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Fiat will Beteiligung an Chrysler deutlich erhöhen

In den kommenden Jahren möchte sich Fiat zu einem weltweit agierenden Automobilhersteller entwickeln. Um diesen Traumplan in die Realität umsetzen zu können, setzt Fiat nun auf rasche Handlungen. In der letzten Woche hat der italienische Autokonzern seine Beteiligung an dem US-amerikanischen Hersteller Chrysler erneut ausgebaut. Lag diese bislang bei 25 Prozent, hält Fiat nun 30 Prozent an Chrysler. In den kommenden Monaten möchte Fiat seine Mehrheit erneut aufstocken. So sollen bis zur Jahresmitte 46 Prozent der Unternehmensanteile von Chrysler in den Händen der Turiner sein. Hierfür möchte Fiat eine Summe in Höhe von 880 Millionen Euro in die Hand nehmen.

Bis Jahresende will Fiat dann die absolute Mehrheit an dem US-Konzern halten. Bei Chrysler-Fiat sollen ab 2015 nach den Plänen der Italiener jährlich rund sechs Millionen Fahrzeuge vom Band rollen. Die absolute Beteiligungsaufstockung durch Fiat soll jedoch erst erfolgen, wenn Chrysler seine Schulden in Höhe von rund sieben Milliarden Dollar beglichen hat. Fiat hat in das US-Unternehmen, das von der Regierung vor der Pleite bewahrt wurde, bislang keinen Cent investiert. Vielmehr beschränkte sich der Beitrag der Italiener auf die Einbringung von neuen Technologien. Die Turiner kontrollieren Chrysler im Grunde schon seit der Insolvenz 2009. Vor anderthalb Jahren konnten die Regierungen der USA und Kanada Chrysler vor der Pleite bewahren.

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