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Opel beendet 2011 mit Riesenverlust

22. Februar 2012 Keine Kommentare
Opel

Opel | © by flickr/ RUD66

Der deutsche Autobauer Opel scheint die Krisenzeit nicht hinter sich lassen zu können. Wie in den vergangenen Tagen bekannt wurde, beendete der Hersteller das Jahr 2011 mit einem Riesenverlust. So soll Medienberichten zufolge das letzte Quartal des vergangenen Jahres genauso übel gewesen sein wie das dritte Jahresviertel. Durch die aktuellen Meldungen verdichten sich Gerüchte, nach denen das Minus bei Opel bei einer Summe von rund einer Milliarde Dollar liegt. Bislang hat sich General Motors mit genauen Zahlen zurückgehalten. Doch der Mutterkonzern des deutschen Autobauers will die Zahlen für das Gesamtjahr 2011 bereits in Kürze vorstellen.

Schon jetzt gehen Experten davon aus, dass General Motors für den deutschen Autobauer Opel erneut tiefrote Zahlen bekanntgeben muss. Das Europageschäft von GM soll im vergangenen Jahr massive Verluste eingefahren haben. Nach aktuellen Berichten sollen die beiden Konzerntöchter Opel und Vauxhall im vergangenen Jahr einen Verlust in Höhe einer Milliarde Dollar erwirtschaftet haben. Der Verlust könnte sogar deutlich über diesem Niveau liegen. So geht das „manager magazin online“ davon aus, dass mehr als eine Milliarde Dollar Verlust von den beiden Marken eingefahren wurden. Zu dem hohen Verlust sollen die Werksschließung in Antwerpen und die Insolvenz von Saab beigetragen haben. Der Verlust lag Ende Juni bei rund 100 Millionen Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach dies einem Rückgang um 300 Millionen Dollar.

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Autohändler lassen sich Zeit beim Beantworten von Kunden-Mails

13. April 2011 Keine Kommentare

Kunden, die über die Internetseite eines Autohändlers mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen möchten, müssen häufig lange auf eine Antwort warten. Werden Händleranfragen per E-Mail gestellt bleiben sie nach aktuellen Berichten sehr häufig unbeantwortet. Nicht selten arbeiten die Händler aber auch mit lapidaren, vorformulierten Mails, die wenig auf die Wünsche und die Fragen des Kunden eingehen. Das Magazin „Auto Motor und Sport“ hat sich jüngst für einen umfangreichen Händlertest entschieden. Dabei wurden  mehr als ein Drittel der Mails, die von fingierten Neuwagen-Kunden verfasst wurden, von den Händlern nicht beantwortet. Insgesamt 1160 Händler von 34 verschiedenen Marken wurden in dem Test genauer unter die Lupe genommen.

Dabei konnten sich vor allem die Mini-Händler durchsetzen. Sie haben den Testergebnissen zufolge am besten auf die Mails reagiert. So haben von diesen Betrieben immerhin 80 Prozent auf die Anfragen der Kunden geantwortet. Zudem gingen sie bei den Antworten unmittelbar auf die Wünsche der Kunden ein. Auch Jaguar- und Saab-Händler schnitten vergleichsweise gut ab. Hier reagierten immerhin noch 77 Prozent. Ein anderes Bild zeigt sich bei Suzuki. Die Händler des Herstellers erreichten gerade einmal eine Quote von 33 Prozent. Bei der Qualität der Antworten ist Dacia das abgeschlagene Schlusslicht. Vergleichsweise gut behaupteten sich hingegen Alfa Romeo, Hyundai und Mazda.