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Artikel Tagged ‘E10’

Deutschlands Autofahrer greifen häufiger zu E10

25. Januar 2012 Keine Kommentare
Tankstelle

Tankstelle| © by flickr/ Christian Heindel

Bei dem Mineralölwirtschaftsverband kann sich leichte Freude breit machen. Laut aktuellen Berichten greifen Autofahrer in Deutschland mittlerweile etwas häufiger zum umstrittenen Biosprit E10. Auch wenn noch immer eine gewisse Zurückhaltung zu spüren ist, scheint die Distanz gegenüber E10 ein wenig geringer zu werden. Der Verband erklärte darüber hinaus erneut, dass die Sorge um die Motorverträglichkeit, die bei vielen Autofahrern vorhanden ist, unberechtigt sei. Mit Blick auf den Gesamtbenzinabsatz stieg der Anteil von E10 im Dezember auf 11,6 Prozent. Im November belief sich dieser noch auf 11,1 Prozent. Im Oktober hatte E10 an dem Gesamtabsatz nur einen Anteil von 10,8 Prozent.

Damit konnte der Biosprit im letzten Quartal des vergangenen Jahres ein anhaltendes Wachstum verzeichnen. Der Mineralölwirtschaftsverband geht nach eigenen Aussagen davon aus, dass der Anteil von E10 weiter steigen wird. Wie von Seiten des Verbands betont wurde, wurde nach einem Jahr, in dem E10 angeboten wird, kein Problem bekannt, das die Sorgen um die Motorverträglichkeit begründet. Mittlerweile gibt es nach Angaben des Verbands in Deutschland über 3 Millionen E10-Fahrer. Die Einführung von E10 ging für die Biosprit-Branche ausschließlich mit gering steigenden Produktionszahlen einher. So stieg die Bioethanol-Produktion, die für die Beimischung vorgenommen wird, von ursprünglich 1,023 Millionen Tonnen 2010 im vergangenen Jahr auf 1,037 Tonnen.  Zu Beginn der Einführung war die Skepsis gegenüber E10 bei deutschen Autofahrern groß.

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Erste deutsche Tankstellen führen Bio-Kraftstoff E10 ein

9. Februar 2011 Keine Kommentare

Der Bio-Kraftstoff E10 sorgte bereits seit Wochen für Diskussionen unter den Autofahrern. Nun wird das Thema ernst. In Deutschland haben die ersten Tankstellen mit der Einführung von E10 begonnen. Damit müssen sich die Autofahrer an den ersten Zapfsäulen auch auf höhere Preise einstellen, denn mit der Einführung von E10 steigen auch die Preise für den bisherigen Super-Kraftstoff. So erklärte der Marktführer Aral, dass E10 an den eigenen Tankstellen zum Preis von Super angeboten wird. Dafür wurden die Preise für den bekannten Kraftstoff angepasst. An den Tankstellen, die bereits über E10 verfügen, sind die Preise für Super um fünf Cent pro Liter gestiegen.

Besonders bitter ist der erneute Preisanstieg für die Autohalter, die nicht den neuen Bio-Kraftstoff tanken können. Nach den neuesten Preisentwicklungen hat Super nun das Niveau von Super Plus erreicht. Bundesweit sind die Ölkonzerne dazu verpflichtet, einen vorgeschriebenen Anteil von Bio-Kraftstoffen, die aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt werden, zu verkaufen. Halten sie diesen Anteil nicht ein, drohen ihnen hohe Strafen.

Um diese Vorgaben erfüllen zu können, verteuern die Tankstellen den bislang bekannten Kraftstoff. Wie sich die Preise jedoch in den kommenden Wochen entwickeln werden, bleibt abzuwarten. So soll die flächendeckende Einführung von E10 erst bis Ende März bestritten werden. Bislang konzentrieren sich die Tankstellen auf die Einführung des Kraftstoffs in den ostdeutschen Bundesländern.

