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Lohnt sich der Kauf von einem Gebrauchtwagen vor dem Wintereinbruch?

1. Dezember 2011 Keine Kommentare

cc by flickr/ m.prinke

Wer die Anschaffung eines Gebrauchtwagens plant, macht sich letztlich auch Gedanken über die passende Jahreszeit für den Kauf. Gleichzeitig mit der Frage, ob sich der Kauf eines Gebrauchtwagens vor dem Wintereinbruch lohnt, stellt sich die Frage danach, wann überhaupt die beste Zeit für den Autokauf ist. Nicht zuletzt ist dies abhängig von den eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten. Während ein Fahranfänger sich eher dazu entscheiden sollte, sein erstes Auto nicht unmittelbar vor dem Wintereinbruch zu kaufen, können erfahrene Autofahrer von dieser Jahreszeit profitieren. Grundsätzlich werden die meisten Autos im Frühjahr nachgefragt. Was bedeutet dies für den Gebrauchtwagenkauf? Der Gebrauchtwagenhandel, beispielsweise http://www.gebrauchtwagen.de/, boomt im Herbst und Winter. Ein großes Angebot steht vielen kleinen Preisen gegenüber.

Natürlich gibt es die Saisonautos, das bedeutet, besonders der Kauf eines Cabrios ist vor dem Wintereinbruch günstig. Doch auch aufgrund geringerer Nachfrage als zu anderen Zeiten, senken viele Anbieter ihre Preise. So lässt sich vor dem Wintereinbruch echtes Geld sparen. Sinnvoll ist es in jedem Falle, den Autokauf überlegt anzugehen. Sich in aller Ruhe auf der Onlineplattform umzusehen, Kontakte mit den Anbietern herzustellen und Autotypen zu vergleichen, hilft zu einer fundierten Entscheidung.

Welche Vorteile bieten sich noch? Ein Wagen. der beim Besichtigungstermin in der Kälte für einige Stunden gestanden hat, kann sich gleich beweisen. Besonders unter diesen Bedingungen sieht der potenzielle Käufer, ob der Motor anstandslos anspringt, die Heizung gut läuft und der Gebrauchtwagen mit einem reibungslosen Fahrstil überzeugt. Ein Eindruck unter Realbedingungen ist ein Pluspunkt beim Kauf in der kalten Jahreszeit.

Auch wenn sich nicht jedes Gebrauchtwagenmodell preislich im Herbst oder Winter bezahlt macht, so wird man zu dieser Zeit jedoch wenigstens keine Verluste einfahren. Demgegenüber steht die große Auswahl an Modellen, da viele Autokäufer bis ins Frühjahr warten. Wichtig ist es, auch wenn der Winter noch nicht eingebrochen ist, auf die entsprechende Bereifung zu achten. Ab Oktober sollten Winterreifen mit zum Gebrauchtwagen angeboten werden oder zumindest günstig zu erwerben sein. Die Wintertauglichkeit des Gebrauchtwagens muss gegeben sein, um für Fahrspaß und Sicherheit zu sorgen. Für welche Jahreszeit man sich beim jeweiligen Autokauf auch entscheidet, wichtig ist es, dass die Entscheidung für den Gebrauchtwagen bewusst getroffen wird und so noch lange Zufriedenheit mit der Wahl ermöglicht.

So erkennen Sie einen guten Winterreifen

17. Oktober 2011 Keine Kommentare
Winterreifen Pflicht

Winterreifen Pflicht - flickr/quinet

Der Winter naht mit großen Schritten, die bundesdeutschen Straßen sind bald wieder mit Schnee und Eis bedeckt. Daher sollte der Autofahrer gut gerüstet in die kalte Jahreszeit starten und rechtzeitig Winterreifen auf seinen Pkw montieren.

Idealerweise hat man die Winterreifen von Mitte Oktober bis Mitte April an seinem Fahrzeug.
Die Restprofiltiefe sollte nicht unter 4 mm liegen. Wird diese Profiltiefe unterschritten, sollten neue Winterreifen gekauft werden. Diese 4 mm sind ein empfohlener Richtwert, eine Unterschreitung ist noch nicht bußgeldbewehrt (erst ab Unterschreitung von 1,6 mm ist eine Geldbuße fällig). Dennoch sollte man zur eigenen Sicherheit auf schnee- bzw. eisbedeckten Fahrbahnen nicht mehr mit Reifen fahren, welche diesen Wert unterschreiten.

Es wurden wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt, die beweisen, dass die Reifenhaftung zwischen 3 bis 4 mm deutlich abnimmt.
Ein Bremsvergleich zwischen Winterreifen und Sommerreifen zeigt den Unterschied. Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h benötigt ein Pkw mit Winterreifen 28,7 m zum Anhalten, ein Pkw mit Sommerreifen bei selbem Tempo 52,5 m. Das heißt, der Anhalteweg mit Sommerreifen ist 23,8 m länger. Das ist eine beachtliche Wegstrecke und das sollte der verantwortungsvolle Autofahrer sich immer vor Augen halten.

