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Archiv für die Kategorie ‘VW’

Deutsche Autohersteller halten an Rekordfahrt fest

15. Dezember 2011 Keine Kommentare
BMW

BMW | © by flickr/ lucamascaro

Die deutschen Autohersteller BMW, Audi und Daimler können an der eingeschlagenen Rekordfahrt weiter festhalten. Im November dieses Jahres haben sie beim Absatz erneut ein deutliches Plus verzeichnen können. Bereits nach elf Monaten machten die Münchner mit einem weiteren Absatzrekord das beste Jahr in der eigenen Firmengeschichte perfekt. BMW konnte im vergangenen Monat weltweit insgesamt 138.978 Autos verkaufen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies nach Angaben des Dax-Konzerns einem Plus von 7,7 Prozent. Der Autohersteller konnte seit Januar insgesamt 1,510 Millionen Fahrzeuge absetzen. Nach Angaben von BMW konnten damit in den ersten elf Monaten des Jahres mehr Autos verkauft werden als dies im gesamten letzten Jahr der Fall war. Auch der Absatz von dem Rekordjahr 2007 konnte bei BMW bereits übertroffen werden.

BMW hat sein eigenes Ziel für dieses Jahr fast erreichen können. Im laufenden Jahr möchte der Autobauer nach eigenen Angaben mehr als 1,6 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Im November konnte auch die Volkswagen-Tochter Audi erneut deutlich zulegen. Die Ingolstädter setzten weltweit vor allem dank der steigenden Nachfrage in China rund 111.400 Autos ab. Audi konnte auch auf dem deutschen Heimatmarkt auf wachsende Verkäufe verweisen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erreichte Audi ein Absatzplus von insgesamt 28 Prozent. Die VW-Tochter kann damit auch kurz vor Jahresende weiter auf Rekordkurs  bleiben. Audi konnte seit Januar rund 1,193 Millionen Autos verkaufen.

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Suzuki will Partnerschaft mit VW beenden

23. November 2011 Keine Kommentare
VW

VW | © by flickr/ /kallu

Der Autobauer Suzuki möchte die Partnerschaft mit dem deutschen Automobilkonzern VW vollständig beenden und will dafür die VW-Beteiligung zurückkaufen. Das hat der japanische Autohersteller in den vergangenen Tagen bekanntgegeben. Mit dieser Entscheidung dringt Suzuki deutlich intensiver auf den Rückzug des Großaktionärs. Wie ein VW-Sprecher bekanntgab, möchten die Wolfsburger auch weiterhin an ihrem Suzuki-Anteil festhalten. Derzeit ist Volkswagen mit fast 20 Prozent an dem japanischen Autobauer beteiligt. Von Seiten Suzuki wurde unterdessen eine Pressekonferenz in Tokio angekündigt. Die Neuigkeiten von Seiten des japanischen Herstellers kamen an der Börse nicht gut an. Im vorbörslichen Handel gaben die Vorzüge von Volkswagen bei Lang & Schwarz um rund 1,3 Prozent nach.

Die Beziehungen zwischen den beiden Autobauern haben sich durch die jüngsten Auseinandersetzungen verschlechtert. Dies wurde von Seiten des Analysten Jakob Penndorf von dem Alpha Wertpapierhandel bekannt. Auch er wertete die jüngste Nachricht als leicht negativ für den VW-Kurs. Suzuki hat nach Einschätzungen von Experten ein gutes Timing bewiesen. Die Japaner haben mit ihrer Nachricht bis kurz vor den Start einer VW-Aufsichtsratssitzung gewartet. Der deutsche Automobilkonzern hatte den Japanern zuletzt Vertragsbruch vorgeworfen. Grund für den Vorwurf war eine Bestellung von Dieselmotoren bei dem italienischen Autobauer Fiat. Enttäuscht zeigte sich dagegen Suzuki von der Partnerschaft mit dem deutschen Autoriesen. So soll den Japanern der eigentlich erhoffte Zugang zu Technologien nicht gewährt worden sein.

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VW Up! ist bester Kleinwagen 2011

13. November 2011 Keine Kommentare
VW UP

VW UP | © by flickr/ stevelyon

Der VW Up! wurde mit dem goldenden Lenkrad zum besten Kleinwagen des Jahres 2011 gekürt. Auch andere herausragende Auto-Neuheiten wurden in mehreren Kategorien mit dem „Goldenen Lenkrad“ prämiert. Eine besondere Würdigung erhielt der Ford-Chef Mulally bei der diesjährigen Preisverleihung. Bei Alan Mulally finden sich Qualitäten, die man bei klassischen US-Managern nur selten findet. Gern wird er mit Blick auf seine Arbeitsweise als schwäbische Hausfrau bezeichnet. Als Chef von Ford hat sich Mulally zur Schließung von Fabriken und zum Verkauf von Marken entschieden. Gleichzeitig lichtete er aber auch den Modelldschungel und entschloss sich dazu einen gewissen Fokus auf den Kleinwagen zu legen.