Biokraftstoff E10 weiterhin umstritten

2. Januar 2011 Keine Kommentare

Gemeinsam mit der Jahreswende müssen sich Autofahrer in Deutschland auf eine Änderung einstellen. Ab 2011 werden die Tankstellen der Bundesrepublik neben den herkömmlichen Benzinsorten den Biokraftstoff E10 anbieten. Mit der Einführung von E10 setzt die Bundesregierung Vorlagen um, die von Seiten der Europäischen Union gestellt wurden. Ziel ist es, durch die neue Kraftstoffsorte den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Doch der Biokraftstoff E10 ist nicht unumstritten. Grund dafür ist unter anderem der Aspekt, dass nicht alle Autos mit Benzinmotor in Deutschland die neue Kraftstoffsorte vertragen.

Das Bundesumweltministerium erklärte, dass rund 90 Prozent aller Autos mit Benzinmotor E10 bedenkenlos tanken können. Demnach ist das neue Angebot für Millionen Wagen nicht geeignet. Da der Biokraftstoff E10 gegebenenfalls zu erheblichen Schäden führen kann, sollten sich Autofahrer bereits im Voraus erkundigen, ob sie E10 tanken können.

Der Biokraftstoff E10 unterscheidet sich von den herkömmlichen Benzinsorten durch den Anteil von Bio-Ethanol. Dieser darf bei E10 bei maximal 10 Prozent liegen. Im Vergleich dazu sind in den herkömmlichen Benzinsorten maximal fünf Prozent Bio-Ethanol enthalten. Die Einführung von E10 wird voraussichtlich im Januar 2011 beginnen. Dabei werden die Tankstellen in Deutschland die neue Kraftstoffsorte schrittweise einführen.

Auch die herkömmlichen Kraftstoffsorten werden weiterhin vorhanden sein. In Deutschland werden sie nach Angaben der Bundesregierung unbefristet angeboten. Die Europäische Union verlangt, dass die bereits vorhandenen Benzinsorten bis 2013 offeriert werden müssen.

E10: Neues Benzin eignet sich nicht für alle Autos

17. November 2010 Keine Kommentare

Mit großer Wahrscheinlich wird das neue Benzin E10 ab 2011 an den deutschen Tankstellen zu finden sein. Doch bereits vor der Einführung steht fest, dass der neue Ottokraftstoff nicht von allen Autos vertragen wird. Bei welchen Modellen Fahrzeughalter vorsichtig sein sollten, wurde noch nicht öffentlich bekanntgegeben. Nachdem in den vergangenen Wochen eine Übersicht über die betroffenen Modelle angekündigt wurde, lässt diese auch weiterhin auf sich warten. Nun soll eine entsprechende Übersicht Anfang Dezember im Internet erscheinen.

Aber auch ohne diese Liste sollten sich Autofahrer beim Griff zu E10 zurückhaltend zeigen. Experten erklärten, dass es vor allem bei älteren Modellen zu Problemen kommen kann. Gleiches gilt für Modelle mit Direkteinspritzung, die aus Baujahren um 2000 stammen. Auch hier sollte nicht bedenkenlos zum neuen Kraftstoff gegriffen werden. Das Bundesumweltministerium geht aktuell davon aus, dass der Sprit rund 10 Prozent der benzinbetriebenen Fahrzeuge in Deutschland schaden kann. Somit wären insgesamt 3,5 Millionen Fahrzeuge von den Problemen betroffen.

Doch nicht nur die unterschiedlichen Probleme werfen ein dunkles Licht auf E10. Diejenigen, die sich für den neuen Ottokraftstoff entscheiden, müssen auch mit einem höheren Verbrauch rechnen. Ob der neue Kraftstoff wirklich auf den Markt kommen wird, wird der Bundesrat am 26. November entscheiden. Autofahrer, die sich nicht sicher sind, ob sie E10 tanken können, sollten sich mit dem Fahrzeughersteller in Verbindung setzen.

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