Wie erkennt man aber gute Winterreifen? Die „geeignete Bereifung“ hat der Gesetzgeber nicht eindeutig geregelt. Gebräuchlich ist aber die Markierung von Winterreifen mit dem Schneeflockensymbol oder mit der M+S-Kennzeichnung (alternativ M&S oder M.S.). Sind diese Zeichen auf dem Winterreifen, sind die Reifen normalerweise einem zusätzlichen Test zur Wintertauglichkeit unterzogen worden. Für die Anerkennung als Winterreifen sollte man aber hauptsächlich auf die Bezeichnung M+S Wert legen. Das Schneeflockensymbol ist nämlich gesetzlich nicht geschützt. Winterreifen erkennt man an den Lamellen (das sind feine Einschnitte in den Reifen, meist zickzackförmig), die Griffkanten für den Schnee auf der Fahrbahn bilden.

Natürlich gibt es modellabhängig Qualitätsunterschiede bei den Winterreifen. Hilfe bieten die Stiftung Warentest, der ADAC oder Fachzeitschriften, welche die neuesten Ergebnisse ihrer Winterreifentests veröffentlichen. Der Pkw-Fahrer kann sich auch bei einem Reifenfachhandel informieren. Auf alle Fälle sollte man bei der Qualität nicht sparen, denn gute Winterreifen können Leben retten. Zu empfehlen sind Kompletträder mit Felge, dann geht das Aufziehen der Reifen viel schneller. Wer etwas sparen will, sollte seine Winterreifen auf billiger.de bestellen, da man dort die Preiseauch für Markenreifen sehr gut vergleichen kann.

Abschließend gilt zu beachten, dass nach der Straßenverkehrsordnung der Autofahrer verpflichtet ist, die Ausrüstung seiner Kraftfahrzeuge den Wetterverhältnissen anzupassen. Das bedeutet Winterreifenpflicht bei Schnee und Eis auf der Fahrbahn.

Gute Fahrt!

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ADAC testet Winterreifen

25. September 2011 Keine Kommentare
Reifen

Reifen | © by flickr/ steinhobelgruen

Pünktlich zum Beginn des Herbstes 2011 hat der ADAC gemeinsam mit der Stiftung Warentest mehrere Winterreifen genauer unter die Lupe genommen. Im aktuellen Winterreifen Test mussten sich insgesamt 30 Modelle den prüfenden Blicken der Experten stellen. Dabei wiesen viele Reifen auf Schnee erhebliche Schwächen auf. Der ADAC konnte in dem aktuellen Winterreifen Test nicht ein einziges Mal die Note „Sehr gut“ vergeben. Insgesamt neun Modelle erhielten von den Experten die Note „gut“. Wie der ADAC betonte, zeigten vor allem die Reifen, die für Kleinwagen angeboten werden, entsprechende Schwächen. Kein Winterreifenmodell konnte Spitzenleistung erzielen. Als erfreulich bezeichnete ADAC jedoch den Aspekt, dass die Reifen, die mit „gut“ bewertet wurden, nicht wesentlich teurer sind als das Mittelfeld und die Reifen mit schlechteren Bewertungen.

Neben den Winterreifen nahm der ADAC in diesem Jahr auch Ganzjahresreifen unter die Lupe. Bei ihnen fiel das Gesamtergebnis jedoch enttäuschend aus. Wie der ADAC bekanntgab wurden insgesamt sechs Ganzjahresreifen getestet. Nur einer der Reifen erhielt die Bewertung „befriedigend“. Alle anderen fünf Modelle wurden dagegen nur mit „ausreichend“ bewertet und sind demnach nicht ohne weiteres empfehlenswert. Beim Winterreifen Test konzentrierte sich der ADAC auf zwei weit verbreitete Größen. Neben den 195/65 R 15 handelte es sich um die 175/65 R 14 Reifen, die für Kleinwagen angeboten werden. Bei der Größe 195/65 R 15 wurden insgesamt sechs Reifen mit der Note „gut“ bewertet. Der überwiegende Teil der Modelle konnte sich das Urteil „befriedigend“ sichern.

Winterreifen-Pflicht wird in Deutschland eingeführt

12. Dezember 2010 Keine Kommentare

Nachdem Gerichte das Gesetz zur richtigen Bereifung während des Winters aufgrund der unkonkreten Erläuterungen gekippt haben, wird nun eine neue Winterreifen-Pflicht in Deutschland Einzug halten können. Bereits ab 29. November 2010 soll das neue Gesetz greifen. Die Bundesregierung legte dem Bundesrat am Freitag eine entsprechende Verordnung zur Verabschiedung vor. Gemeinsam mit den neuen Regelungen hat die Regierung auch die Bußgelder erhöht, die dann erhoben werden, wenn sich Autofahrer nicht an die Regelungen halten. Autofahrer, die im Winter mit Sommerreifen unterwegs sind, müssen künftig mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro rechnen.

Sowohl bei Schneematsch, Eis- und Reifglätte als auch bei Schneeglätte und Glatteis darf auf Deutschlands Straßen künftig ausschließlich mit Winter- oder Ganzjahresreifen gefahren werden. Die Neuregelung verweist darauf, dass auf den Reifen der Zusatz M+S zu finden sein muss. Nach Bekanntwerden der Winterreifen-Pflicht äußerten sich sowohl der AvD als auch der ADAC mit Kritik gegenüber der Regierung. Der AvD erklärte, dass es sich bei der neuen Regelung ausschließlich um eine Übergangslösung handeln kann. Auch der ADAC verwies darauf, dass es sich bei der neuen Winterreifen-Pflicht nicht um den großen Wurf handelt. Grund für die neue Kritik sind die auch weiterhin vagen Formulierungen. So mangelt es dem entsprechenden Gesetztext erneut an einer Definition für Winterreifen.