Alan Mulally ist es mit seiner Arbeitsweise gelungen den Autobauer Ford zu retten. Dabei war er selbst Quereinsteiger, kam während der gesamten Zeit allerdings immer ohne Staatshilfen aus. Aufgrund seiner Leistung und der damit verbundenen Ergebnisse wurde der Ford-Chef nun mit dem Goldenen Ehrenlenkrad geehrt. An der Verleihung des Goldenen Lenkrads nahmen neben Mulally in diesem Jahr auch weitere Spitzenmanager aus der Autoindustrie teil. In den meisten Kategorien konnten sich in diesem Jahr die deutschen Hersteller durchsetzen. So wurde der VW Up! Als bester Kleinwagen ausgezeichnet. Im Bereich der Kompaktwagen konnte sich der1er BMW durchsetzen. Der Audi A6 punktete dagegen in der Mittel- und Oberklasse. Der Hybrid4 wurde als beste Umweltneuheit mit dem Grünen Lenkrad ausgezeichnet. Die Auszeichnung in dieser Kategorie wurde bereits zum fünften Mal verliehen.

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Volkswagen zeigt VW CC auf Los Angeles Auto Show

9. November 2011 Keine Kommentare
Passat CC

Passat CC | © by flickr/ ArchiM

Im Rahmen der Los Angeles Auto Show wird der deutsche Autobauer Volkswagen mit dem VW CC mit einem neuen Highlight am Start sein. Das neue Viertürer-Coupé des Herstellers zeigt sich überraschend schnörkellos und wird dieser Rolle auch beim Blick auf den Namen gerecht. Bislang war das Coupé als Passat CC bekannt. Erste Bilder des neuen Coupés zeigte VW am 3. November. Trotz des neuen Namens basiert das Modell auch weiterhin auf der beliebten Limousine, die vor allem bei Familien und Geschäftsleuten eine große Anerkennung genießt. Von der Basis unterscheidet sich der VW CC vor allem durch das niedrige Dach. Doch auch die sportliche Linienführung verhilft ihm zu einem doch sehr einzigartigen Gesicht. Die aufgefrischte Variante des Coupés, mit der der Hersteller den VW CC an die aktuelle Optik des Hauses angepasst hat, wird erstmals im Rahmen der Los Angeles Auto Show offiziell vorgestellt.

Zu den Neuheiten, die mit der Verjüngungskur einhergehen, gehören ein neuer Kühlergrill, neue Scheinwerfer und überarbeitete Heckleuchten. Von der Ursprungsform des VW CC konnte der Hersteller insgesamt 270.000 Exemplare verkaufen. Das viertürige Coupé reiht sich auf dem Automarkt in die 30.000- bis 40.000-Euro-Klasse ein. VW ist es mit dem VW CC gelungen, eine Brücke in die Oberklasse zu schlagen. Doch das Konzept des Coupés war alles in allem nicht neu. So war es unverkennbar, dass sich Volkswagen bei dem Modell im Wesentlichen an den Linien von dem Mercedes CLS bediente.

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Deutscher Automarkt verliert an Tempo

6. November 2011 Keine Kommentare
VW Passat

VW Passat | © by flickr/ ASurroca

Der deutsche Automarkt verliert in diesen Tagen deutlich an Tempo. Trotz der geringeren Geschwindigkeit kann der Markt in diesem Jahr weiter auf Rekordkurs bleiben und lässt die aktuellen Krisen links liegen. Wie der Importeursverband VDIK jüngst bekanntgab, wurden im Oktober dieses Jahres insgesamt 258.000 PKW neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Plus von knapp einem Prozent. Im September 2011 lag das Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum allerdings noch bei 6 Prozent. Der PKW-Markt konnte von Januar bis Ende Oktober mit 2,66 Millionen Neuzulassungen um insgesamt 9,8 Prozent zulegen. Nach Angaben von dem Kraftfahrtbundesamt konnte im Oktober vor allem das Oberklassesegment deutlich an Boden gut machen. Es erreichte ein Plus von knapp 30 Prozent.

Anhand der aktuellen Zahlen wird deutlich, dass die Autokäufer in Deutschland weiterhin bevorzugt zu großen Autos greifen. Mit Blick auf das Gesamtjahr können alle deutschen Automarken auf ein Plus verweisen. Dagegen mussten die führenden Importmarken, zu denen allen voran Renault und Dacia gehören, Einbußen hinnehmen. Ein deutliches Wachstum erreichten dagegen die VW-Konzernmarken Seat und Skoda, sowie der Hersteller Hyundai. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie entwickelt sich auch der US-Markt positiv. Die deutschen Hersteller konnten im Oktober in den USA insgesamt 93.300 Fahrzeuge verkaufen. Insgesamt legte der US-Markt um 26 Prozent zu. Der Absatz stieg von Januar bis Oktober auf 841.100 Wagen.