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Artikel Tagged ‘Elektroautos’

Nissan Leaf erscheint 2012 in Deutschland

31. Dezember 2011 Keine Kommentare
Nissan Leaf

Nissan Leaf | © by flickr- mariordo59

Elektroautos gelten zu Recht als automobile Zukunft. Sie sind umweltfreundlich und sparsam, treffen zugleich aber auch den Zahn der Zeit. Mittlerweile haben bereits mehrere Autobauer eigene Elektroautos im Petto. Im kommenden Jahr wird ein weiteres Modell auf den Markt kommen. Nissan schickt mit seinem Leaf ein Gewinner-Elektroauto ins Rennen, das bislang lediglich außerhalb von Deutschland zu finden war. Im Februar 2012 wird der Leaf auf mehreren europäischen Märkten seine Einführung feiern. In Deutschland soll er nach Angaben von Nissan zunächst bei insgesamt 18 ausgewählten Händlern zu finden sein. Seit seiner allgemeinen Markteinführung auf internationaler Ebene konnte der Nissan Leaf bereits rund 20.000-mal verkauft werden.

Allein in diesem Jahr erhielt der Leaf von internationalen Seiten drei Auszeichnungen. So wurde er zum Auto des Jahres in Europa und zum World Car of the Year prämiert. Nissan hat mit dem Leaf ein Elektrofahrzeug entwickelt, das durchaus familientauglich ist und dem es auch an Alltagstauglichkeit nicht mangelt. In Japan wurde das Modell kürzlich zum Car of the Year 2011/2012 ausgezeichnet. Es ist das erste Mal seit 31 Jahren, dass ein Elektroauto diesen Titel führen darf. Doch auch im Rahmen des Euro NCAP Tests konnte der Nissan Leaf überzeugen und erreichte als erstes Elektroauto insgesamt fünf Sterne. Die Reichweite von dem Nissan Leaf liegt deutlich über dem Durchschnitt von anderen Modellen und wird von Nissan mit insgesamt 175 Kilometern angegeben.

Deutsche Öko-Konzepte auf der IAA

18. September 2011 Keine Kommentare
BMW

BMW | © by flickr/ lucamascaro

In dieser Woche wurde die IAA in Frankfurt am Main offiziell eröffnet. Neben neuen Modellen sind es vor allem die zukunftsweisenden Technologien, die als Bild der weltgrößten Automobilausstellung prägen. Die IAA steht zugleich aber auch im Zeichen der deutschen Öko-Konzepte. Es sind vor allem die deutschen Autobauer, die im Rahmen der Messe um die nachhaltigsten Mobilitätskonzepte wetteifern. Sowohl Mercedes und Volkswagen als auch BMW und Audi zeigen im Rahmen der IAA spannende Studien, sparsame Elektroautos und nicht selten auch schräge Öko-Seifenkisten. Auch weiterhin ist das Elektroauto jedoch weit davon entfernt, das Straßenbild prägen zu können. Doch auch wenn es bis zur Alltagstauglichkeit noch ein langer Weg ist, kommen die Elektroautos langsam in Fahrt und gewinnen an Popularität.

Auf der IAA betonte Norbert Reithofer, Chef von BMW, dass man es sich nicht erlauben könne, nicht in Richtung Elektro zu gehen. Die zahlreichen Studien und Neuentwicklungen auf der Internationalen Automobilausstellung beweisen einmal mehr, wie wichtig die Elektrofahrzeuge vor allem für die Autobauer selbst sind. Sie gelten als automobile Zukunft und sind demnach auch eine der wichtigsten Grundlagen für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Hersteller. Die E-Mobilität soll dabei nach Einschätzungen der Hersteller vor allem in den Ballungszentren, die von Staus und Abgasen geplagt werden, eine Zukunftsrolle einnehmen können. Markant gestalten sich auf der IAA dabei vor allem die Einsitzer-Studien, die von den Herstellern vorgestellt werden. Sie sind mit Sicherheit innovativ, zeigen sich aber auch von einer doch skurrilen Seite.

Akzeptanz von Elektroautos steigt rapide

11. September 2011 Keine Kommentare
Mitsubishi i-miev

Mitsubishi i-miev | © by flickr/ David Villarreal Fernández

Die Elektroautos werden immer häufiger als die automobile Zukunft bezeichnet. Dazu tragen vor allem die Hersteller bei, die anhaltend an der Entwicklung von alltagstauglichen E-Mobilen arbeiten. Doch auch die Akzeptanz, die den Elektroautos entgegen gebracht wird, ist rapide gestiegen. So werden die Elektrofahrzeuge nur noch von etwa einem Viertel der Bevölkerung abgelehnt. Dagegen würden sich mehr als zwei Drittel der Deutschen ein batteriegetriebenes Fahrzeug anschaffen. Dies ist allerdings nur dann der Fall, wenn es den gleichen Komfort bietet, der bereits bekannt ist und nicht teurer ist. Noch vor gut einem Jahr konnte sich nur jeder Dritte vorstellen, ein Elektroauto anzuschaffen. Zu diesen Ergebnissen kam der Branchenverband Bitkom im Rahmen einer in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage.

