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Astra-Produktion wird verlagert

20. Mai 2012 Keine Kommentare
Opel Astra GTC

Opel Astra GTC | © by flickr/ David Villarreal Fernández

Das Stammwerk des deutschen Autobauers Opel muss in diesen Tagen mit einem schweren Schlag zurechtkommen. Nach tagelangen Spekulationen steht nun fest, dass das Werk in Rüsselsheim die Astra-Produktion verlieren wird. Der Autohersteller hat sich dazu entschieden, die Produktion des Erfolgsmodells ins Ausland zu verlagern. Dort gestaltet sich die Herstellung des Astra preiswerter. Darüber hinaus ist Opel weiterhin zum Sparen gezwungen. Bereits ab 2015 soll der Astra nur noch im polnischen Gliwice und britischen Ellesmere Port produziert werden. Opel betonte zuletzt, dass es das Ziel sei, auch Rüsselsheim als modernstes Werk in Europa in vollem Umfang auszulasten.

In Gesprächen zwischen Management und Betriebsrat soll schließlich geklärt werden, wie die Auslastung in Zukunft gestaltet sein soll. Karl-Friedrich Stracke, Chef von Opel, betonte zum Schluss, dass ein wettbewerbsfähiges Werk Rüsselsheim eine wichtige Rolle im Bereich der Wachstumsstrategie des Herstellers spielt. Das Unternehmen ließ jedoch weiterhin offen, ob die Entscheidung zugunsten der Werke im Ausland auch Auswirkungen auf andere Standorte von Opel in Deutschland haben wird. Besondere Aufmerksamkeit wird an dieser Stelle dem Werk in Bochum zuteil. Zuletzt wurde über eine mögliche Schließung dieses Werks spekuliert. Die Mitarbeiter erhoffen sich jedoch bereits am Montag Klarheit. Am 21. Mai soll eine Belegschaftsversammlung in Bochum stattfinden. Wie für Rüsselsheim gilt auch für das Werk in Bochum eine Standortgarantie bis Ende 2014. Der Bochumer Betriebsrat sieht in der Entscheidung der Unternehmensführung jedoch ein Anstieg der Gefahr für das eigene Werk.

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Entscheidung über Astra-Produktion steht noch aus

16. Mai 2012 Keine Kommentare
Opel Astra GTC

Opel Astra GTC | © by flickr/ David Villarreal Fernández

Die Schlagzeilen um den deutschen Autobauer Opel reißen nicht ab. So machte die Belegschaft zuletzt mit einem Warnstreik auf die Pläne der Unternehmensleitung aufmerksam. Von Seiten des Managements wurde bekannt, dass darüber nachgedacht wird, die Astra-Produktion in Rüsselsheim zu beenden. Dabei handelt es sich bei dem Astra um das zweitwichtigste Modell des Stammwerks in Rüsselsheim. Ob die Baureihe auch in Zukunft noch in dem Werk gebaut wird, ist weiterhin unklar. Wie zuletzt von Seiten des Herstellers erklärt wurde, soll erst demnächst eine Entscheidung über die Astra-Produktion getroffen werden. Jedoch gilt es durchaus als vorstellbar, dass der Kompaktwagen in Zukunft nicht mehr in Rüsselsheim produziert wird. Für das Opel-Werk wäre die Einstellung der Produktion des Modells ein herber Schlag.

Wie von Seiten des Herstellers bekannt wurde, soll eine Entscheidung über die Produktionsstätte der nächsten Astra-Generation erst nach Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern gefällt werden. Damit geraten die Mitarbeiter von Opel erneut unter Druck. Mit den Erklärungen reagierte Opel auf einen Bericht, nach dem der Hersteller darüber nachdenkt, dass Modell bereits ab 2015 im englischen Werk in Ellesmere Port produzieren zu lassen. Neben Ellesmere Port wird auch das polnische Gliwice als Produktionsstätte des Astra in Erwägung gezogen. Von Opel wurde darauf verwiesen, dass es sich bei dem Werk in Rüsselsheim, um das einzige Insignia-Werk handelt, das sich im europäischen Produktionsverband befindet. Aus diesem Grund genießt es auch ein entsprechendes Alleinstellungsmerkmal.

