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Deutsche Nobelmarken mit gutem Absatz

13. Mai 2012 Keine Kommentare
Audi S5

Audi S5

Während die Massenhersteller der Automobilbranche vor allem in Europa auch weiterhin mit einem schwachen Absatz kämpfen, befinden sich die deutschen Nobelmarken in einer Sonderstellung. Deutsche Premiumhersteller können in diesen Tagen so viele Fahrzeuge verkaufen wie schon lange nicht mehr. Dabei haben Unternehmen wie Audi, BMW und Daimler zuletzt immer wieder neue Rekordergebnisse bekanntgeben können. Nach den ersten vier Monaten des laufenden Jahres befinden sich die genannten Hersteller auch weiterhin auf Rekordkurs. Im April legten die Rivalen im Kampf um die Krone im Oberklassesegment an Tempo zu. So verkauften sie mehr Autos als im Vorjahreszeitraum. Daimler wurde durch den Modellwechsel in China zwar ein wenig gebremst, konnte aber auch weiterhin mit einer angemessenen Geschwindigkeit auf dem Automarkt aufwarten.

Im April verkaufte Audi auf internationaler Ebene insgesamt rund 125.200 Autos. Dies entspricht einem Plus von 14,4 Prozent. Mit der positiven Entwicklung konnten sich die Verkäufe der Premiummarke in den ersten vier Monaten auf insgesamt 471.300 Autos erhöhen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 11,7 Prozent. Mit Schatten kämpft Audi dabei vor allem in Südeuropa. In Italien ging der Absatz der deutschen Nobelmarke beispielsweise um insgesamt 10 Prozent zurück. Auch in Spanien kämpft Audi mit einem Absatzrückgang. Er belief sich immerhin auf gut 7 Prozent. Es ist vor allem die Schuldenkrise, die auf diesen Märkten deutliche Spuren hinterlässt.

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BMW kann Rekordumsatz bekanntgeben

9. Mai 2012 Keine Kommentare
5er BMW

5er BMW - flickr/saebaryo

Der deutsche Premiumhersteller BMW hat erneut einen Rekordumsatz bekanntgeben können. Doch nicht nur mit dem Umsatz, sondern auch mit dem Gewinn konnte das Unternehmen überzeugen. So schaffte es der Autobauer mit einer deutlichen Gewinnsteigerung die Erwartungen zahlreicher Analysten zu übertreffen. Der Konzern hat mit der positiven Entwicklung seinen Spitzenplatz unter den Premiumherstellern behaupten können und reiht sich demnach vor Audi und Daimler ein. Der Gewinn konnte bei BMW vor Steuern um insgesamt 22 Prozent steigen und belief sich demnach auf ein Volumen von 2,076 Milliarden Euro. Damit lag der Gewinn deutlich über den Erwartungen der Analysten.

BMW erwirtschaftete nach Abzug der Steuern schließlich einen Gewinn in Höhe von 1,349 Milliarden Euro. Dies entspricht immerhin noch einem Wachstum von 18 Prozent. Wie BMW bei der Vorstellung der Zahlen erklärte, haben neben der hohen Nachfrage auch Effizienzsteigerungen zu der Entwicklung beitragen können. BMW profitiert wie die Oberklasse-Konkurrenz von der hohen Nachfrage nach hochpreisigen Limousinen und Geländewagen. Dagegen müssen die Massenhersteller auch weiterhin mit einer flauen Nachfrage infolge der Euro-Schuldenkrise kämpfen. BMW hat vor allem in China und den USA einen guten Absatz erzielen können. Nach Konzernangaben konnten im ersten Quartal insgesamt 425.528 Wagen verkauft werden. Dabei erreichten alle drei Unternehmensmarken neue Rekordwerte. Norbert Reithofer äußerte sich mit Blick auf das Gesamtjahr zuversichtlich. 2012 werden nach Aussagen von Reithofer von BMW weitere Bestmarken bei Konzernergebnis und Absatz angesteuert.

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Deutsche Autohersteller präsentieren sich in bester Stimmung

11. März 2012 Keine Kommentare
Mercedes B-Klasse

Mercedes B-Klasse

In Genf findet in diesen Tagen der Autosalon statt. Trotz Finanz- und Schuldenkrise präsentieren sich vor allem die deutschen Autohersteller in bester Stimmung. Optimismus und Zuversicht sind bei BMW, Daimler, VW und Audi auf dem Genfer Autosalon keine Seltenheit. Ein wenig anders gestaltet sich das Bild dagegen bei Opel. Der deutsche Hersteller gibt sich in Genf einmal mehr verhalten. Der Grund für die Zurückhaltung bei Opel ist in erster Linie der schwache EU-Markt. Nachdem die deutschen Autobauer im Januar noch eine kleine Delle hinnehmen mussten, knüpfen sie mittlerweile an den Erfolgen des vergangenen Jahres an. So folgt ein Absatzrekord in diesen Tagen dem anderen. Nach wie vor sind die Aussichten jedoch weitgehend ungewiss und so halten sich auch die deutschen Hersteller mit konkreten Prognosen zurück.