Martina Koederitz, Präsidiumsmitglied bei Bitkom, erklärte jedoch, dass Elektromobilität nicht mehr nur dafür steht, einen Otto- durch einen Elektromotor und einen Tank durch eine Batterie auszutauschen. Nach den Vorstellungen der deutschen Autofahrer sind Fahrzeuge in Zukunft über das Internet mit der eigenen Umgebung vernetzt. Die Stromversorgung der E-Autos sollte darüber hinaus mit der Informationstechnik gesteuert werden. Auch eine Verbindung mit den bestehenden Energienetzen wurde als wünschenswert beschrieben. Während der Fahrt könnten durch eine entsprechende Vernetzung Daten über Ladestellen und freie Parkplätze empfangen werden. Darüber hinaus könnten durch vorausfahrende Fahrzeuge automatisch Warnungen über Staus und Unfälle weitergeleitet werden.

Opel möchte Elektroautos günstiger machen

31. August 2011 Keine Kommentare
Opel

Opel | © by flickr/ RUD66

Elektroautos sind die automobile Zukunft. In diesem Punkt sind sich Hersteller und Experten einig. Bislang sind sie für die breite Masse jedoch nicht erschwinglich. Auch weiterhin gelten die Elektroautos bei den Verbrauchern als teuer. Der deutsche Autobauer Opel möchte dieses Bild ändern und will die Elektroautos erschwinglich machen. Hierfür soll ein durchaus innovatives Konzept umgesetzt werden. Opel möchte die Preise von Elektrofahrzeugen mit Hilfe von wiederverwertbaren und leistungsfähigen Batterien senken. Dadurch sollen die Fahrzeuge künftig zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden.

Opel setzt mit dieser Idee die von Karl-Friedrich Stracke eingeschlagene Linie um. Der neue Konzernchef von Opel gab jüngst bekannt, dass die Sanierung bei dem Hersteller abgeschlossen sei. Trotzdem gibt es für das Unternehmen erheblichen Aufholbedarf, denn auf den für die Automobilbranche wichtigen Märkten kann der Hersteller bislang nicht mithalten. Künftig muss Opel nicht mehr nur mehr Autos verkaufen. Das Unternehmen muss auch effizienter und profitabler werden. Nur so kann es sich auf dem Markt auch halten. Künftig möchte Opel vor allem in Ländern wie Russland und der Türkei Fuß fassen können. Aber auch in den hart umkämpften Ländern, in denen Autos mit alternativen Antrieben im Fokus stehen. In den nächsten drei Jahren möchte Opel eine Summe in Höhe von 11 Milliarden Euro investieren. Im Zuge dessen sollen insgesamt 30 neue Modelle auf dem Markt positioniert werden. Unter den Neuheiten finden sich eine Limousine, ein Mini-SUV und ein weiterer Kleinwagen.

Elektroautos unterziehen sich Tauglichkeitstest

21. August 2011 Keine Kommentare
Mitsubishi i-miev

Mitsubishi i-miev | © by flickr/ David Villarreal Fernández

In der Lausitz werden Elektroautos derzeit einem Tauglichkeitstest unterzogen. Auf dem Prüfstand steht ihre Tauglichkeit im Alltag. Am Donnerstag stellten die Projektpartner das erste Auto dieser Art in Cottbus vor. An dem umfangreichen Projekt beteiligen sich unter anderem die Brandenburgische Technische Universität Cottbus und die German E-Cars GmbH. Unterstützt wird der umfangreiche Test durch die Vattenfall Europe Mining & Generation AG. Im Rahmen des Projekts, das den Namen „e-SolCar“ trägt, untersuchen die Tester auch die Funktionsweise der Fahrzeuge als Stromspeicher.

Um das Projekt zu realisieren, wurde ein Wagen zum Elektroauto umgebaut. Darüber hinaus entstanden die für den Test erforderlichen Tankstellen. Das Berlin-Brandenburgische Projekt soll sich den Plänen zufolge über ein Zeitfenster von drei Jahren erstrecken. Bis Februar 2012 soll die Fahrzeugflotte auf insgesamt 50 Autos ausgebaut werden. Zur Flotte gehören neben klassischen PKWs auch Jeeps und Kleintransporter. Den Angaben zufolge sind insgesamt 100 Stationen in und um Cottbus geplant, die dem Aufladen dienen. Weitere Stationen sollen an den Tagebau- und Kraftwerksstandorten von Vattenfall entstehen. Das Projekt geht mit einem Kostenaufwand von neun Millionen Euro einher. Für die Bewältigung der Kosten werden unter anderem Mittel von dem Land Brandenburg und der EU verwendet. Die Elektroautos sollen im Rahmen des Tests von Mitarbeitern der Universität und von Vattenfall gefahren werden. Die Bedeutung des Projekts für das ostdeutsche Bundesland wurde von dem Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums beim Start abermals unterstrichen.