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Archiv für die Kategorie ‘Chrysler’

Dodge Dart feiert auf Detroit Auto Show 2012 Premiere

11. Dezember 2011 Keine Kommentare
Alfa Romeo Giulietta

Alfa Romeo Giulietta | © by flickr/ David Villarreal Fernández

Der Dodge Dart wird im Rahmen der Detroit Auto Show 2012 seine Premiere feiern. Mit dem Modell präsentiert sich ein doch recht kompaktes Fahrzeug. Bei dem Dodge Dart handelt es sich darüber hinaus aber auch um ein weiteres Kind der Fiat-Chrysler-Ehe. Als Basis für das neue Modell wurde in erster Linie die Giulietta des Herstellers Alfa Romeo zur Hand genommen. Dodge hat bei dem Viertürer auch den 1.4 Turbo MultiAir-Motor von der Giulietta übernommen. Künftig wird sich der Dodge Dart bereits als der zweite US-Amerikaner präsentieren, der über italienische Gene verfügt.

Die Fiat-Chrysler-Ehe brachte bislang abgesehen von dem Abarth lediglich den Fiat 500 über den großen Teich. Bei der Giulietta hat man sich in Gestalt von dem Dodge Dart jedoch für eine intensivere Anpassung an den amerikanischen Geschmack entschieden. Von Seiten Dodges wird der Dart bislang als Sedan und damit als Stufenheck-Limousine angekündigt. Auf den ersten Fotos, die zu dem Dodge Dart in den vergangenen Tagen aufgetaucht sind, lässt sich bislang jedoch noch nicht viel erkennen. Der Neue hat mit dem original Dart Musclecar, das man aus den 60er und 70er Jahren kennt, nur wenig gemeinsam. So wirkt bereits der Kühlergrill auf den ersten Blick deutlich bulliger. Er ist mit zwei Querstreben ausgestattet, die mittlerweile für Dodge durchaus typisch sind. Die Optik der aktuellen Charger wird mit den Endrohren und Heckleuchten zitiert.

Fiat will Beteiligung an Chrysler deutlich erhöhen

24. April 2011 Keine Kommentare

In den kommenden Jahren möchte sich Fiat zu einem weltweit agierenden Automobilhersteller entwickeln. Um diesen Traumplan in die Realität umsetzen zu können, setzt Fiat nun auf rasche Handlungen. In der letzten Woche hat der italienische Autokonzern seine Beteiligung an dem US-amerikanischen Hersteller Chrysler erneut ausgebaut. Lag diese bislang bei 25 Prozent, hält Fiat nun 30 Prozent an Chrysler. In den kommenden Monaten möchte Fiat seine Mehrheit erneut aufstocken. So sollen bis zur Jahresmitte 46 Prozent der Unternehmensanteile von Chrysler in den Händen der Turiner sein. Hierfür möchte Fiat eine Summe in Höhe von 880 Millionen Euro in die Hand nehmen.

Bis Jahresende will Fiat dann die absolute Mehrheit an dem US-Konzern halten. Bei Chrysler-Fiat sollen ab 2015 nach den Plänen der Italiener jährlich rund sechs Millionen Fahrzeuge vom Band rollen. Die absolute Beteiligungsaufstockung durch Fiat soll jedoch erst erfolgen, wenn Chrysler seine Schulden in Höhe von rund sieben Milliarden Dollar beglichen hat. Fiat hat in das US-Unternehmen, das von der Regierung vor der Pleite bewahrt wurde, bislang keinen Cent investiert. Vielmehr beschränkte sich der Beitrag der Italiener auf die Einbringung von neuen Technologien. Die Turiner kontrollieren Chrysler im Grunde schon seit der Insolvenz 2009. Vor anderthalb Jahren konnten die Regierungen der USA und Kanada Chrysler vor der Pleite bewahren.

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Automobilmarkt der USA erholt sich weiter

2. Oktober 2010 Keine Kommentare

Im September konnte der Automobilmarkt in den USA erneut an Fahrt gewinnen und setzte seine Erholung fort. Die internationalen Autobauer konnten im letzten Monat wieder mehr Fahrzeuge verkaufen. Trotz der positiven Nachrichten macht sich eine gewisse Ernüchterung breit, denn der Vergleichsmonat im Jahr 2009 fiel unverhältnismäßig schwach aus. Grund dafür war das Auslaufen der US-amerikanischen Abwrackprämie Cash for Clunkers, die für ungewohnt schwache Absatzzahlen sorgte. Aufgrund der guten Ergebnisse im September hoffen Branchenbeobachter, dass der Markt auch in den letzten drei Monaten des laufenden Jahres mit guten Ergebnissen abschließen kann. Trotz guter Entwicklungen muss auch in diesem Jahr mit einem leichten Absatzrückgang gerechnet werden. Experten gehen davon aus, dass der Absatz auf insgesamt 11,3 Millionen Fahrzeuge sinken wird.

Über ein deutliches Plus konnte sich General Motors freuen. GM schaffte im September ein Plus von stolzen 11 Prozent und verkaufte insgesamt 173.155 Fahrzeuge. Damit konnte der Konzern die Erwartungen der Branchenbeobachter deutlich übertreffen. Besonders positiv verlief der Absatz in den vier Kernmarken GMC, Buick, Chevrolet und Cadillac.

Auch bei Chrysler konnte der September mit einem überraschenden Wachstum abgeschlossen werden. Im Vergleich zum Vorjahr verkaufte das Unternehmen 61 Prozent mehr Autos. Der Volumenhersteller konnte insgesamt 100.077 Autos auf die US-amerikanischen Straßen bringen. Im Herbst möchte Chrysler beim Absatz noch deutlicher an Schwung gewinnen. Grund dafür sollen die neuen Produkte sein, die in den kommenden Wochen in die Ausstellungsräume der Händler gelangen.