Die Konzernchefs lassen sich auf der traditionsreichen Messe in Genf kaum festlegen. Doch schon jetzt scheint festzustehen, dass sowohl BMW und Audi als auch Daimler und VW alles in allem noch besser werden möchten als im vergangenen Jahr. Um genau dies zu erreichen, setzen die Hersteller zusehends auf neue Modelle und Generationen. Der Optimismus ist im Grunde nicht unbegründet, doch für den deutschen Autobauer Opel kommt er letzten Endes schlichtweg zu früh. So ist vollkommen offen, wann es der gebeutelte Hersteller schafft, in die schwarzen Zahlen zurückzukehren. Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke erklärte, dass es aufgrund der Eurokrise weiterhin nicht möglich wäre, die Entwicklungen des Jahres vorherzusagen.

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Deutsche Autohersteller halten an Rekordfahrt fest

15. Dezember 2011 Keine Kommentare
BMW

BMW | © by flickr/ lucamascaro

Die deutschen Autohersteller BMW, Audi und Daimler können an der eingeschlagenen Rekordfahrt weiter festhalten. Im November dieses Jahres haben sie beim Absatz erneut ein deutliches Plus verzeichnen können. Bereits nach elf Monaten machten die Münchner mit einem weiteren Absatzrekord das beste Jahr in der eigenen Firmengeschichte perfekt. BMW konnte im vergangenen Monat weltweit insgesamt 138.978 Autos verkaufen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies nach Angaben des Dax-Konzerns einem Plus von 7,7 Prozent. Der Autohersteller konnte seit Januar insgesamt 1,510 Millionen Fahrzeuge absetzen. Nach Angaben von BMW konnten damit in den ersten elf Monaten des Jahres mehr Autos verkauft werden als dies im gesamten letzten Jahr der Fall war. Auch der Absatz von dem Rekordjahr 2007 konnte bei BMW bereits übertroffen werden.

BMW hat sein eigenes Ziel für dieses Jahr fast erreichen können. Im laufenden Jahr möchte der Autobauer nach eigenen Angaben mehr als 1,6 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Im November konnte auch die Volkswagen-Tochter Audi erneut deutlich zulegen. Die Ingolstädter setzten weltweit vor allem dank der steigenden Nachfrage in China rund 111.400 Autos ab. Audi konnte auch auf dem deutschen Heimatmarkt auf wachsende Verkäufe verweisen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erreichte Audi ein Absatzplus von insgesamt 28 Prozent. Die VW-Tochter kann damit auch kurz vor Jahresende weiter auf Rekordkurs  bleiben. Audi konnte seit Januar rund 1,193 Millionen Autos verkaufen.

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Autobauer von deutschen Luxus-Autos weiterhin nicht zu stoppen

17. November 2011 Keine Kommentare
BMW

BMW X | © by flickr/ Daniel Chou

Obwohl die Weltkonjunktur schwächelt, stehen deutsche Luxusautos weiter hoch im Kurs. Die Hersteller von Luxus-Fahrzeugen aus Deutschland sind laut aktuellen Berichten offenbar nicht zu stoppen. So haben die drei Autobauer Audi, Daimler und BMW einen Rekordabsatz verzeichnen können. Doch auch der deutsche Automobilkonzern Volkswagen muss sich hinter der Konkurrenz nicht verstecken und befindet sich weiterhin auf Erfolgskurs. BMW konnte im Oktober fast 140.000 Fahrzeuge der Marken Mini, BMW und Rolls Royce verkaufen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies nach Unternehmensangaben einem Plus von 8,3 Prozent. Darüber hinaus verkaufte BMW so viele Fahrzeuge wie nie zuvor in einem Oktober.

Wie Vertriebschef Ian Robertson bekanntgab, befindet sich das Unternehmen auf einem guten Weg dahin, im laufenden Gesamtjahr insgesamt 1,6 Millionen Fahrzeuge absetzen zu können. Der BMW-Absatz konnte in den ersten zehn Monaten um insgesamt 15 Prozent steigen. Auf neue Rekorde steuert in diesen Tagen auch Daimler zu. Der Autohersteller könnte vor allem in Sachen Verkauf einen neuen Rekord erzielen. Die Stuttgarter haben im Oktober knapp 112.000 Fahrzeuge verkaufen können. Dabei wurden Autos der Marken AMG, Maybach, Smart und Mercedes-Benz berücksichtig. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Wachstum von drei Prozent. Insgesamt möchte Daimler im laufenden Jahr 1,35 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Die Zuwachsraten in den USA und China fielen im Oktober durchaus hoch aus. Dagegen musste Daimler bei den Verkäufen in Westeuropa einen Rückgang bekanntgeben.