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Artikel Tagged ‘Rückruf’

Nissan kämpft mit Problemen bei der Bremsleitung

10. August 2011 Keine Kommentare
Nissan Qashqai

Nissan Qashqai | © by flickr/ KhE 龙

Der japanische Autobauer Nissan hat einen neuen Rückruf bekanntgegeben. In Deutschland ruft der Hersteller insgesamt 1.083 Fahrzeuge der Baureihe Qashqai zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, kann es bei den betroffenen Fahrzeugen zu Problemen bei der Bremsleitung kommen. Nach Angaben von Nissan kann die Bremsleistung beschädigt werden. Infolge dessen kann es zum Austritt von Bremsflüssigkeit kommen. Dadurch kann die Bremswirkung der Fahrzeuge reduziert werden. Nicht nur in Deutschland sind Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen. Weltweit müssen insgesamt 12.332 Wagen der Baureihe zurück in die Werkstatt.

Nissan Deutschland erklärte bei Bekanntgabe des Rückrufs, dass festgestellt wurde, dass eine Bremsleitung das CVT-Getriebe des Wagens touchieren kann. Die betroffene Bremsleitung führt vom Hauptzylinder zur ABS-Einheit. Durch das Touchieren ist es möglich, dass die Beschichtung der Bremsleitung stückweise abgerieben wird. Somit kann die Bremsleitung porös werden. In den Fahrzeugen wird damit die Warnlampe für den Bremsflüssigkeitsstand aktiviert. Infolge dessen besteht auch eine Gefahr für die Bremskraft. Nach Angaben von Nissan sind von dem Rückruf Fahrzeuge der Baureihe Qashqai betroffen, die zwischen dem 27. August 2010 und dem 18. Februar 2011 gebaut wurden. Darüber hinaus sind die Wagen mit dem Zweiliter-Benzinmotor MR20, sowie der stufenlosen Automatik CVT ausgestattet. Die Verlegung der fraglichen Leitung wird bei dem Werkstatttermin überprüft. Gegebenenfalls wird sie durch eine neue Leitung ersetzt. Nissan veranschlagt für den Werkstattbesuch ein Zeitfenster von 20 Minuten bis zu 1,70 Stunden.

Toyota muss weiteren Rückruf bekanntgeben

6. Juli 2011 Keine Kommentare
Toyota Lexus RX400h

Toyota Lexus RX400h | © by flickr / keetsa

Der japanische Autobauer Toyota kommt nicht zur Ruhe. Erneut muss der Hersteller einen Rückruf bekanntgeben, sieht diesen zugleich aber auch als Beweis für die gute Qualitätskontrolle des Unternehmens an. Doch während Toyota in der beispiellosen Rückruf-Serie ein Zeichen für das gute Qualitätsmanagement sieht, dürfte sie bei vielen Betroffen kaum auf Verständnis stoßen. Auch bei dem aktuellen Rückruf sind weltweit mehr als 100.000 Fahrzeuge betroffen. Diesmal handelt es sich nach Angaben des Autobauers ausschließlich um den Lexus RX400h. In Deutschland müssen nach Unternehmensangaben insgesamt 1667 Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Wie ein Unternehmenssprecher erklärte, sind die Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen, die zwischen dem 24. September 2004 und dem 9. August 2006 hergestellt wurden.

Bei ihnen kann eine Überhitzung des Hybridsystems entstehen. Nach den Angaben von Toyota geht der Werkstattbesuch nicht mit einem hohen Zeitaufwand einher. Die betroffenen Halter sollten für die Überprüfung des betroffenen Teils ein Zeitfenster von zehn Minuten einplanen. Ist eine Reparatur des Teils notwendig, dehnt sich der Werkstattbesuch auf rund vier Stunden aus. In den vergangenen zwei Jahren musste Toyota mit einer Serie an Rückrufaktionen kämpfen. Die ständigen Rückrufe sorgten bei dem Hersteller für erhebliche Negativ-Schlagzeilen. Auch in diesem Jahr bewältigte Toyota einen Rückruf, der sich über mehrere Millionen Fahrzeuge erstreckte.

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Nissan gibt Navara-Rückruf bekannt

22. Juni 2011 Keine Kommentare
Nissan Navara

Nissan Navara | © by flickr / DiamondBack Truck Covers

Auch der japanische Autobauer Nissan wird derzeit nicht von einem Rückruf verschont. In den vergangenen Tagen musste der Hersteller einen Rückruf für sein Modell Navara bekanntgeben. Die aktuelle Rückrufaktion geht mit einem enormen logistischen Aufwand einher und stellt das Team von Nissan damit durchaus vor besondere Herausforderungen. Insgesamt sind weltweit 193.508 Fahrzeuge der Baureihe Navara betroffen. Bei ihnen müssen während des Werkstattbesuchs die Felgen ausgetauscht werden. Wie Nissan bekanntgab, können diese unter bestimmten Voraussetzungen brechen. Nissan hat den Rückruf aufgrund des enormen logistischen Aufwands und der hohen Anzahl betroffener Fahrzeuge in zwei Phasen geteilt.

