Archiv

Artikel Tagged ‘Kilometeranzahl’

Schritt für Schritt ans Ziel mit Kilometerleasing

5. Januar 2012 Keine Kommentare

Mit Kilometerleasing zum Traumauto - flickr.com/ UggBoy♥UggGirl

Autos sind eine teure Angelegenheit. Vor allem der Erwerb von Neuwagen kostet in der Regel eine Menge Geld. Dazu gibt es bei Automobilen das Problem eines relativ schnellen Wertverfalls. Kauf man einen Neuwagen, so verliert dieser im ersten Jahr nach dem Erwerb bereits mehrere Tausend Euro an Wert. Wegen dieser beiden Eigenschaften gibt es ein zunehmendes Interesse nach alternativen Autoerwerbsmöglichkeiten im Vergleich zum Kauf.

Eine solche Erwerbsmöglichkeit ist das Kilometerleasing. Beim Kilometerleasing handelt es sich um eine bestimmte Form des Leasings. Der Kerngedanke des Leasings ist immer dar gleiche: Das Auto wird nicht für immer gekauft, sondern auf Zeit gemietet. Nach der Leasingzeit wird das Auto wieder an den Leasinggeber zurückgegeben. Für die Zeit des Leasings wird dann ein bestimmter Festpreis oder bestimmte feste Raten entrichtet. Der Leasingpreis ist wesentlich günstiger im Vergleich zum käuflichen Automobilerwerb.

Beim Kilometerleasing ist die zentrale Bezugsgröße die Gesamtlaufleistung des Fahrzeugs, welches geleased werden soll. Zu Beginn des Vertrags wird eine bestimmte Kilometeranzahl festgelegt, für der Leasingvertrag gilt. Für diese Kilometeranzahl wird dann ein bestimmter Leasingpreis vereinbart. Darüber hinaus wird festgelegt, welche Ausgleichsumme der Leasingnehmer für jeden zusätzlichen Kilometer zahlen muss. Hat der Leasingnehmer bei Rückgabe des Wagens weniger Kilometer verfahren als im Vertrag vereinbart, so erhält er eine Ausgleichssumme vom Leasingeber.

Neben dem Kilometerleasing gibt es auch noch das Restwertleasing. Hierbei zahlt der Leasingnehmer dem Leasingeber den kalkulierten Restwert des Wagens. Dazu kommen noch die Leasingraten. Nach Rückgabe des Wagens wird der kalkulierte Restwert mit dem tatsächlichen Restwert verglichen. Liegt der tatsächliche Restwert unter dem dem kalkulierten, so muss der Leasingnehmer dem Leasinggeber diese Differenz noch zusätzlich erstatten. Liegt hingegen der tatsächliche Restwert über dem kalkulierten, so erstattet der Leasinggegber dem Leasingnehmer die Differenz.