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Opel muss Verkauf von Elektroauto stoppen

4. Januar 2012 Keine Kommentare
Opel Ampera

Opel Ampera | © by flickr/ lucamascaro

Das eigene Elektroauto gilt bei dem deutschen Autobauer Opel derzeit als der Hoffnungsschimmer schlechthin. Mit dem Ampera möchte sich Opel erfolgreich auf dem Markt der alternativen Antriebe etablieren. Doch nun muss der Hersteller den Verkauf seines E-Autos stoppen. Wie Opel in den vergangenen Tagen bekanntgab, soll die Technik von dem Ampera überarbeitet werden. Grund für die Überarbeitung ist ein Feuer, das in der Batterie des Elektrofahrzeuges ausgebrochen ist. Europaweit hat der deutsche Autobauer nun die geplante Auslieferung von seinem Ampera gestoppt. Dem Elektroauto machen Probleme mit den Batterien zu schaffen.

Die vollgeladenen Akkus werden bei den Elektrofahrzeugen immer wieder als einer der größten Risikofaktoren bezeichnet. Sie wirken bei einem Unfall ähnlich wie Benzintanks. Um die damit verbundenen Risiken zu senken, möchte Opel nun die Sicherheit von seinen Stromspeichern erhöhen. Derzeit ist es nach Unternehmensangaben nicht absehbar, wann Opel mit der Auslieferung seines Elektroautos beginnen kann. Der Ampera wird bei GM in Detroit produziert. Bereits seit Oktober kann der Elektrowagen des deutschen Autobauers bestellt werden. Auf dem europäischen Markt wird das Basismodell zum Preis von 42.950 Euro angeboten. In Europa gibt es für den Elektrowagen von Opel bislang insgesamt rund 6500 Vorbestellungen. In den USA konnten von dem Schwestermodell Volt bereits rund 6000 Modelle verkauft werden. Als Grund für den Lieferstopp hat Opel Tests von der US-Sicherheitsbehörde NHTSA angegeben.

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Peugeot iOn widerlegt Zweifel an Sicherheit von Elektroautos

23. März 2011 Keine Kommentare

Eindrucksvoll konnte der Peugeot iOn die auch weiterhin bestehenden Zweifel an der Sicherheit von Elektroautos widerlegen. Beim EuroNCAP Crashtest schnitt das Elektrofahrzeug des französischen Autobauers mit einem sehr guten Ergebnis ab. Insgesamt vier von fünf möglichen Sternen konnte sich der unter Strom stehende Franzose sichern. Im Rahmen der NCAP Crashtests beurteilt eine Jury realitätsnah und unabhängig die Sicherheitsmerkmale von Fahrzeugen. In mehreren Bereichen konnte der iOn dabei überzeugen. Vor allem in Sachen Insassenschutz setzt sich das Elektrofahrzeug durch. So erhielt der iOn beim Insassenschutz für Erwachsene 73 Prozent und bei der Sicherheit für Kinder satte 78 Prozent. Ein wenig schlechter war jedoch das Ergebnis beim Fußgängerschutz. Hier erhielt der iOn 48 Prozent.

Überzeugen konnte aber auch die elektrische Komponente. So wurde die Lithium-Ionen-Batterie bei dem Test nicht beschädigt. Peugeot hat die Batterie im Unterboden zwischen den Achsen untergebracht. Zur sehr guten Einstufung trug vor allem die umfangreiche Serienausstattung bei, die neben ESP auch über ein Gurtwarnsystem für Vorder- und Rücksitze verfügt. Zudem bietet der iOn seinem  Fahrer eine Reihe von Assistenzsystemen, die für zusätzliche Sicherheit sorgen. In Sachen Fußgängerschutz setzt Peugeot bei dem Elektrofahrzeug auf einen Stoßfänger. Besonders gut schnitt der iOn jedoch bei der Sicherheit für Kinder im Alter von drei Jahren ab.