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Die Wahrheit über den Citan von Renault

31. Juli 2012 Keine Kommentare

Ende 2012 wird Mercedes mit dem Citan (Nachfolger des Mercedes Vaneo) an den Start gehen. Citan, das steht für „City“ und „Titan“. Der Clou dabei: Der Mercedes Citan wird im französischen Renault Werk Maubeuge auf Grundlage des Renault Kangoo hergestellt. Das Fahrwerk und die Motoren stammen somit vom französischen Autobauer Renault.
Der Preis des neuen Hochdachkombis soll ca. 20.000 Euro betragen. Es werden vier verschiedene Motorvariationen produziert.
Mercedes sieht vor, dass der Citan gewerblich genutzt wird und präsentiert ihn sowohl als Kastenwagen und Kombi als auch als Mixto.
Der Kastenwagen wird in drei unterschiedlichen Fahrzeuglängen produziert (3,94 Meter, 4,32 Meter und 4,71 Meter). Für den Kastenwagen ist sogar eine Leiterklappe erhältlich.
Der Mercedes Citan Kombi bemisst eine Länge von 4,32 Metern und verfügt über eine klappbare Rücksitzbank. Auf Wunsch gibt es ihn mit Schiebetüren auf beiden Seiten.
Der Mercedes Citan Mixto in der längsten Variante mit 4,71 Metern wird generell mit zwei Schiebetüren angeboten. Außerdem hat er eine klappbare Fondsitzbank und Abtrennungen zum Laderaum. Er verfügt insgesamt über fünf Sitze.
Für alle Modelle gibt es gegen Mehrpreis eine Dachreling und eine Heckklappe, die sich sehr weit öffnen lässt.

Der Mercedes Citan soll 2012 auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA vom 20.-27.09.2012 in Hannover) vorgestellt werden.

Im Internet gibt es bereits ein Video, welches die Kooperation von Mercedes und Renault auf humorvolle Weise zeigt:

Doch ohne Zweifel: Diese Zusammenarbeit pusht das Image des französischen Autoherstellers Renault ganz gewiss.

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Deutscher Automarkt verliert an Tempo

6. November 2011 Keine Kommentare
VW Passat

VW Passat | © by flickr/ ASurroca

Der deutsche Automarkt verliert in diesen Tagen deutlich an Tempo. Trotz der geringeren Geschwindigkeit kann der Markt in diesem Jahr weiter auf Rekordkurs bleiben und lässt die aktuellen Krisen links liegen. Wie der Importeursverband VDIK jüngst bekanntgab, wurden im Oktober dieses Jahres insgesamt 258.000 PKW neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Plus von knapp einem Prozent. Im September 2011 lag das Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum allerdings noch bei 6 Prozent. Der PKW-Markt konnte von Januar bis Ende Oktober mit 2,66 Millionen Neuzulassungen um insgesamt 9,8 Prozent zulegen. Nach Angaben von dem Kraftfahrtbundesamt konnte im Oktober vor allem das Oberklassesegment deutlich an Boden gut machen. Es erreichte ein Plus von knapp 30 Prozent.

Anhand der aktuellen Zahlen wird deutlich, dass die Autokäufer in Deutschland weiterhin bevorzugt zu großen Autos greifen. Mit Blick auf das Gesamtjahr können alle deutschen Automarken auf ein Plus verweisen. Dagegen mussten die führenden Importmarken, zu denen allen voran Renault und Dacia gehören, Einbußen hinnehmen. Ein deutliches Wachstum erreichten dagegen die VW-Konzernmarken Seat und Skoda, sowie der Hersteller Hyundai. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie entwickelt sich auch der US-Markt positiv. Die deutschen Hersteller konnten im Oktober in den USA insgesamt 93.300 Fahrzeuge verkaufen. Insgesamt legte der US-Markt um 26 Prozent zu. Der Absatz stieg von Januar bis Oktober auf 841.100 Wagen.

Französische Autobauer schließen Rückzahlung von Staatshilfen ab

4. Mai 2011 Keine Kommentare

Die beiden französischen Autobauer Renault und Peugeot haben die Rückzahlung der Staatshilfen abgeschlossen. Aufgrund der internationalen Wirtschaftskrise erhielten die beiden Automobilhersteller Milliardenhilfen von der französischen Regierung. Schon früh haben die beiden Hersteller mit der Rückzahlung der Staatshilfen begonnen. Nun hat das französische Finanzministerium den Eingang der letzten Rate bestätigt. Damit haben Renault und Peugeot alle finanziellen Hilfen zurückgezahlt, die sie von der Regierung erhielten. Laut Medienberichten hat der französische Staat durch die Milliardenhilfen Zinseinnahmen in Höhe von 715 Millionen Euro erzielt.