In Deutschland sind nach Angaben des Herstellers insgesamt 10.216 Fahrzeuge betroffen. Die betroffenen Halter werden durch das KBA über den erforderlichen Besuch in der Werkstatt informiert. Wie Nissan Deutschland gegenüber den Medien erklärte, kann es bei dem Navara zu einem Einreißen der Speichen des Felgensterns kommen. Dies ist dann möglich, wenn das Fahrzeug dauerhaft unter erhöhtem Stresseinfluss steht. Beispiele dafür sind eine Beiladung oder Aufbauten. Die Risse können nach Angaben des Herstellers schließlich zu einem Bruch des Felgensterns führen. Nissan betonte, dass ausschließlich die Fahrzeuge der Baureihe betroffen sind, die zwischen dem 1. Juni 2005 und dem 3. Juli 2008 gebaut wurden. Werden beim ersten Besuch in der Werkstatt bei einem betroffenen Fahrzeug keine gravierenden Schäden festgestellt, erhalten die Besitzer des Wagens einen zweiten Werkstatttermin. Dieser wird im Herbst dieses Jahres durchgeführt.

Neuer Rückruf bei Toyota

4. Juni 2011 Keine Kommentare
Toyota Prius

Toyota Prius | © by flickr/ M 93

Der japanische Autobauer Toyota musste in den letzten Tagen einen neuen Rückruf bekanntgeben. Von der aktuellen Rückrufaktion ist das Hybrid-Modell Prius betroffen. Insgesamt 106.000 Fahrzeuge der ersten Prius Generation müssen weltweit nach Konzernangaben zurück in die Werkstätten. In Deutschland beläuft sich die Zahl der betroffenen Modelle auf rund 800. Wie Toyota erklärte, sind erhebliche Mängel an der Lenkhilfe der Grund für den Rückruf. Bei dieser wurde eine lockere Schraubverbindung entdeckt. Betroffen von dem Rückruf ist ausschließlich die erste Prius Generation, die zwischen 1997 und 2003 gebaut wurde.

Bislang wurde aus den USA ein kleinerer Unfall bekannt, der mit dem Defekt in Zusammenhang steht. Toyota erklärte bei Bekanntgabe des Rückrufs, dass es beim mehrmaligen Lenken mit hoher Kraft zu Fehlern kommen kann, durch die wiederum der Motor der Servolenkung in Mitleidenschaft gezogen wird. Das ist vor allem dann der Fall, wenn das Lenken bis zum Anschlag erfolgt. Durch den Fehler lässt sich das Auto dann schwerer lenken. Nach Angaben von Toyota ist das Problem in Japan bislang 28 Mal aufgetaucht. Darüber hinaus kündigte der japanische Hersteller bereits einen weiteren Rückruf an. Betroffen ist das Modell iQ. Von diesem müssten weltweit 34.000 Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. In Europa sind insgesamt rund 12.400 Fahrzeuge von der Aktion betroffen. Wie eine Sprecherin erklärte, sind jedoch keine Fahrzeuge in Deutschland darunter.

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Rückruf bei Ford

11. Mai 2011 Keine Kommentare

Der Automobilhersteller Ford kämpft in diesen Tagen mit einem neuen Rückruf. Betroffen davon ist der Grand C-Max. Wie Ford bekanntgab, müssen in Deutschland rund 1600 Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Der Rückruf gilt ausschließlich für Fahrzeuge, die zwischen dem 1. März 2010 und dem 14. Januar 2011 im Werk Valencia produziert wurden. Ein Sprecher von Ford betonte, dass es bei diesen Fahrzeugen des Grand C-Max zu Problemen bei der Verriegelung des Lehnenverstellers kommen kann. Die Probleme treten ausschließlich an der zweiten Sitzreihe auf und wurden im Rahmen von technischen Untersuchungen entdeckt. Nach Angaben des Autobauers kann es zu einer Beschädigung der des Verriegelungsmechanismus kommen, wenn die Sitzlehne mehrfach mit Wucht in die Umklapp-Position gebracht wird. Treten dabei stärkere Schäden auf, ist es möglich, dass sich die Sitzlehne neigt, ohne dass der Entriegelungshebel betätigt wurde. Im Rahmen des Werkstattbesuchs soll geprüft werden, ob Korrekturhalterungen in den betroffenen Fahrzeugen angebracht wurden.

Ist eine Nachrüstung dieser Halterungen erforderlich, wird das von der Werkstatt übernommen. Allerdings müssen die Halter des betroffenen Grand C-Max in diesem Fall mit einem Zeitfenster von rund 12 Stunden rechnen. Alle Halter, die von dem Rückruf betroffen sind, wurden nach Angaben von Ford bereits angeschrieben. Weitere Probleme bereitet dem Autobauer der Ford Fiesta. Allerdings sind die Probleme nur bei den Fahrzeugen zu finden, die meist noch nicht ausgeliefert wurden. Die Schwierigkeiten beziehen sich auf die Bremsleitungen.

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