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So lässt sich teures Abschleppen von Fahrzeugen vermeiden

29. September 2010 Keine Kommentare

Auch wenn das eigene Auto irgendwo abgestellt ist, muss bei diesem mit Ärger gerechnet werden. Immer öfter wird von den hohen Kosten, die durch das Abschleppen entstehen, berichtet. Grundsätzlich ist das Abschleppen jedoch noch immer mit zahlreichen Irrtümern versehen. Mieter eines Privatparkplatzes sind nach deutschem Recht nicht dazu verpflichtet, eine halbe oder ganze Stunde zu warten bis sie den Abschleppdienst verständigen. Sie dürfen, wenn der gemietete Parkplatz durch ein fremdes Auto blockiert wird, sofort den Abschlepper rufen, müssen dann aber auch die Kosten auslegen. Diese Kosten können vom Fremdparker eingefordert werden. Daneben besteht das Recht Schadenersatz geltend zu machen, wenn weitere Kosten durch diesen entstanden sind.

Teuer wird es hingegen, wenn Eigentümer von Gewerbeparkplätzen das eigene Fahrzeug abschleppen. Nach Angaben der ARAG Rechtsexperten spielt es keine Rolle, ob das Abschleppen verhältnismäßig war. Demnach ist es gleich, ob noch ausreichend andere Stellplätze vorhanden waren oder das Geschäft geschlossen hatte. Viele gewerbliche Parkplatzbetreiber arbeiten mit dubiosen Abschleppdiensten zusammen. In ihrem Auftrag liegt oft auch die Überwachung des Parkplatzes. Wurde das eigene, widerrechtlich parkende Auto entfernt, geben diese Gesellschaften das Fahrzeug erst dann wieder heraus, wenn durch den Betroffenen die Abschleppkosten beglichen wurden. Dieses Vorgehen ist auch rechtens. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Zahlung unter Vorbehalt erfolgen sollte, wenn die Gebühr über dem allgemein gültigen Ortssatz liegt. Ist die Gebühr höher als 120 Euro, sollte auf der Quittung vermerkt werden, dass die Zahlung unter Vorbehalt erfolgt.