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Opel sorgt weiter für Sorgenfalten bei General Motors

6. Mai 2012 Keine Kommentare
Opel

Opel | © by flickr/ RUD66

Der deutsche Traditionshersteller Opel sorgt bei dem US-amerikanischen Mutterkonzern General Motors weiterhin für Sorgenfalten. Trotz aller Bemühungen kommt der Hersteller nicht vom Fleck. Der Autobauer schreibt anhaltend hohe Verluste und kämpft mit einem Rückgang bei den Verkaufszahlen. Zu Jahresbeginn haben die Rüsselsheimer ihrem Mutterkonzern einmal mehr das Ergebnis verhagelt. Wie Konzernchef Dan Akerson am Donnerstag in Detroit betonte, bleibt Europa für General Motors auch weiterhin eine Baustelle. Demnach stünden nach Angaben von GM mehr Autos unverkauft herum als es dem Unternehmen lieb sei.

Infolge der negativen Entwicklungen musste auch der Aktienkurs von General Motors erneut Federn lassen. So sank dieser um insgesamt zwei Prozent. Amerikanische Anleger und Analysten fordern bereits seit langem ein hartes Durchgreifen von GM in Europa. Durch einen neuen Sparplan könnten auf die Mitarbeiter jedoch Stellenstreichungen und Werksschließungen zukommen. Berichten zufolge passiere bereits viel im Background. Mit Details hält sich das Unternehmen jedoch zurück. Im ersten Quartal musste sich GM mit einem Minus im Europageschäft von operativ 256 Millionen Dollar zufrieden geben. Dies entspricht umgerechnet einer Summe von 195 Millionen Euro. Noch im Vorjahr konnte Opel gemeinsam mit dem britischen Hersteller Vauxhall noch einen kleinen Gewinn einfahren. Infolge der Euro-Schuldenkrise begannen die Verkäufe dann jedoch wieder zu stocken. Am Ende musste GM schließlich bereits den fünften Jahresverlust infolge bekanntgeben.

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VW kommt der Weltspitze näher

3. Juli 2011 Keine Kommentare
VW

VW | © by flickr/ FalkPhotoDesign

Der deutsche Automobilkonzern Volkswagen kommt der Weltspitze immer näher. Europas größter Autokonzern konnte seinen Marktanteil erneut deutlich anheben. Mittlerweile stammt rund jedes achte Auto, das weltweit verkauft wird, aus den Hallen von VW. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres stieg der Marktanteil des deutschen Autobauers auf 12,4 Prozent. Damit belegt der Marktführer in Europa auch auf dem Weltmarkt eine Spitzenposition. Martin Winterkorn, Chef von VW, gab bereits vor Monaten bekannt, dass es das Ziel des Konzerns sei die Konkurrenten Toyota und General Motors zu überholen und sich damit an die Spitze des Weltmarkts zu setzen. Volkswagen möchte bis spätestens 2018 der größte Automobilkonzern der Welt sein. Die Voraussetzungen für das Erreichen dieses Ziels stehen gut.

Im ersten Halbjahr verdiente VW gemeinsam mit seinen Marken operativ 6,1 Milliarden Euro. Dies ist fast doppelt so viel als im Vorjahreszeitraum. Von der Kernmarke VW wurde eine Summe von 2,1 Milliarden Euro beigesteuert. Wie Audi konnte auch die Kernmarke ihren operativen Gewinn verdoppeln. Bei Audi belief sich dieser auf 2,5 Milliarden Euro. Auch beim Konzernumsatz kann Volkswagen auf ein deutliches Wachstum verweisen. So legte dieser um knapp 26 Prozent zu und erreichte ein Volumen in Höhe von 77,8 Milliarden Euro. Auch beim Absatz stehen die Zeichen gut. Weltweit lieferte der Autokonzern insgesamt 4,1 Millionen Fahrzeuge aus. Dies entspricht einem Plus von 14,3 Prozent.

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Automobilmarkt der USA erholt sich weiter

2. Oktober 2010 Keine Kommentare

Im September konnte der Automobilmarkt in den USA erneut an Fahrt gewinnen und setzte seine Erholung fort. Die internationalen Autobauer konnten im letzten Monat wieder mehr Fahrzeuge verkaufen. Trotz der positiven Nachrichten macht sich eine gewisse Ernüchterung breit, denn der Vergleichsmonat im Jahr 2009 fiel unverhältnismäßig schwach aus. Grund dafür war das Auslaufen der US-amerikanischen Abwrackprämie Cash for Clunkers, die für ungewohnt schwache Absatzzahlen sorgte. Aufgrund der guten Ergebnisse im September hoffen Branchenbeobachter, dass der Markt auch in den letzten drei Monaten des laufenden Jahres mit guten Ergebnissen abschließen kann. Trotz guter Entwicklungen muss auch in diesem Jahr mit einem leichten Absatzrückgang gerechnet werden. Experten gehen davon aus, dass der Absatz auf insgesamt 11,3 Millionen Fahrzeuge sinken wird.

Über ein deutliches Plus konnte sich General Motors freuen. GM schaffte im September ein Plus von stolzen 11 Prozent und verkaufte insgesamt 173.155 Fahrzeuge. Damit konnte der Konzern die Erwartungen der Branchenbeobachter deutlich übertreffen. Besonders positiv verlief der Absatz in den vier Kernmarken GMC, Buick, Chevrolet und Cadillac.

Auch bei Chrysler konnte der September mit einem überraschenden Wachstum abgeschlossen werden. Im Vergleich zum Vorjahr verkaufte das Unternehmen 61 Prozent mehr Autos. Der Volumenhersteller konnte insgesamt 100.077 Autos auf die US-amerikanischen Straßen bringen. Im Herbst möchte Chrysler beim Absatz noch deutlicher an Schwung gewinnen. Grund dafür sollen die neuen Produkte sein, die in den kommenden Wochen in die Ausstellungsräume der Händler gelangen.