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Untersuchung belegt: Autogas umweltschonender als Erdgas

1. September 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / Tom Arthur

Mit den steigenden Benzinpreisen und der hohen Umweltbelastung von normalem Benzin steigt das Interesse und die Nachfrage an alternativen Kraftstoffen. Dabei ist es nicht immer leicht, den Überblick über die günstigsten und umweltfreundlichsten Varianten zu behalten, die Angaben der Hersteller über den CO2-Ausstoß pro Kilometer täuschen nämlich über die Realität hinweg.

Nimmt der Autokäufer die reinen Zahlen des CO2-Ausstoßes pro Kilometer zum Anlass, dann sind Autos mit Erdgasbetrieb für ihn eindeutig die umweltfreundlichste Variante. Sie bescheinigen Benzin pro Kilometer 72,5 Gramm CO2 Ausstoß, Autogas 65,8 Gramm und Erdgas 58,4 Gramm. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes hat diese Fehlannahme jedoch kürzlich durch eine wissenschaftliche Untersuchung enttarnt. Bei der Berechnung des CO2-Ausstoßes müssen auch der Herstellungsprozess und das Gewicht der zum Betrieb notwendigen Anlage berücksichtigt werden, wie die Untersuchung besagt. Dann ergibt sich ein anderes Bild: Bei Autos mit Autogasanlagen ist der Verbau von zusätzlichen Gewicht bei der Umrüstung nicht nötig und der Herstellungsprozess verursacht lediglich 8 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer. Im Gegensatz dazu fallen für die Herstellung von Erdgas 14,5 Gramm CO2 an und es muss eine 150 Kilogramm schwere Anlage zum Speichern des Gases verbaut werden, die den Vorteil von Erdgas zunichte macht.

An der Tankstelle ist Erdgas hingegen die günstigere Kraftstoffvariante. Da es einen doppelt so hohen Brennwert wie Autogas besitzt, wird hier der leicht höhere Preis von Erdgas mehr als relativiert, sodass auch trotz des höheren Gewichts von Erdgasautos ein kleiner Vorteil bestehen bleibt. Allerdings müssen auch die Kosten für eine Umrüstung in Betracht gezogen werden, wenn der Autofahrer nicht einen Neuwagen kauft. Diese fällt beim Erdgas mit 2500 Euro stärker ins Gewicht als bei Autogas (1500 Euro).
Wer eine hochwertige Autogas Umrüstung sucht, kann inzwischen übrigens auf ein Zertifikat des Deutschen Verband Flüssiggas e.V. zurückgreifen, welches die besten Umrüstungswerkstätten in Deutschland auflistet.

Ab wann lohnt sich die Umrüstung auf Autogas

26. Oktober 2011 Keine Kommentare
Autogas

Autogas | © by flickr/gasinbouwzuidbeveland

Aufgrund der hohen Benzinkosten und den Preissteigerungen in diesem Bereich denken viele Autofahrer derzeit über die Umrüstung auf Autogas nach. Doch diese Umrüstung ist kostenintensiv und so stellt sich bei den Überlegungen zu dieser die Frage, wann sie sich lohnt. Der ADAC hat sich mit der Umrüstung genauer auseinandergesetzt und hat durchgerechnet, ab wann sich diese für den Autofahrer lohnt. Im Durchschnitt rechnet sich die Umrüstung von einem PKW auf Autogas nach rund 50.000 Kilometern. Zu diesem Ergebnis kam der ADAC im Rahmen von Modellrechnungen für 50 verschiedene Fahrzeugmodelle.

Haben sich die Kosten für den Umbau amortisiert, werden nach Erklärungen des Automobilclubs auf 100 Kilometern Kostensenkungen von mehr als 5 Euro erreicht. Im Vergleich zu Benzin kostet Autogas nur etwa die Hälfte. Für den Umbau müssen Autofahrer mit Kosten zwischen 2000 und 3000 Euro rechnen. Der teure Umbau lohnt sich demnach für größere Autos schneller, da bei ihnen der Spritverbrauch höher ist als bei den Kleinwagen. Damit sich der Umbau lohnt, müssen Fahrzeuge wie der Ford Galaxy, der Chrysler Voyager, der Renault Espace und der Audi A8 rund 35.000 bis 38.000 Kilometer gefahren werden. Bei Kleinwagen liegt die erforderliche Kilometerleistung deutlich höher. So müssen Modelle wie der Mitsubishi Colt, der Opel Corsa und der Fiat Punto rund 60.000 Kilometer gefahren werden, bevor die Autofahrer von dem Spareffekt profitieren.

„VW Astra“ ist beliebtestes Auto der Deutschen

10. September 2010 Keine Kommentare

Jedes Jahr sucht ein Onlineportal im Rahmen einer Umfrage das beliebteste Auto der Deutschen. In diesem Jahr hat ein Fantasieauto gewonnen. So ist der Favorit der Deutschen ein VW Astra. Dass dieses Auto in der Realität nicht besteht, scheint dabei weder die Medien noch die deutschen Autofahrer zu interessieren. Der überaus kompakte Mix von zwei Konkurrenten hat nach den Wünschen der deutschen Autofahrer zudem eine schwarz-silberne Optik und verfügt über eine Laufleistung von 138.662 Kilometern. Natürlich kann das Fantasieauto auch mit Zubehör aufwarten. In diesem Punkt bietet es drei Winter- und einen Sommerreifen.

Das Fantasieauto, dass der Deutschen liebster fahrbarer Untersatz ist, wurde aus mehr als 35 Millionen Suchanfragen ermittelt, die bei mobile.de und ebay-Motors aufgegeben wurden. Für die Ermittlung des Lieblingsautos nahmen die Portale aber nicht nur den Fahrzeugmarkt an sich unter die Lupe, sondern gingen ebenso auf einen Ersatzteilemarkt ein. Im Deutschlandauto findet natürlich auch das meistgesuchteste Zubehör Anwendung. Dabei bietet der VW Astra neben einer Standheizung ein Schiebedach und Sportfahrwerk.

Die Initiatoren der Onlineumfrage haben es sich nicht nehmen lassen, das neue Deutschlandauto nachzubauen. Es wird erstmals auf der Automechanika in Frankfurt vorgestellt. Die Automechanika findet vom 14. bis 19. September statt. VW konnte sich als meistgesuchteste Marke durchsetzen. Bei den Modellen hatte jedoch der Astra die Nase vorn. Die Deutschen bevorzugen bei der Karosserie zudem eine Limousine und das Getriebe sollte manuell sein. Als Antrieb steht ein Ottomotor hoch im Kurs, dabei sollte er sich aber auch auf Autogas umrüsten lassen.