte der Autofahrer gut gerüstet in die kalte Jahreszeit starten und rechtzeitig Winterreifen auf seinen Pkw montieren.

Idealerweise hat man die Winterreifen von Mitte Oktober bis Mitte April an seinem Fahrzeug.
Die Restprofiltiefe sollte nicht unter 4 mm liegen. Wird diese Profiltiefe unterschritten, sollten neue Winterreifen gekauft werden. Diese 4 mm sind ein empfohlener Richtwert, eine Unterschreitung ist noch nicht bußgeldbewehrt (erst ab Unterschreitung von 1,6 mm ist eine Geldbuße fällig). Dennoch sollte man zur eigenen Sicherheit auf schnee- bzw. eisbedeckten Fahrbahnen nicht mehr mit Reifen fahren, welche diesen Wert unterschreiten.

Es wurden wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt, die beweisen, dass die Reifenhaftung zwischen 3 bis 4 mm deutlich abnimmt.
Ein Bremsvergleich zwischen Winterreifen und Sommerreifen zeigt den Unterschied. Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h benötigt ein Pkw mit Winterreifen 28,7 m zum Anhalten, ein Pkw mit Sommerreifen bei selbem Tempo 52,5 m. Das heißt, der Anhalteweg mit Sommerreifen ist 23,8 m länger. Das ist eine beachtliche Wegstrecke und das sollte der verantwortungsvolle Autofahrer sich immer vor Augen halten.

Wie erkennt man aber gute Winterreifen? Die „geeignete Bereifung“ hat der Gesetzgeber nicht eindeutig geregelt. Gebräuchlich ist aber die Markierung von Winterreifen mit dem Schneeflockensymbol oder mit der M+S-Kennzeichnung (alternativ M&S oder M.S.). Sind diese Zeichen auf dem Winterreifen, sind die Reifen normalerweise einem zusätzlichen Test zur Wintertauglichkeit unterzogen worden. Für die Anerkennung als Winterreifen sollte man aber hauptsächlich auf die Bezeichnung M+S Wert legen. Das Schneeflockensymbol ist nämlich gesetzlich nicht geschützt. Winterreifen erkennt man an den Lamellen (das sind feine Einschnitte in den Reifen, meist zickzackförmig), die Griffkanten für den Schnee auf der Fahrbahn bilden.

Natürlich gibt es modellabhängig Qualitätsunterschiede bei den Winterreifen. Hilfe bieten die Stiftung Warentest, der ADAC oder Fachzeitschriften, welche die neuesten Ergebnisse ihrer Winterreifentests veröffentlichen. Der Pkw-Fahrer kann sich auch bei einem Reifenfachhandel informieren. Auf alle Fälle sollte man bei der Qualität nicht sparen, denn gute Winterreifen können Leben retten. Zu empfehlen sind Kompletträder mit Felge, dann geht das Aufziehen der Reifen viel schneller. Wer etwas sparen will, sollte seine Winterreifen auf billiger.de bestellen, da man dort die Preiseauch für Markenreifen sehr gut vergleichen kann.

Abschließend gilt zu beachten, dass nach der Straßenverkehrsordnung der Autofahrer verpflichtet ist, die Ausrüstung seiner Kraftfahrzeuge den Wetterverhältnissen anzupassen. Das bedeutet Winterreifenpflicht bei Schnee und Eis auf der Fahrbahn.

Gute Fahrt!

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