Hybridmotoren | Auto-Magazin

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Hybridtechnologie auf dem Vormarsch

20. Oktober 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ Leo Newball Jr.

Weltweit scheint die Hybrid-Technologie bei Autos voll im Trend zu liegen. So zeigte beispielsweise eine jüngst von Continental durchgeführte Umfrage in acht international relevanten Absatzmärkten, dass beinahe die Hälfte der befragten Teilnehmer ein großes Interesse an der Hybrid-Technologie hat.

Auch das Hintergrund-Wissen um die Autos mit Hybrid-Technologie ist beispielsweise bei deutschen Autofahrern mittlerweile wesentlich häufiger vorhanden als noch vor wenigen Jahren. So gaben bei einer aktuellen in Deutschland durchgeführten Infratest-Umfrage 86,9 Prozent der Befragten an, schon mal etwas über die Hybrid-Technologie gelesen oder gehört zu haben. Zudem konnte sich bereits jeder vierter der Befragten vorstellen, beim nächsten Fahrzeugkauf ein Auto mit Hybrid-Antrieb zu kaufen. Falls auch bei Ihnen das Interesse an den Fahrzeugen mit der Hybrid-Technologie gewachsen ist, könnte dieser Artikel einige interessante Informationen für Sie parat halten.

Fisker Automotive stellt Hybrid-Fahrzeuge der Extraklasse her
Besonders unter den Herstellern von Hybrid-Fahrzeugen hervorgetan hat sich der kalifornische Autohersteller Fisker Automotive. Fisker Automotive stellt in Zusammenarbeit mit Quantum Technologies, einem Hersteller für Hybridantriebe, elegante Fahrzeuge mit alternativem Antrieb her. Bei den Fahrzeugen von Fisker Automotive handelt es dabei meistens um elegante Sport- bzw. Luxuslimousinen, die mit einem Hybrid-Antrieb laufen. Sie sind nicht billig, zeigen aber heute schon, wohin technologisch und designmäßig die Reise gehen wir.

Mit Hybrid-Fahrzeugen lässt sich erheblich sparen
Dadurch, dass beim Hybrid-Antrieb ein Benzin- oder Dieselmotor und ein Elektromotor mit einem besonders starken Drehmoment verwendet werden, kann der Treibstoffverbrauch bis auf mehr als die Hälfte reduziert werden. Dies wird dadurch ermöglicht, dass der Energiebedarf bei einem Kraftfahrzeug mit Hybrid-Technologie entsprechend ökonomisch aufgeteilt wird. So wird beim Start Ihres Hybrid-Fahrzeugs lediglich die Energie aus dem Elektromotor verwendet. Wenn Sie dann eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Stundenkilometer erreicht haben, kommt der Treibstoff-Motor zum Zuge. Kommt der Wagen dann zum Stehen wie beispielsweise an einer Ampel, wird die erforderliche Energie Treibstoff-sparend aus dem Elektromotor generiert. Der Elektromotor bekommt seine Energie dabei aus einer Batterie, die beispielsweise bei jedem Bremsvorgang wieder aufgeladen wird. Da diese Funktionsweise der Hybrid-Motoren wesentlich weniger Treibstoff als bei herkömmlichen Benzin- und Dieselmotoren verwendet, können Sie so nicht nur viel Geld einsparen, sondern auch einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Deutsche Autofahrer bevorzugen PS-starke Modelle

12. September 2010 Keine Kommentare

Während der Abwrackprämie setzten deutsche Verbraucher beim Autokauf auf wenig PS. Mittlerweile hat sich dieses Bild jedoch geändert. Immer mehr Autofahrer drücken wieder auf die Tube und entscheiden sich für hohe PS-Zahlen. Der verkaufte Durchschnitts-Neuwagen hat einer aktuellen Studie zufolge 130 PS. Dabei werden aktuell die stärksten Maschinen in Hybridmodellen verbaut. So setzen Deutsche, die ein Hybridfahrzeug kaufen möchten, in erster Linie auf Modelle, die mit ausreichend PS aufwarten können und das obwohl den Hybridmotoren doch ein gewisser Umweltschutz nachgeredet wird. Während bei einem durchschnittlichen Benziner hierzulande 118 PS vollkommen ausreichend sind, sind bei den Hybridfahrzeugen durchschnittlich 164 PS gefragt.

Die Studie, die Ergebnisse zum Kaufverhalten der Deutschen liefert, wurde durch das Car-Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen durchgeführt. Im ersten Halbjahr 2010 wurden in Deutschland überwiegend Modelle mit 129,8 PS zugelassen. Noch im vergangenen Jahr drückte die Abwrackprämie diesen Wert nach unten, sodass ein Durchschnittswert von 118 PS angegeben wurde.

Während öffentlich immer wieder von einer Trendwende die Rede, beweist die aktuelle Studie das Gegenteil. So setzen die Deutschen auch weiterhin nur ungern auf Bescheidenheit beim eigenen Auto. Dabei ist die wachsende PS-Zahl ein echter Langzeittrend. Statistisch wurde immerhin für jeden Golf mit 70 PS ein Wagen mit 190 PS verkauft. Jeder Miniwagen zog einen Boliden mit mehr als 200 PS nach sich. Die Deutschen sind aber auch im europaweiten Vergleich weit vorn, denn der europäische Durchschnitt liegt aktuell bei 111 PS.