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Archiv für die Kategorie ‘VW’

Zweimillionster Passat rollt in Zwickau vom Band

14. November 2010 Keine Kommentare

Der deutsche Autobauer VW konnte in diesen Tagen auf ein erfreuliches Jubiläum verweisen. Im VW Werk in Zwickau ist der zweimillionste Passat vom Band gerollt. Bereits 1996 hat VW mit der Produktion des Erfolgsmodells in Zwickau begonnen. Seitdem sind mehr als zwei Millionen Exemplare aus dem Werk auf ihre Reise gestartet. Der VW Passat wird neben Zwickau auch in Emden produziert. Somit sind zwei Werke in Deutschland mit der Fertigung des Modells beauftragt. Die Zeichen bei Volkswagen Sachsen stehen auf Erfolg.

So erklärte Joachim Rothinspieler, der als Sprecher der Geschäftsführung tätig ist, dass man 2011 mit einem Rekordjahr in Sachsen rechnet. Der Grund dafür ist die steigende Nachfrage nach dem Golf und Passat. Aber auch die effizienten Motoren in Chemnitz gehören in diesen Tagen zu den VW Angeboten, die gefragt sind. Bereits vor zehn Wochen ist die Produktion des neuen VW Passat in Zwickau angelaufen. In dieser Zeit wurden rund 7000 Exemplare am Standort fertiggestellt. Bis zum Jahresende soll die Produktion auf mehr als 19.000 Fahrzeuge gesteigert werden. In Zwickau sind insgesamt 6200 Mitarbeiter für die Produktion der VW Modelle verantwortlich.

Täglich werden so bis zu 1350 Golf und Passat-Limousinen gefertigt. Um die Produktion des Modularen Querbaukastens in Zwickau erhöhen zu können, hat sich das Unternehmen für einzelne Veränderungen entschieden. So wurde der Karosseriebau erweitert und es mit dem Ausbau der Logistik wurde begonnen.

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VW lässt 5-Millionen-Marke hinter sich

15. Oktober 2010 Keine Kommentare

VW befindet sich aktuell auf Rekordkurs und hält an den positiven Entwicklungen der vergangenen Monate fest. In den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres gelang es dem Konzern so viele Autos zu verkaufen wie noch nie zuvor in einem vergleichbaren Zeitraum. Mit einem starken Absatz konnte der deutsche Autobauer die 5-Millionen-Marke hinter sich lassen. Das positive Wachstum kann vor allem auf den boomenden chinesischen Markt zurückgeführt werden. Aber die USA bescherten dem Konzern gute Zahlen. Nach eigenen Angaben konnte VW in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 5,37 Millionen Fahrzeuge auf internationaler Ebene ausliefern. Dabei wurde beim Absatz ein Wachstum von überzeugenden 12,7 Prozent erreicht. Das starke Wachstum sorgte bei VW für den beeindruckenden Rekordwert.

Der Autobauer teilte am Freitag mit, dass allein die Auslieferungen im September deutlich über dem Vorjahrmonat lagen. So lieferte VW im September weltweit mit 663.000 Einheiten rund 8 Prozent mehr Fahrzeuge aus als im September 2008. Aufgrund der positiven Ergebnisse in den ersten neun Monaten rechnet VW aktuell mit einer neuen Bestmarke mit Blick auf das Gesamtjahr. Nach den Plänen von VW sollen bis 2018 insgesamt 10 Millionen Fahrzeuge pro Jahr ausgeliefert werden. Damit würde der deutsche Autobauer den Hauptkonkurrenten Toyota hinter sich lassen und würde sich den Status als größter Autobauer der Welt sichern.

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VW-Patriarch Piech regelt seinen Nachlass

26. September 2010 Keine Kommentare

Ferdinand Piech, der weltweit als VW-Patriarch bekannt ist, hat in diesen Tagen Medienberichten zufolge seinen Nachlass geregelt. Auf diesem Weg möchte der ewige Autoboss vermeiden, dass seine Erben sein Vermächtnis zerstören. Insgesamt geht es um Firmenanteile im Wert von mehr als einer Milliarde Euro. Piech hat seine Konzernanteile in Stiftungen eingebracht. Auf diesem Weg stärkt er die Macht seiner Frau. Zugleich sorgt er aber auch dafür, dass die eigenen Verwandten aus der legendären Porsche-Familie in Zugzwang geraten.

Ferdinand Piech, der derzeit im VW Aufsichtsrat als Chef tätig ist, ist als einer der mächtigsten Autobosse in Deutschland bekannt. Er gilt aber auch als Strippenzieher, der es versteht, die eigene Rolle offensiv auszuspielen. Nun soll er seine Beteiligungen am VW-Konzern in zwei österreichischen Stiftungen organisiert haben. Auf diesem Weg will er vermeiden, dass seine Erben die Anteile irgendwann verkaufen. Bisher steht Piech selbst an der Spitze der beiden Stiftungen. Nach seinem Tod wird dies seine Frau Ursula übernehmen.

