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Fiat wird neues Werk in Russland bauen

Wie viele andere Hersteller zieht auch Fiat die Konsequenzen aus dem Dekret 166, das von der russischen Regierung erlassen wurde. Wie der Autobauer in dieser Woche erklärte, wird man in Russland ein neues Werk errichten. Dafür nimmt Fiat Milliarden in die Hand. Der Bau des neuen russischen Werks geht für den Konzern mit Kosten in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro einher. Nach den Plänen des Autobauers möchte man in Russland künftig 300.000 Fahrzeuge pro Jahr bauen. Damit gibt Fiat dem stärker werdenden Druck von Seiten Russlands nach. Vor kurzer Zeit hat die russische Regierung das Dekret 166 erlassen. Durch dieses wird von den internationalen Autoherstellern verlangt, dass sie ab 2015 jedes Jahr mindestens 300.000 Autos in Russland selbst produzieren.

Halten sie das nicht ein, müssen sie auf die Autoteile hohe Einfuhr-Zölle bezahlen. Neben Fiat haben auch andere Autobauer auf die Entscheidung der russischen Regierung reagiert. Viele Hersteller wollen das Dekret 166 erfüllen. Immerhin ist Russland derzeit der am schnellsten wachsende Automobilmarkt in Europa. Damit geht er für die Hersteller auch mit einem enormen Potenzial einher. Mit dem Dekret 166 möchte die russische Regierung zusätzliche Arbeitsplätze im Land schaffen. Aus Unternehmenskreisen wurde bekannt, dass sich Fiat mit der russischen Staatsbank VEB und der EBRD bereits über die Finanzierung verständig hat.

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