Gemeinsam erhielten PSA Peugeot Citroen und Renault im Jahr 2009 zinsgünstige Kredite mit einem Volumen von 6,2 Milliarden Euro. Im Gegenzug mussten sich die Hersteller dazu verpflichten, dass sie zum einen auf Werkschließungen in Frankreich verzichten und zum anderen jeglichen Stellenabbau vermeiden. Diese Forderungen stießen vor allem in Osteuropa auf heftige Kritik. Der französischen Regierung ist damit jedoch der Erhalt des Standorts Frankreich gelungen. Zudem konnte der Staat aktiv zum Erhalt Hunderttausender Arbeitsplätze beitragen. Schon im vergangenen Herbst haben Renault und Peugeot mit der Rückzahlung der Staatshilfen begonnen. Damit starteten sie früher als ursprünglich erwartet wurde. Beide Konzerne verbuchten im Jahr 2009 Milliardenverluste. Schon im ersten Halbjahr 2010 konnten sie die Krise hinter sich lassen und erzielten in diesem Zeitfenster hohe Gewinne. Renault erreichte mit Blick auf das Gesamtjahr einen Nettogewinn in Höhe von 3,4 Milliarden Euro.

Renault Laguna Coupé GT richtet sich an sportliche Fahrer

27. März 2011 Keine Kommentare

Renault hat mit dem Laguna Coupé GT bereits die dritte Karosserievariante des beliebten Mittelklassemodells auf den Markt gebracht. Doch während dieser vorn sehr stark dem Mégane ähnelt, zeigt er sich hinten mit zahlreichen Eigenarten, durch die er anmutig erscheint. In gewissen Formen erinnert der Laguna Coupé GT an den Jaguar XK oder auch an den Aston Martin. Mit diesem Modell richtet sich der französische Autobauer an eine feste Klientel. Es sind vor allem die sportlich ambitionierten Fahrer, die mit dem Laguna Coupé GT zufriedengestellt werden sollen.

Dabei werden vor allem diejenigen von dem Modell überzeugt sein, für die eben der Nutzwert des Fahrzeuges nicht im Fokus steht. Gleiches gilt für die tadellose Verarbeitung des Innenraums, denn gerade an dieser Stelle weist der Laguna Coupé GT so manch einen Defizit auf. Das Ladevolumen des Modells beläuft sich auf 423 Liter und ist damit durchaus klassengerecht. Doch die Öffnung, um das Gepäck in dem Laguna Coupé GT zu verstauen, ist sehr klein. Zudem müssen alle Stücke über eine vergleichsweise hohe Ladekante gehoben werden, was dem Modell in Sachen Komfort einige Minuspunkte einbringt. Dank der großen Türen ist der Einstieg in den Laguna Coupé GT jedoch vergleichsweise einfach. Die Passagiere auf den Fondsitzen sollten jedoch nicht allzu groß sein.

Renault will Elektroauto für günstige 21.000 Euro anbieten

3. März 2011 Keine Kommentare

Der Trend zu Elektrofahrzeugen hält unvermindert an. Immer mehr Hersteller widmen sich der Entwicklung von Elektrofahrzeugen, die alltagstauglich und sicher zugleich sind. Nun möchte auch Renault ein entsprechendes Modell auf den Markt bringen. Ab 2012 soll der Renault Zoe bei den Händlern zu finden sein. Doch beim Elektroauto der Franzosen ist es weniger die Technik als vielmehr der Preis, der für Schlagzeilen sorgt. Immerhin hat der französische Autobauer bekanntgegeben, dass der Renault Zoe auf dem Markt lediglich zu einem Preis in Höhe von 21.000 Euro angeboten werden soll. Der Preis ist günstig und trotzdem soll das Auto solide Eigenschaften, manch eine Innovation und eine alltagstaugliche Reichweite bieten.

Wie die Franzosen in den Basisinformationen bekanntgaben, beläuft sich die maximale Reichweite des Elektrofahrzeuges auf 160 km. In dem sehr günstigen Preis ist jedoch ein entscheidendes Detail nicht enthalten. Bei diesem handelt es sich um die Lithium-Ionen-Akkus. Diese können jedoch zusätzlich gemietet werden und schlagen mit einem monatlichen Kostenaufwand in Höhe von 70 Euro zu Buche. Dafür bietet Renault seinen Kunden aber auch ein durchaus innovatives System. Immerhin sollen die leeren Batterien auch einfach ausgetauscht werden können. So sollen die Kunden künftig an Quickdrop-Stationen die leere Batterie gegen ein komplett aufgeladene eintauschen können. Dieser Vorgang soll nur wenige Minuten Zeit in Anspruch nehmen.