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Führerschein ab 17 kommt 2011

16. August 2010 Keine Kommentare

In den vergangenen Tagen hat die Bundesregierung Deutschland den Führerschein ab 17 Jahren beschlossen. Demnach können Jugendliche ab 2011 bereits im Alter von 17 Jahren ans Steuer. Das neue Gesetz wurde aufgrund der positiven Ergebnisse der ersten Versuchsmodelle beschlossen und stoß nicht nur bei Politikern auf Zuspruch. Auch der ADAC und andere Experten zeigten sich beim Blick auf die Entscheidung erfreut. Verkehrsminister Peter Ramsauer sprach sich bereits vor einiger Zeit für das begleitende Fahren ab 17 aus und konnte seinen Gesetzentwurf nun vor dem Kabinett durchsetzen. Ab 1. Januar 2011 dürfen demnach Jugendliche ab einem Alter von 17 Jahren in Begleitung eines erfahrenen Autofahrers selbst ans Steuer. Durch das bundesweit einheitliche Gesetz werden die Modellversuche in einzelnen deutschen Bundesländern abgelöst.

Zudem dürfen Jugendliche bereits vor Erreichen des 17. Lebensjahres mit dem Führerschein beginnen. Sobald sie das vorgeschriebene Alter erreicht haben, dürfen sie unter der Aufsicht eines Erwachsenen eigenständig autofahren. Durch die Modellversuche in mehreren Bundesländern konnte belegt werden, dass BF-17-Teilnehmer wesentlich weniger Unfälle bauen als Fahranfänger, die erst ab dem 18. Lebensjahr ein Auto führen dürfen. Während der ersten Monate war die Anzahl der Unfälle bei BF-17-Teilnehmern rund 30 Prozent geringer als bei Fahranfängern im Alter von 18 Jahren, die nicht an den Modellversuchen teilgenommen haben. Auch bei den Verkehrsverstößen sorgte das begleitete Fahren ab 17 für eine deutliche Verbesserung. So traten diese wesentlich seltener auf. Basierend auf den Versuchsmodellen ist die Anzahl der Verstöße um 20 Prozent geringer als bei klassischen Fahranfängern.

Begleitetes Fahren mit 17 bietet zusätzlichen Vorteil

13. August 2010 Keine Kommentare

Vor wenigen Tagen beschloss die deutsche Bundesregierung das begleitete Fahren mit 17. Bereits kurze Zeit nach der Entscheidung sprach sich auch der ADAC für das Gesetz aus. 2011 dürfen demnach bundesweit Jugendliche unter Begleitung einer weiteren Person ans Steuer. Doch neben der zusätzlichen Flexibilität, die sich vor allem Jugendliche erhoffen, bietet das BF 17 ein weiteres Extra. So hat der ADAC für die jungen Autofahrer ein attraktives Versicherungsangebot geschnürt. Durch dieses werden die Jugendlichen bei der Kfz-Versicherung nicht wie ursprünglich in der Schadenfreiheitsklasse 0 mit 240 Prozent eingestuft, sondern in der SF 1 bei 100 Prozent. Dadurch wird die Autoversicherung für Jugendliche wesentlich preiswerter.

Die Entscheidung des ADAC für das neue Angebot basiert auf ersten Modellversuchen, die in den vergangenen Monaten gestartet wurden. Basierend auf den Ergebnissen der ersten Versuche verursachen BF-17-Teilnehmer wesentlich weniger Unfälle und Schadensfälle als Jugendliche, die erst mit 18 Jahren ans Steuer können. Aus diesem Grund galten Fahranfänger bisher auch als Risikogruppe und mussten mit hohen Beiträgen in der Kfz-Versicherung rechnen.

BF-17-Teilnehmer können sich alternativ bei den Eltern kostenlos mitversichern. Der ADAC verzichtet bei diesen Fahranfängern auf einen Zuschlag, wenn sie sich im Vertrag der Eltern absichern lassen. Die Beitragsfreiheit gilt bis zum 23. Lebensjahr. Möchten Fahranfänger die günstigen Tarife des ADAC nutzen, müssen sie beim Kauf eines eigenen Autos auf Besonderheiten achten. So darf das erste eigene Auto nicht mehr als 115 PS haben. Zudem darf es nicht älter als 12 Jahre sein. Der ADAC möchte durch diese Einschränkungen vermeiden, dass Fahranfänger an der Sicherheitstechnik sparen, jedoch in PS-starke-Fahrzeuge investieren.