Opel Astra GTC feiert Debüt auf IAA

10. Juni 2011 Keine Kommentare
Opel Astra GTC

Opel Astra GTC | © by flickr/ David Villarreal Fernández

Der deutsche Autobauer Opel hat sich erneut für einen Ausbau seiner Astra-Familie entschieden. Künftig können sich Kunden auch für den Astra GTC entscheiden. Mit ihm setzt Opel auf ein kompaktes Coupé, dem es an der nötigen Sportlichkeit nicht mangelt. Der Opel Astra GTC wird im Herbst auf der IAA in Frankfurt sein Debüt feiern. Die Ingenieure des Herstellers haben das neue Modell mit manch einem Highlight versehen. Dazu gehört allen voran die Hightech-Vorderachse, mit der es Opel durchaus gelingen könnte, Akzente zu setzen. Der Sportler wird künftig als Dreitürer angeboten und soll Platz für fünf Personen bieten. Künftig soll der Astra GTC insgesamt 15 bis 20 Prozent der Verkäufe der Baureihe ausmachen. Damit strebt Opel durchaus nach einem neuen Erfolgsmodell seiner Baureihe.

Opel könnte bei dem neuen Modell durchaus von Wettbewerbsvorteilen profitieren. Immerhin kommt der Astra GTC mit einem alltagstauglichen Gepäckabteil daher. Daneben präsentiert sich der Kofferraum von einer flexiblen Seite und bietet ein Ladevolumen zwischen 370 und maximal 1235 Litern. Die Ingenieure aus Rüsselsheim haben das Coupé im Vergleich zur Limousine überzeugende eineinhalb Zentimeter tiefer gelegt. Bei den restlichen Kennzahlen des Fahrwerks hat man sich hingegen für eine leichte Erhöhung entschieden. So wurde die Spurweite vorne um vier und hinten um drei Zentimeter nach oben korrigiert.

| © by flickr/

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„VW Astra“ ist beliebtestes Auto der Deutschen

10. September 2010 Keine Kommentare

Jedes Jahr sucht ein Onlineportal im Rahmen einer Umfrage das beliebteste Auto der Deutschen. In diesem Jahr hat ein Fantasieauto gewonnen. So ist der Favorit der Deutschen ein VW Astra. Dass dieses Auto in der Realität nicht besteht, scheint dabei weder die Medien noch die deutschen Autofahrer zu interessieren. Der überaus kompakte Mix von zwei Konkurrenten hat nach den Wünschen der deutschen Autofahrer zudem eine schwarz-silberne Optik und verfügt über eine Laufleistung von 138.662 Kilometern. Natürlich kann das Fantasieauto auch mit Zubehör aufwarten. In diesem Punkt bietet es drei Winter- und einen Sommerreifen.

Das Fantasieauto, dass der Deutschen liebster fahrbarer Untersatz ist, wurde aus mehr als 35 Millionen Suchanfragen ermittelt, die bei mobile.de und ebay-Motors aufgegeben wurden. Für die Ermittlung des Lieblingsautos nahmen die Portale aber nicht nur den Fahrzeugmarkt an sich unter die Lupe, sondern gingen ebenso auf einen Ersatzteilemarkt ein. Im Deutschlandauto findet natürlich auch das meistgesuchteste Zubehör Anwendung. Dabei bietet der VW Astra neben einer Standheizung ein Schiebedach und Sportfahrwerk.

Die Initiatoren der Onlineumfrage haben es sich nicht nehmen lassen, das neue Deutschlandauto nachzubauen. Es wird erstmals auf der Automechanika in Frankfurt vorgestellt. Die Automechanika findet vom 14. bis 19. September statt. VW konnte sich als meistgesuchteste Marke durchsetzen. Bei den Modellen hatte jedoch der Astra die Nase vorn. Die Deutschen bevorzugen bei der Karosserie zudem eine Limousine und das Getriebe sollte manuell sein. Als Antrieb steht ein Ottomotor hoch im Kurs, dabei sollte er sich aber auch auf Autogas umrüsten lassen.