Für die insgesamt 12 Kinder von Ferdinand Piech kommt diese Entscheidung einer Entmündigung gleich. Immerhin können die VW-Anteile nur dann verkauft werden, wenn sich zum einen neun Erben einig sind und zum anderen sowohl der Vorstand als auch der Beirat der Stiftung der Entscheidung zustimmen. Während die Kinder des VW-Patriarchen mit der Entscheidung nicht einverstanden sein dürften, zeigten sich sowohl die Arbeitnehmervertreter als auch Experten zufrieden.

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Ergonomischer Prüfstand für VW-Produktionsprozesse

19. September 2010 Keine Kommentare

Mitglieder des VW-Markenvorstands und die Werkleiter der in Europa niedergelassenen Standorte haben an dem ersten Ergonomietag teilgenommen. Im Rahmen dessen wurden die Produktionsprozesse von VW auf den ergonomischen Prüfstand gestellt. Im Fokus stand dabei die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen. Der Ergonomietag vermittelte mit zahlreichen Fachvorträgen Einblicke in die effiziente und zugleich ergonomische Arbeitsplatzgestaltung.

VW erklärte, dass es wichtig ist, dass die Produktionsprozesse an die Fertigkeiten der Belegschaft angepasst werden. Nur auf diesem Weg können auch mit einer immer älter werdenden Belegschaft hochwertige Automobile hergestellt werden. Dabei sollen sich Produktivität und Ergonomie bei VW künftig noch besser ergänzen. Während des Ergonomietages wurden zahlreiche Innovationen vorgestellt, die künftig auch bei VW Anwendung finden können.

Dazu gehören unter anderem ein magnetischer Schraubenpicker und ein Batterie-Montagewagen. Aber auch ein ergonomischer Montagesitz  wurde als Innovation vorgestellt. Durch die damit verbundenen Neuerungen soll zum einen die physische Belastung der Mitarbeiter reduziert werden und zum anderen soll eine Steigerung der Arbeitseffizienz realisiert werden.

Die Teilnehmer von VW konnten sich im Rahmen von verschiedenen praktischen Teilen einen Überblick über das ergonomische Verbesserungspotenzial verschaffen. Dabei standen komplette Produktionsabläufe genauso im Fokus wie einzelne Arbeitsschritte. Unter anderem wurde so nach Verbesserungen für das Abstapeln von Fahrzeugdächern und der Montage von Frontend-Modulen gesucht.

„VW Astra“ ist beliebtestes Auto der Deutschen

10. September 2010 Keine Kommentare

Jedes Jahr sucht ein Onlineportal im Rahmen einer Umfrage das beliebteste Auto der Deutschen. In diesem Jahr hat ein Fantasieauto gewonnen. So ist der Favorit der Deutschen ein VW Astra. Dass dieses Auto in der Realität nicht besteht, scheint dabei weder die Medien noch die deutschen Autofahrer zu interessieren. Der überaus kompakte Mix von zwei Konkurrenten hat nach den Wünschen der deutschen Autofahrer zudem eine schwarz-silberne Optik und verfügt über eine Laufleistung von 138.662 Kilometern. Natürlich kann das Fantasieauto auch mit Zubehör aufwarten. In diesem Punkt bietet es drei Winter- und einen Sommerreifen.

Das Fantasieauto, dass der Deutschen liebster fahrbarer Untersatz ist, wurde aus mehr als 35 Millionen Suchanfragen ermittelt, die bei mobile.de und ebay-Motors aufgegeben wurden. Für die Ermittlung des Lieblingsautos nahmen die Portale aber nicht nur den Fahrzeugmarkt an sich unter die Lupe, sondern gingen ebenso auf einen Ersatzteilemarkt ein. Im Deutschlandauto findet natürlich auch das meistgesuchteste Zubehör Anwendung. Dabei bietet der VW Astra neben einer Standheizung ein Schiebedach und Sportfahrwerk.

Die Initiatoren der Onlineumfrage haben es sich nicht nehmen lassen, das neue Deutschlandauto nachzubauen. Es wird erstmals auf der Automechanika in Frankfurt vorgestellt. Die Automechanika findet vom 14. bis 19. September statt. VW konnte sich als meistgesuchteste Marke durchsetzen. Bei den Modellen hatte jedoch der Astra die Nase vorn. Die Deutschen bevorzugen bei der Karosserie zudem eine Limousine und das Getriebe sollte manuell sein. Als Antrieb steht ein Ottomotor hoch im Kurs, dabei sollte er sich aber auch auf Autogas umrüsten lassen.